farin urlaub - alles dasselbe

Akkorde: farin urlaub - alles dasselbe
Anm.: Gitarre einen Halbton tiefer stimmen!

C a G d F B
1:-3-|-5-|-3-|-5-|-1-|-1-|
2:-5-|-5-|-3-|-6-|-1-|-3-|
3:-5-|-5-|-4-|-7-|-2-|-3-|
4:-5-|-7-|-5-|-7-|-3-|-3-|
5:-3-|-7-|-5-|-5-|-3-|-1-|
6:---|-5-|-3-|---|-1-|---|

Intro:

(Ich glaub das Intro ist keine Gitarre.)


1.Strophe:
C
Es passierte am Abend des 4. April.
a
Die Sonne ging unter, es war grad ziemlich still.
G
Nur ein paar Krähen waren zu sehn.
d
Sie waren unterwegs, ich weiß nicht wohin.
F
Ich sah sie langsam gen Osten ziehen.


C
Ich dachte nach über einige Sachen,
a
die Menschen so tun - plötzlich musste ich lachen.
G
Der Gedanke traf mich wie ein Blitz:
d
das ganze Leben ist nur ein Witz.
F
Und alles, was wir so anstellen, um anders zu sein,
F
als die anderen, ist nichts als Schein,

und ich sah ein:



Refrain: (keine Gitarre)
(C) (G) (a)
Wir wollen alle mehr oder weniger dasselbe,
(F)
seit es Menschen gibt -
(d) (F)
'nen Platz an der Sonne, genug zu essen, ein Bett,
(C)
und Jemanden, der uns liebt.


C-Dur


2.Strophe: (clean)
C
Wie weit geht Originalität,
a
subkulturelle Identität,
G
und wo wir grade beim Thema sind, wüsste ich gern mal,
d
sind Fremdworte in Rockmusik legal,
F
oder wirkt das zu rational?


(ab hier verzerrt)


C
Es gibt so viel, was wir begehren,
a
weil wir so gerne was Besonderes wären.
G
Ich glaub, ich gründe 'nen Verein,
d
da darf kein Anderer hinein.

F
Ganz egal, was du tust, ganz egal, wer du bist,

die einfache Wahrheit ist:



Refrain: (verzerrt)
C
Wir wollen alle
G a
mehr oder weniger dasselbe,
F
seit es Menschen gibt -
d F
genug Vitamine, frisches Gemüse, kein Fett,
C B
und Jemanden, der uns liebt,
a F
Jemanden, der uns liebt,
C G
Jemanden, der uns wirklich liebt und nicht nur so tut,
a
wenn es das wirklich gibt,
F d B
dann ist das wirklich gut.



Refrain: (verzerrt)
C
Wir wollen alle
G a
mehr oder weniger dasselbe,
F
seit es Menschen gibt -
d F
'nen Platz an der Sonne, genug zu essen, ein Bett,

und Jemanden, der uns

C
das Frühstück ans Bett bringt und abends ein Lied singt,
a F
'nen MP3-Player mit alles von Slayer,
C
natürlich gebührlich und gar keine Frage,
a F
'ne riesengigantische Mega-Anlage,
C
und Breitband und Breitwand und HiFi und Highclass,
a F
von allem das Beste und immer nur Vollgas,
C
'nen mattschwarzen Wagen, schön tief und schön breit,
a F
und die Nachbarn sollen bitteschön platzen vor Neid.

C
'n Penthouse in der City, 'ne Villa am Meer
a F
'ne Yacht in Pearl Harbour, 'ne Jolle in Leer,
C
ein Platz an der Theke, ein Schluck aus der Pulle,
a F
und täglich das Neueste von Didi und Stulle
C
und von H.D.Thoreau alles, was es so gibt
a F C
und dazu noch ein Pony und Jemanden, der uns gern hat.
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