Einfach nur danke, Georg!
Lange Jahre war Georg Danzer für mich lediglich eine, wie selbstverständlich existierende, Größe in der österreichischen Musikszene für mich. Ich kannte nur einige wenige Titel von ihm, die ich zwar mochte, die mich aber im Grunde nicht "wirklich getroffen" haben.
Als er 2007 dann starb, machte mich die Meldung darüber doch recht traurig.
Ungefähr so traurig wie die Nachricht über das Aussterben einer, als selbstverständlich hingenommenen aber eigentlich unbekannten, Tierart.
Ende des Jahres 2009 dann stolperte ich auf einer Musiksuchmaschine wieder über den Namen Danzer. Irgendwie fand ich die, zum Teil doch recht provokanten, Songtitel interessant.
Aber erst eine Danzer-CD, die ich von einem lieben Menschen geschenkt bekam, löste bei mir eine gewaltige "Explosion" aus.
Ich tauchte immer tiefer in seine Lieder und entdeckte mit immer stärker wachsender Phaszination, welch ein sensibler, begabter, bescheidener und hochintelligenter Mensch uns da verlorengegangen war.
Meine erste Reaktion war tiefe Trauer über die verlorene Farbe dieses Künstlers, die zweite mich mit ihm und seiner Genesis näher zu befassen und die dritte das Versäumte nachzuholen und mir seine Musik zu kaufen um systematisch mit eine umfassende Sammlung seiner Musik zu beginnen.
Er hatte auf seine unnachahmliche, ironisch-witzige Art die Gabe den Finge genau auf den Punkt zu legen, der am meisten schmerzte und uns ...oder zumindest denen die bereit sind und/oder waren sich auf ihn und seine Gedanken einzulassen...manchmal schonungslos, manchmal schlüpfrig und manchmal unglaublich zärtlich den Spiegel vorzuhalten.
Er sagte einmal in einem Interviev, dass er dankbar sei für all das Gute, das ihm in seinem Leben begegnet sei und dass er beim Gedanken daran Demut vor dem Leben und seinem Schicksal empfinden würde.
Große Worte, die imstande sind Jedem als Beispiel zu dienen, wie man es vielleicht schafft, etwas von dem Guten, das uns täglich kaum bemerkt begegnet, wieder zurückzugeben!
Ich glaube fest daran, dass jeder Mensche eine Aufgabe im Leben hat.
Nicht nur zu überleben und dazusein, sondern Anderen durch sein Beispiel den Weg zu zeigen.
Wenn wir es schaffen, so wie Georg Danzer, authentisch und echt zu sein und nur in einem Mitmenschen die Flamme des Nachdenkens und der Menschenliebe zu entzünden, so haben wir unseren Zweck schon erfüllt!
Georg Danzer hatte und hat diese Kraft!
Gestern hat er in meiner 17 Jährigen Tochter eine kleine Flamme entfacht.
Ich spielte ihr den Titel "des is mei Frau" vor. Nach meiner Meinung eines der schönsten, weil mit einfachsten Worten auskommendes, Liebeslied.
Als sie mich schließlich zum Auto begleitete, fragte sie mich ob er verheiratet gewesen sei und ob er Kinder gehabt hätte.
Auf mein Ja, meinte sie wie nebenbei: Seine Frau tut mir leid.
Überrascht fragte ich sie warum.
Sie sagte ganz schlicht: es muss schlimm für sie sein nun ohne ihn sein zu müssen.
Nach meiner Meinung das Schönste was man über einen Menschen sagen kann.
Ich glaube daran, dass er nicht nur eine Aufgabe hatte sondern, dass er sie auch mit Bravour "erledigt" hat.
Ob er dabei weniger oder genausoviel wie andere Künstler verdient hat ist im großen Kontext des Lebens nicht wirklich entscheidend und war wohl auch für ihn nicht das Wichtigste. Siehe seine Anmerkungen über das Gute das sein Leben begleitet hat!!!
Er fehlt mir!
Doch ich weiß auch, dass so große Geister auch eine sehr große Aufgabe haben und darum, nur weil ein Zyklus zu Ende ist, nicht für immer verloren sind.
Sie kommen in der einen oder anderen Existenz wieder um ihren Mitmenschen durch ihr Beispiel den Weg zu weisen!
Georg Du fehlst...!
Aber wir sehen uns wieder!
Lange Jahre war Georg Danzer für mich lediglich eine, wie selbstverständlich existierende, Größe in der österreichischen Musikszene für mich. Ich kannte nur einige wenige Titel von ihm, die ich zwar mochte, die mich aber im Grunde nicht "wirklich getroffen" haben.
Als er 2007 dann starb, machte mich die Meldung darüber doch recht traurig.
Ungefähr so traurig wie die Nachricht über das Aussterben einer, als selbstverständlich hingenommenen aber eigentlich unbekannten, Tierart.
Ende des Jahres 2009 dann stolperte ich auf einer Musiksuchmaschine wieder über den Namen Danzer. Irgendwie fand ich die, zum Teil doch recht provokanten, Songtitel interessant.
Aber erst eine Danzer-CD, die ich von einem lieben Menschen geschenkt bekam, löste bei mir eine gewaltige "Explosion" aus.
Ich tauchte immer tiefer in seine Lieder und entdeckte mit immer stärker wachsender Phaszination, welch ein sensibler, begabter, bescheidener und hochintelligenter Mensch uns da verlorengegangen war.
Meine erste Reaktion war tiefe Trauer über die verlorene Farbe dieses Künstlers, die zweite mich mit ihm und seiner Genesis näher zu befassen und die dritte das Versäumte nachzuholen und mir seine Musik zu kaufen um systematisch mit eine umfassende Sammlung seiner Musik zu beginnen.
Er hatte auf seine unnachahmliche, ironisch-witzige Art die Gabe den Finge genau auf den Punkt zu legen, der am meisten schmerzte und uns ...oder zumindest denen die bereit sind und/oder waren sich auf ihn und seine Gedanken einzulassen...manchmal schonungslos, manchmal schlüpfrig und manchmal unglaublich zärtlich den Spiegel vorzuhalten.
Er sagte einmal in einem Interviev, dass er dankbar sei für all das Gute, das ihm in seinem Leben begegnet sei und dass er beim Gedanken daran Demut vor dem Leben und seinem Schicksal empfinden würde.
Große Worte, die imstande sind Jedem als Beispiel zu dienen, wie man es vielleicht schafft, etwas von dem Guten, das uns täglich kaum bemerkt begegnet, wieder zurückzugeben!
Ich glaube fest daran, dass jeder Mensche eine Aufgabe im Leben hat.
Nicht nur zu überleben und dazusein, sondern Anderen durch sein Beispiel den Weg zu zeigen.
Wenn wir es schaffen, so wie Georg Danzer, authentisch und echt zu sein und nur in einem Mitmenschen die Flamme des Nachdenkens und der Menschenliebe zu entzünden, so haben wir unseren Zweck schon erfüllt!
Georg Danzer hatte und hat diese Kraft!
Gestern hat er in meiner 17 Jährigen Tochter eine kleine Flamme entfacht.
Ich spielte ihr den Titel "des is mei Frau" vor. Nach meiner Meinung eines der schönsten, weil mit einfachsten Worten auskommendes, Liebeslied.
Als sie mich schließlich zum Auto begleitete, fragte sie mich ob er verheiratet gewesen sei und ob er Kinder gehabt hätte.
Auf mein Ja, meinte sie wie nebenbei: Seine Frau tut mir leid.
Überrascht fragte ich sie warum.
Sie sagte ganz schlicht: es muss schlimm für sie sein nun ohne ihn sein zu müssen.
Nach meiner Meinung das Schönste was man über einen Menschen sagen kann.
Ich glaube daran, dass er nicht nur eine Aufgabe hatte sondern, dass er sie auch mit Bravour "erledigt" hat.
Ob er dabei weniger oder genausoviel wie andere Künstler verdient hat ist im großen Kontext des Lebens nicht wirklich entscheidend und war wohl auch für ihn nicht das Wichtigste. Siehe seine Anmerkungen über das Gute das sein Leben begleitet hat!!!
Er fehlt mir!
Doch ich weiß auch, dass so große Geister auch eine sehr große Aufgabe haben und darum, nur weil ein Zyklus zu Ende ist, nicht für immer verloren sind.
Sie kommen in der einen oder anderen Existenz wieder um ihren Mitmenschen durch ihr Beispiel den Weg zu weisen!
Georg Du fehlst...!
Aber wir sehen uns wieder!

