von Krolock:
Endlich Nacht, kein Stern zu sehen
Der Mond versteckt sich,
denn ihm graut vor mir.
Kein Licht im Weltenmeer,
kein falscher Hoffnungsstrahl,
nur die Stille und in mir
die Schattenbilder meiner Qual.
Das Korn war golden, und der Himmel klar,
sechzehnhundertsiebzehn
als es Sommer war.
Wir lagen im flüsternden Gras,
ihre Hand auf meiner Haut
war zärtlich und warm.
Sie ahnte nicht, das ich verloren bin,
ich glaubte ja noch selbst daran
dass ich gewinn.
Doch an diesem Tag geschah´s zum ersten Mal,
sie starb in meinem Arm.
Wie immer, wenn ich nach
dem Leben griff,
blieb nichts in meiner Hand.
Ich möchte Flamme sein
und Asche werden,
und hab noch nie gebrannt.
Ich will hoch und höher steigen,
und sinke immer tiefer ins Nichts.
Ich will ein Engel
oder ein Teufel sein,
und bin doch nichts als
eine Kreatur,
die immer das will,
was sie nicht kriegt.
Gäb´s nur einen Augenblick
des Glücks für mich,
nähm ich ew´ges Leid in Kauf.
Doch alle Hoffnung ist vergebens,

Und werde meine Ketten nicht los.
Ich will ein Heiliger
oder ein Verbrecher sein,
und bin doch nichts als
eine Kreatur
die will was sie nicht kriegt und belügt
und zerreissen muss
was immer sie liebt.
Jeder glaubt, dass alles einmal besser wird,
drum nimmt er das Leid in Kauf.
Ich will endlich einmal satt sein,
doch der Hunger hört nie auf.
Manche glauben an die Menschheit,
und manche an Geld und Ruhm.
Manche glauben an Kunst und Wissenschaft,
an Liebe und an Heldentum.
Viele glauben an Götter
verschiedenster Art,
an Wunder und Zeichen,
an Himmel und Hölle,
an Sünde und Tugend
und an Bibel und Brevier.
Doch die wahre Macht,
die uns regiert,
ist die schändliche,
unendliche,
verzehrende, zerstörende,
und ewige unstillbare Gier.
Euch Sterblichen von morgen
prophezei ich
jetzt und hier:
Bevor noch das nächste Jahrtausend beginnt,
ist der einzige Gott, dem jeder dient,
die unstillbare Gier.
Alfred: Sie haben Gefühle! Wie wir.
Abronsius: Gefühle?... Quatsch. Die Pflicht ruft!
Endlich Nacht, kein Stern zu sehen
Der Mond versteckt sich,
denn ihm graut vor mir.
Kein Licht im Weltenmeer,
kein falscher Hoffnungsstrahl,
nur die Stille und in mir
die Schattenbilder meiner Qual.
Das Korn war golden, und der Himmel klar,
sechzehnhundertsiebzehn
als es Sommer war.
Wir lagen im flüsternden Gras,
ihre Hand auf meiner Haut
war zärtlich und warm.
Sie ahnte nicht, das ich verloren bin,
ich glaubte ja noch selbst daran
dass ich gewinn.
Doch an diesem Tag geschah´s zum ersten Mal,
sie starb in meinem Arm.
Wie immer, wenn ich nach
dem Leben griff,
blieb nichts in meiner Hand.
Ich möchte Flamme sein
und Asche werden,
und hab noch nie gebrannt.
Ich will hoch und höher steigen,
und sinke immer tiefer ins Nichts.
Ich will ein Engel
oder ein Teufel sein,
und bin doch nichts als
eine Kreatur,
die immer das will,
was sie nicht kriegt.
Gäb´s nur einen Augenblick
des Glücks für mich,
nähm ich ew´ges Leid in Kauf.
Doch alle Hoffnung ist vergebens,

Und werde meine Ketten nicht los.
Ich will ein Heiliger
oder ein Verbrecher sein,
und bin doch nichts als
eine Kreatur
die will was sie nicht kriegt und belügt
und zerreissen muss
was immer sie liebt.
Jeder glaubt, dass alles einmal besser wird,
drum nimmt er das Leid in Kauf.
Ich will endlich einmal satt sein,
doch der Hunger hört nie auf.
Manche glauben an die Menschheit,
und manche an Geld und Ruhm.
Manche glauben an Kunst und Wissenschaft,
an Liebe und an Heldentum.
Viele glauben an Götter
verschiedenster Art,
an Wunder und Zeichen,
an Himmel und Hölle,
an Sünde und Tugend
und an Bibel und Brevier.
Doch die wahre Macht,
die uns regiert,
ist die schändliche,
unendliche,
verzehrende, zerstörende,
und ewige unstillbare Gier.
Euch Sterblichen von morgen
prophezei ich
jetzt und hier:
Bevor noch das nächste Jahrtausend beginnt,
ist der einzige Gott, dem jeder dient,
die unstillbare Gier.
Alfred: Sie haben Gefühle! Wie wir.
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