Ich hielt den Hörer noch in der Hand und als ich noch starr vor Schrecken stand
Wurde mir erst bewusst: Ich hatte soeben mein Einverständnis für eine Homestory gegeben.
Noch klangen unheilschwer die Worte in mir: „Wir kommen dann am Dienstag um Viertel vor Vier.
Wir halten Sie auch gar nicht auf, nach anderthalb Stunden
Ist alles im Kasten, wir sind wieder verschwunden.
Wir machen ein paar Fotos von ihnen und dann
Erzähl’n Sie mir wie das alles mit ihnen begann.“
Der Dienstag kam und um die Mittagszeit klingelte es – sie waren zu zweit:
Eine Dame mit dem Blick des Löffel-Journalisten, ein Fotograf, beladen mit Koffern und Kisten.
„Wir sind wohl etwas früh – och bitte, stör’n sie sich nicht...
...Das schnuppert hier ja ganz wie mein Lieblingsgericht...
Ich setz mich zu ihnen, sie können unterdessen in aller Ruhe zu Ende essen.“
Ich fragte, ob sie auch ’was woll’n – beide nahmen an!
„Und nun erzähl’n sie mal wie das alles mit ihnen begann!“
„Ja, das war so“, sagte ich, „Stopp mal“ rief die Dame, „Herr Schlottke, das ist doch ’n Motiv!
Sie könnten schon einmal das Licht auspacken.“ – Herr Schlottke kaute noch auf beiden Backen,
Begann, Stativ und Lampen zu installier’n – ohne dabei seinen Teller aus den Augen zu verlier’n.
„Also gut sehen sie nicht aus“, sprach die Dame, „vielleicht schminken sie sich noch ein wenig,
Während wir ’Kaffee trinken. Und vielleicht zieh’n sie sich auch ein bisschen netter an!
Und dann erzähl’n sie mir, wie das alles mit ihnen begann.“
Als ich wiederkam war der Cognac niedergemacht, meine Frau hatte zum dritten Mal Kaffee gebracht,

Und da saßen sie auch schon – die Serviette vor dem Bauch.
„Ja, so ein Arbeitstag macht hungrig – ganz schön durstig macht er auch!
Und, wenn sie zufällig an der Küche vorbeikommen ich hätt’ gerne noch was von der Vorspeise genommen!
Und nach dem Nachtisch setzen wir uns rasch nach nebenan
Und dann erzähl’n sie mir, wie das alles mit ihnen begann.“
Als die Dame aufstand torkelte sie bereits leicht, sie hätte vielleicht noch das Sofa erreicht
Zerbrach jedoch zuvor eine antike Vase und lallte „Iss jetzt nicht so schlimm, das iss sowieso ’ne alte!“
Ein äußerst heft’ger Schluckauf begann, sie zu quäl’n, und zwischendurch versuchte sie, von ihrer Kindheit zu erzähl’n...
Der Fotograf war – wie erwartet – sinnlos betrunken, im Sessel röchelnd in Tiefschlaf gesunken,
Die Dame sah mich mit glas’gen Walrossaugen an und rülpste...
„Na, du kleiner Schlingel... Jetzt aber raus mit der Sprache!“
Ich stand auf und trug schon mal die Scherben hinaus, löschte leis’ den Zigarettenbrand im Sofakissen aus
Begann, die Speisereste vom Teppich zu räumen; rief ein Taxi, weckte meine Zwei aus ihren Träumen.
Die Redakteurin flüsterte nach einem Blick zur Uhr: „Genug getan für heute, blinder Eifer schadet nur.
Die Story ist ja schon so gut wie fertig – keine Sorgen. Und Fotos kann ich mir auch aus’m Archiv besorgen.“
Vier Wochen später las ich in der Illustrierten dann
Völlig sprachlos Wie das alles mit mir begann...
Wurde mir erst bewusst: Ich hatte soeben mein Einverständnis für eine Homestory gegeben.
Noch klangen unheilschwer die Worte in mir: „Wir kommen dann am Dienstag um Viertel vor Vier.
Wir halten Sie auch gar nicht auf, nach anderthalb Stunden
Ist alles im Kasten, wir sind wieder verschwunden.
Wir machen ein paar Fotos von ihnen und dann
Erzähl’n Sie mir wie das alles mit ihnen begann.“
Der Dienstag kam und um die Mittagszeit klingelte es – sie waren zu zweit:
Eine Dame mit dem Blick des Löffel-Journalisten, ein Fotograf, beladen mit Koffern und Kisten.
„Wir sind wohl etwas früh – och bitte, stör’n sie sich nicht...
...Das schnuppert hier ja ganz wie mein Lieblingsgericht...
Ich setz mich zu ihnen, sie können unterdessen in aller Ruhe zu Ende essen.“
Ich fragte, ob sie auch ’was woll’n – beide nahmen an!
„Und nun erzähl’n sie mal wie das alles mit ihnen begann!“
„Ja, das war so“, sagte ich, „Stopp mal“ rief die Dame, „Herr Schlottke, das ist doch ’n Motiv!
Sie könnten schon einmal das Licht auspacken.“ – Herr Schlottke kaute noch auf beiden Backen,
Begann, Stativ und Lampen zu installier’n – ohne dabei seinen Teller aus den Augen zu verlier’n.
„Also gut sehen sie nicht aus“, sprach die Dame, „vielleicht schminken sie sich noch ein wenig,
Während wir ’Kaffee trinken. Und vielleicht zieh’n sie sich auch ein bisschen netter an!
Und dann erzähl’n sie mir, wie das alles mit ihnen begann.“
Als ich wiederkam war der Cognac niedergemacht, meine Frau hatte zum dritten Mal Kaffee gebracht,

Und da saßen sie auch schon – die Serviette vor dem Bauch.
„Ja, so ein Arbeitstag macht hungrig – ganz schön durstig macht er auch!
Und, wenn sie zufällig an der Küche vorbeikommen ich hätt’ gerne noch was von der Vorspeise genommen!
Und nach dem Nachtisch setzen wir uns rasch nach nebenan
Und dann erzähl’n sie mir, wie das alles mit ihnen begann.“
Als die Dame aufstand torkelte sie bereits leicht, sie hätte vielleicht noch das Sofa erreicht
Zerbrach jedoch zuvor eine antike Vase und lallte „Iss jetzt nicht so schlimm, das iss sowieso ’ne alte!“
Ein äußerst heft’ger Schluckauf begann, sie zu quäl’n, und zwischendurch versuchte sie, von ihrer Kindheit zu erzähl’n...
Der Fotograf war – wie erwartet – sinnlos betrunken, im Sessel röchelnd in Tiefschlaf gesunken,
Die Dame sah mich mit glas’gen Walrossaugen an und rülpste...
„Na, du kleiner Schlingel... Jetzt aber raus mit der Sprache!“
Ich stand auf und trug schon mal die Scherben hinaus, löschte leis’ den Zigarettenbrand im Sofakissen aus
Begann, die Speisereste vom Teppich zu räumen; rief ein Taxi, weckte meine Zwei aus ihren Träumen.
Die Redakteurin flüsterte nach einem Blick zur Uhr: „Genug getan für heute, blinder Eifer schadet nur.
Die Story ist ja schon so gut wie fertig – keine Sorgen. Und Fotos kann ich mir auch aus’m Archiv besorgen.“
Vier Wochen später las ich in der Illustrierten dann
Völlig sprachlos Wie das alles mit mir begann...
Ich hoer deine Schritte draussen im Flur dieser Rhythmus ist mir so vertraut Wie deine Gesten ...
Gute Nacht Freunde reinhard mey Gute nacht Freunde es wird zeit fuer mich zu gehen was ich noch zu sag...
Ich weiss gar nicht wie ich beginnen soll So viel Gedanken und mein Herz ist uebervoll So viel Gefuehl...
Ich weiss gar nicht wie ich beginnen soll so viel Gedanken und mein Herz ist uebervoll so viel Gefuehle dr...
Der Moerder war wieder der Gaertner Die Nacht liegt wie Blei auf Schloss Darkmoor Sir H...
Wind nord ost Startbahn null drei bis hier hoer ich die Motoren Wie ein Pfeil zieht sie vorbei und es dro...
Aller Guten Dinge Sind Drei Der Wecker fliegt halb sieben Unheil nimm deinen Lauf Der Grosse ...
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