Lasst uns alle sterben Songtext - Juvel

[Vers]
Hätt' ich gewusst, dass du gehst, hätt' ich's nicht zugelassen, dir nicht erlaubt die Augen zu zumachen. Meine Luft in deine Brust geatmet, zumindest bei dir bis zum Schluss gewartet. Meinen Besuch nicht ständig verschoben, wieso konnte er dich nicht verschonen? Nur für eine Weile noch, ich hätt' mir frei genommen, nur für eine Reise noch. Hab' von dir viel zu wenig mitgekriegt, und jetzt nimmst du die Geschichten mit. Will noch mit dir reden, du kannst jetzt nicht gehen. Will dir noch so viel erzählen und es tut so weh.

[Bridge]
Betrete deine Wohnung, es kommt alles hoch. Trauer und Sehnsucht und ich lass' es los. Tränen machen sich auf den Weg, was würde ich dafür geben, dass du auferstehst.

[Refrain]
Lasst heute alle sterben, lasst uns heute alle sterben. Lasst uns heute alle sterben im selben Augenblick, damit keiner von uns übrig und traurig ist. Lasst uns heute alle sterben, alle die sich lieben.

[Vers]


[Vers]
Wo Menschen zusammen leben gibt's Probleme, wichtig ist dabei dass man drüber redet. Vor allem bei Familie, nicht einfach den Rücken zukehren, auch mal da drüber stehen. Denn ohne dein Blut ist dein Herz nix wert. Und ohne Herz ist dein Schwert nix wert. Denn ohne Herz ist dein Kampf verlor'n, wenn man Blut ist, muss man füreinander sorgen. Spart die Liebe nicht auf für Trauerzeit, geht aufeinander zu, reißt Mauern ein. Man kann ja aufeinander sauer sein, aber es darf nicht von Dauer sein.

[Bridge]
Begegne dem Tod, es kommt alles hoch. Vieles wird bewusst und ich lass' es los. Tränen machen sich auf den Weg, hoffe dass die Ander'n es auch so seh'n.

[Refrain]
Lasst heute alle sterben, lasst uns heute alle sterben. Lasst uns heute alle sterben im selben Augenblick, damit keiner von uns übrig und traurig ist. Lasst uns heute alle sterben, alle die sich lieben.


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