Fast jeder weiß was in Hameln geschah
vor tausend und einem Jahr,
als die Ratten dort saßen und alles fraßen
was nicht aus Eisen war.
Zu dieser Zeit kam ich nach langer Fahrt
als Spielmann in diese Stadt
und ich hörte als erstes den Herold schreien
als ich den Markt betrat:
Wer mit Gottes Hilfe oder allein
die Stadt von den Ratten befreit,
für den lägen ab nun beim Magistrat
Hundert Taler in Gold bereit.
Ich packte mein Bündel, die Flöte und Leier
und klopfte ans Rathaustor.
kaum sah man mich, schlug man die Tür wieder zu
und legte den Riegel vor.
Und ich hörte wie man den Herren sagte,
es stünde ein man vor dem Tor,
Zerissen und stinkend in bunten Lumpen,
mit einem Ring im Ohr.
Dieser Mann nun ließe den Herren sagen
er käme von weit weit her,
und er böte der Stadt seine Hilfe,
weil er ein Rattenfänger wär.
Ich wartete lange dann rief eine Stimme,
durch die geschlossene Tür:
Vernichte die Ratten du Hund,
du bekommst die versprochenen Taler dafür.
Und ich ging und blies in der Nacht
die Flöte, immer nur einen einzigen Ton,
der so hoch war, daß nur die Ratten ihn hörten
und keine kam davon.
Bis hinein in die Weser folgte mir bald die ganze quiekende Brut,

Als der Mond schien flickte ich meine Lumpen,
wusch meine Wunden im Fluss.
Und weinte dabei vor Schwäche und Wut,
bis der Schlaf mir die Augen schloß.
Doch nocheinmal ging ich zurück in die Stadt,
und hatte dabei einen Plan,
denn es war Sonntag, die Bürger traten eben zum Kirchgang an.
Nur die Kinder und die Alten blieben an diesem Morgen daheim,
und ich hoffte die Kinder,
würden gerechter als ihre Väter sein.
Ich hatte vorhzer mein zerfleischtes Gesicht,
mit bunten Farben bedeckt,
und mein Wanst, damit man die Löcher nicht sah,
mit Hahnenfedern besteckt.
Und ich spielte und sang,
bald kamen die Kinder zu mir von überall her,
hörten was ich sang mit Empörung und vergaßen es nie mehr.
Und die Kinder beschlossen mir zu helfen,
und nicht mehr zuzusehen,
wo Unrecht geschieht,
sondern immer gemeinsam dagegen anzugehen.
Und die Hamelner Kinder hielten ihr Wort,
und bildeten ein Gericht,
zerrten die Bosheit und die lügen
ihrer Väter ans Licht.
Und sie weckten damit in ihren Eltern
Betroffenheit und Scham
und weil er sich schämte schlug manch ein Vater sein Kind fast krumm und lahm.
Doch mit jeder Mißhandlung wuchs der Mut der Kinder dieser Stadt,
und die hilflosen Bürger brachten die Sache vor den hohen Rat.
vor tausend und einem Jahr,
als die Ratten dort saßen und alles fraßen
was nicht aus Eisen war.
Zu dieser Zeit kam ich nach langer Fahrt
als Spielmann in diese Stadt
und ich hörte als erstes den Herold schreien
als ich den Markt betrat:
Wer mit Gottes Hilfe oder allein
die Stadt von den Ratten befreit,
für den lägen ab nun beim Magistrat
Hundert Taler in Gold bereit.
Ich packte mein Bündel, die Flöte und Leier
und klopfte ans Rathaustor.
kaum sah man mich, schlug man die Tür wieder zu
und legte den Riegel vor.
Und ich hörte wie man den Herren sagte,
es stünde ein man vor dem Tor,
Zerissen und stinkend in bunten Lumpen,
mit einem Ring im Ohr.
Dieser Mann nun ließe den Herren sagen
er käme von weit weit her,
und er böte der Stadt seine Hilfe,
weil er ein Rattenfänger wär.
Ich wartete lange dann rief eine Stimme,
durch die geschlossene Tür:
Vernichte die Ratten du Hund,
du bekommst die versprochenen Taler dafür.
Und ich ging und blies in der Nacht
die Flöte, immer nur einen einzigen Ton,
der so hoch war, daß nur die Ratten ihn hörten
und keine kam davon.
Bis hinein in die Weser folgte mir bald die ganze quiekende Brut,

Als der Mond schien flickte ich meine Lumpen,
wusch meine Wunden im Fluss.
Und weinte dabei vor Schwäche und Wut,
bis der Schlaf mir die Augen schloß.
Doch nocheinmal ging ich zurück in die Stadt,
und hatte dabei einen Plan,
denn es war Sonntag, die Bürger traten eben zum Kirchgang an.
Nur die Kinder und die Alten blieben an diesem Morgen daheim,
und ich hoffte die Kinder,
würden gerechter als ihre Väter sein.
Ich hatte vorhzer mein zerfleischtes Gesicht,
mit bunten Farben bedeckt,
und mein Wanst, damit man die Löcher nicht sah,
mit Hahnenfedern besteckt.
Und ich spielte und sang,
bald kamen die Kinder zu mir von überall her,
hörten was ich sang mit Empörung und vergaßen es nie mehr.
Und die Kinder beschlossen mir zu helfen,
und nicht mehr zuzusehen,
wo Unrecht geschieht,
sondern immer gemeinsam dagegen anzugehen.
Und die Hamelner Kinder hielten ihr Wort,
und bildeten ein Gericht,
zerrten die Bosheit und die lügen
ihrer Väter ans Licht.
Und sie weckten damit in ihren Eltern
Betroffenheit und Scham
und weil er sich schämte schlug manch ein Vater sein Kind fast krumm und lahm.
Doch mit jeder Mißhandlung wuchs der Mut der Kinder dieser Stadt,
und die hilflosen Bürger brachten die Sache vor den hohen Rat.
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