Zu spät
Ihr Alter ist egal und egal ist auch ihr Name
Ihre Herkunft interessiert ihr Beruf ist auch Banane
Es ist absolut nicht wichtig, ob sie dämlich oder schlau ist
Für die Story ist nur wichtig, dass sie eine Frau ist
Es ist Freitagabend, die Woche ist vorbei
Die Nacht ist lau und die Uhr schlägt halb zwei
Sie hat fünf Tage gearbeitet um zwei Tage zu leben
Und als Selbstbelohnung will sie heute einen heben
Auf der Straße nur Schwachmaaten, wie nicht anders zu erwarten
Oberlippenbärte und andere Unsympaten
Doch selbst mit denen umzugehen ist für sie heute kein Problem
Discman auf die Ohren und einfach ganz laut drehen
Und so entgehen ihr auch die meisten Sprüche der Männerwelt
Die sie gestern, heute, morgen und jeden Tag für sie bereithält
Doch sie legt nicht viel Wert darauf Sprüche zu hören
Denn diesen Abend soll ihr heute nichts und niemand zerstören
Sie steuert eine Kneipe an, wo sie noch niemals war
Musik OK, Bier billig also bleibt sie da
Sie träumt so vor sich hin und genießt es allein zu sein
Doch plötzlich schreckt sie hoch, eine Hand auf ihrem Bein
„Na schöne Frau so ganz allein?!“ – „Verpiss dich!“
Was besseres viel ihr in dem Moment nicht ein
Der Typ scheint überrascht, das hätte er nicht gedacht
Dass das Bunny seiner Wahl auch noch blöde Zicken macht
Doch so schnell gibt er nicht auf, schiebt die Hand noch höher rauf
„Nimm die Flossen weg!“, schreit sie und springt auf
Er kann nicht verstehen, dass sie nicht auf ihn steht
Sie ist fassungslos, angewidert, zahlt und geht
Der Abend ist gelaufen und das nicht zum ersten mal
Frustriert macht sie die Biege aus diesem Lokal

Sie will schreien doch sie glaubt vor Angst fast zu ersticken
Er stößt sie auf den Boden, wirft sich auf sie drauf
Schiebt ihren Rock hoch und macht sich seine Hose auf
„Nein, bitte Nein!“, doch er schlägt auf sie ein
und kurz darauf verliert sie das Bewusstsein
Sein Alter ist egal und egal ist auch sein Name
Und auch sonst ist eigentlich das meiste an ihm Banane
Wichtig ist nur das er ein Mann ist
Und am langen Hebel der Justiz sitzt
Es ist Freitagabend und eigentlich hat er keine Zeit
Doch ein nerviger Prozess fordert seine Anwesenheit
Die Skatrunde fällt aus, so leid es ihm tut
Doch das Gesetz kann nicht warten, also gut.
„Worum geht’s? -Vergewaltigung, wie langweilig
Also fassen sie sich kurz denn ich hab’s eilig.“
Der Fall ist zum Einschlafen nur eines findet er geil
„Frau Klägerin, bitte gehen sie näher ins Detail.“
„Also hat sie einen Minirock getragen.
Herr Staatsanwalt noch Fragen?“
„Nein ich werde keine mehr haben.“
„Einspruch abgelehnt. Der Fall ist doch wohl klar
Es liegt doch auf der Hand das sie selber Schuld war
Denn wenn sie so rumläuft wie es eine gesittete Frau niemals sollte
Dann muss man doch wohl annehmen dass sie es selber wollte.
Also Freispruch für den Angeklagten jungen Mann
Die Kosten trägt die Klägerin, also dann.“
Doch halt, was ist da los da läuft doch was verkehrt
Wo hat die Frau denn so schnell diese Schusswaffe her?
„Sei’n sie doch vernünftig und legen sie die Waffe aus der Hand.“
Doch zu spät, denn da klebt das Hirn des Angeklagten schon an der Wand
Und auch für ihn ist es zu spät als er erkennt, dass sie vor ihm steht
Und ein zweiter Schuss auch ihn seiner Pflichten enthebt.
Ihr Alter ist egal und egal ist auch ihr Name
Ihre Herkunft interessiert ihr Beruf ist auch Banane
Es ist absolut nicht wichtig, ob sie dämlich oder schlau ist
Für die Story ist nur wichtig, dass sie eine Frau ist
Es ist Freitagabend, die Woche ist vorbei
Die Nacht ist lau und die Uhr schlägt halb zwei
Sie hat fünf Tage gearbeitet um zwei Tage zu leben
Und als Selbstbelohnung will sie heute einen heben
Auf der Straße nur Schwachmaaten, wie nicht anders zu erwarten
Oberlippenbärte und andere Unsympaten
Doch selbst mit denen umzugehen ist für sie heute kein Problem
Discman auf die Ohren und einfach ganz laut drehen
Und so entgehen ihr auch die meisten Sprüche der Männerwelt
Die sie gestern, heute, morgen und jeden Tag für sie bereithält
Doch sie legt nicht viel Wert darauf Sprüche zu hören
Denn diesen Abend soll ihr heute nichts und niemand zerstören
Sie steuert eine Kneipe an, wo sie noch niemals war
Musik OK, Bier billig also bleibt sie da
Sie träumt so vor sich hin und genießt es allein zu sein
Doch plötzlich schreckt sie hoch, eine Hand auf ihrem Bein
„Na schöne Frau so ganz allein?!“ – „Verpiss dich!“
Was besseres viel ihr in dem Moment nicht ein
Der Typ scheint überrascht, das hätte er nicht gedacht
Dass das Bunny seiner Wahl auch noch blöde Zicken macht
Doch so schnell gibt er nicht auf, schiebt die Hand noch höher rauf
„Nimm die Flossen weg!“, schreit sie und springt auf
Er kann nicht verstehen, dass sie nicht auf ihn steht
Sie ist fassungslos, angewidert, zahlt und geht
Der Abend ist gelaufen und das nicht zum ersten mal
Frustriert macht sie die Biege aus diesem Lokal

Sie will schreien doch sie glaubt vor Angst fast zu ersticken
Er stößt sie auf den Boden, wirft sich auf sie drauf
Schiebt ihren Rock hoch und macht sich seine Hose auf
„Nein, bitte Nein!“, doch er schlägt auf sie ein
und kurz darauf verliert sie das Bewusstsein
Sein Alter ist egal und egal ist auch sein Name
Und auch sonst ist eigentlich das meiste an ihm Banane
Wichtig ist nur das er ein Mann ist
Und am langen Hebel der Justiz sitzt
Es ist Freitagabend und eigentlich hat er keine Zeit
Doch ein nerviger Prozess fordert seine Anwesenheit
Die Skatrunde fällt aus, so leid es ihm tut
Doch das Gesetz kann nicht warten, also gut.
„Worum geht’s? -Vergewaltigung, wie langweilig
Also fassen sie sich kurz denn ich hab’s eilig.“
Der Fall ist zum Einschlafen nur eines findet er geil
„Frau Klägerin, bitte gehen sie näher ins Detail.“
„Also hat sie einen Minirock getragen.
Herr Staatsanwalt noch Fragen?“
„Nein ich werde keine mehr haben.“
„Einspruch abgelehnt. Der Fall ist doch wohl klar
Es liegt doch auf der Hand das sie selber Schuld war
Denn wenn sie so rumläuft wie es eine gesittete Frau niemals sollte
Dann muss man doch wohl annehmen dass sie es selber wollte.
Also Freispruch für den Angeklagten jungen Mann
Die Kosten trägt die Klägerin, also dann.“
Doch halt, was ist da los da läuft doch was verkehrt
Wo hat die Frau denn so schnell diese Schusswaffe her?
„Sei’n sie doch vernünftig und legen sie die Waffe aus der Hand.“
Doch zu spät, denn da klebt das Hirn des Angeklagten schon an der Wand
Und auch für ihn ist es zu spät als er erkennt, dass sie vor ihm steht
Und ein zweiter Schuss auch ihn seiner Pflichten enthebt.
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