Naidoos Vater Rausammy, Spitzname MC Thommy Tom, stammte aus Indien, hatte deutsche und tamilisch-indische Vorfahren, arbeitete in England und ließ sich mit Xaviers Mutter Eugene, einer Südafrikanerin ägyptischer Abstammung, in Mannheim nieder. Naidoo wurde römisch-katholisch erzogen[1] und wuchs im Stadtteil Wallstadt auf. Noch heute lebt er in seiner Heimatstadt, der er, auch zusammen mit den Söhnen Mannheims, einige Lieder (wie beispielsweise „Meine Stadt“, „Wo ist mein Platz") widmete.
Naidoos Vater Rausammy, Spitzname MC Thommy Tom, stammte aus Indien, hatte deutsche und tamilisch-indische Vorfahren, arbeitete in England und ließ sich mit Xaviers Mutter Eugene, einer Südafrikanerin ägyptischer Abstammung, in Mannheim nieder. Naidoo wurde römisch-katholisch erzogen[1] und wuchs im Stadtteil Wallstadt auf. Noch heute lebt er in seiner Heimatstadt, der er, auch zusammen mit den Söhnen Mannheims, einige Lieder (wie beispielsweise „Meine Stadt“, „Wo ist mein Platz") widmete.
Naidoo sagt, dass er in seiner Schulzeit oft wegen seiner dunklen Hautfarbe gehänselt und bedroht wurde, weshalb seine Kindheit und Jugend nicht immer einfach war. Um sich im Notfall besser verteidigen zu können, erlernte er damals das Kickboxen. Heute bezeichnet er sich selbst oft als „Neger aus Kurpfalz“ (angelehnt an „Ein Jäger aus Kurpfalz“) und „Sohn Zions“.
Seine ersten musikalischen Erfahrungen machte er in Schul- und Kirchenchören. Er wurde Mitglied des Celebration Gospel Choir, mit dem er eine CD aufnahm, und der Regional-Band Just 4 Music. Er erlangte die mittlere Reife, begann eine Lehre als Koch, modelte für Bademoden, war Türsteher und ging in die USA, wo er unter dem Künstlernamen Kobra sein erstes Soloalbum („Seeing is Believing“) veröffentlichte. Außerdem stand er bei zwei Musicals in Mannheim und Hockenheim als Hauptdarsteller auf der Bühne.
1994 trat er als Backgroundsänger beim Rödelheim Hartreim Projekt der Frankfurter Produzenten Moses Pelham und Thomas Hofmann auf. Dort wurde er vom Label 3p entdeckt und als Solo-Star aufgebaut. Mit Sabrina Setlur nahm er noch im selben Jahr die Single Freisein auf und wurde so erstmals einem größeren Publikum bekannt. Die Kooperation mit 3p endete jedoch im Streit, als Naidoo mit den Söhnen Mannheims erste Produktionen veröffentlichte, was nach Ansicht von 3p einen Vertragsverstoß darstellte. In der darauffolgenden Klage entschied das Landgericht Mannheim schließlich zu Gunsten Naidoos. Eine vor dem Bundesverfassungsgericht daraufhin eingereichte Verfassungsbeschwerde wurde 2005 nicht zur Entscheidung angenommen[2]. Für Besitz von 48 Gramm Haschisch und Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde er im November 2000 zu 20 Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldbuße von 100.000 DM verurteilt[3]. Xavier Naidoo ist überzeugter Vegetarier: "Dank eines Raps von Kool Savas bin ich Vegetarier geworden."

