Van Morrison

Van Morrison gehört wohl zu den größten noch lebenden weißen Blues-Legenden. Von Kritikern geliebt und Musikerkollegen geschätzt, wandert der am 31. August 1945 in Belfast geborene George Ivan Morrison seit dem Ausstieg bei Them 1967 auf Solopfaden. Die Anzahl seiner Gastauftritte bei Produktionen anderer Musiker übertreffen den regulären Output der meisten Bands um ein Vielfaches. Morrison brachte auch als einer der ersten solch unterschiedliche Musikstile wie Jazz, Blues, Country, Folk und...

Steckbrief
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Van Morrison
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Van Morrison Lyrics
Angeliou oh Angeliou Oh oh Angeliou Angeliou Oh Angeliou oh Angeliou oh my An...
Sometimes I feel like a motherless child Sometimes I feel like a motherless c...
Saw you shining in the sun this morning Saw you shining in the moon at night ...
Biografie Van Morrison

Van Morrison gehört wohl zu den größten noch lebenden weißen Blues-Legenden. Von Kritikern geliebt und Musikerkollegen geschätzt, wandert der am 31. August 1945 in Belfast geborene George Ivan Morrison seit dem Ausstieg bei Them 1967 auf Solopfaden. Die Anzahl seiner Gastauftritte bei Produktionen anderer Musiker übertreffen den regulären Output der meisten Bands um ein Vielfaches. Morrison brachte auch als einer der ersten solch unterschiedliche Musikstile wie Jazz, Blues, Country, Folk und Gospel unter einen (Rock-) Hut. Mit Musik ist er schon von Kindesbeinen an in Kontakt, da sein Vater begeisterter Sammler alter Jazz- und Bluesplatten ist. Bereits mit 12 spielt und singt Van bei Deannie Sands And The Javelins. Mit The Monarchs kommt er Anfang der 60er erstmals rum, tourt in England, Schottland und Deutschland, spielt Saxophon, Harmonica und singt. Mit diesen Erfahrungen im Rücken formt Morrison nach seiner Rückkehr in die Heimat 1964 aus Mitgliedern der Gamblers die Combo Them. Das Interesse des renommierten Decca Labels lockt die irische Bande nach London. Schnell erspielen sich Them mit ihrem rau rockigen R'n'B eine Fangemeinde, 1965 charten die Singles "Baby Please Don't Go" (mit Jimmy Page als Session-Gitarrist!) und "Here Comes The Night". Zum Klassiker mauserte sich später das nur als B-Seite veröffentlichte "Gloria". Ihr Sound beeinflusst u.a. die Doors, mit denen Them auch mal in L.A. zusammen spielen. Der zunehmende Erfolgsdruck und das Mitspracherecht der Plattenfirmen passt Morrison allerdings gar nicht und so verlässt er Them nach einer US-Tour 1966. Während seine Kumpels ohne den Songwriter in eine über 30 Jahre währende, mittellose Kneipen-Rock-Odyssee hineinschlittern, macht sich Morrison daran, die besten Songs seiner Karriere zu komponieren. Solche Worte finden zumindest sämtliche Rockmagazine, die sich 1968 an die Rezension seines Debutalbums "Astral Weeks" machen. Zuvor hatte Morrison schon mit dem überschäumend lieblichen "Brown Eyed Girl" einen Solo-Single-Erfolg, das so gar nicht auf das nun Kommende hindeuten sollte. Compilations mit seinen Singles aus jener Zeit liegen heute als "Bong Masters" oder "Blowin Your Mind" in den Regalen. "Astral Weeks" ist ein sperriger Album-Brocken, angefüllt mit dem musikgewordenen Wunsch des Urhebers, keine Kompromisse mehr einzugehen. Kommerziell gelingt ihm das ausgezeichnet. Zusammen mit Koryphäen wie dem Miles Davis-Basser Richard Davis kreiert er aber ein Debutwerk, das in seiner Vielfalt an Blues-, Soul- und Gospelzitaten und dem eindringlichen Organ Morrisons Stilgrenzen niederreißt. Das Folgealbum "Moondance" zeigt sich den Fans eingängiger, weicher und mit einer größeren Portion Jazz. Der Titeltrack gehört zu den berühmtesten Songs aus seiner Feder. 1970 heiratet Morrison sein Brown Eyed Girl Janet Rigsbee, die er bereits 1966 kennen lernte und die als Muse maßgeblich mit seinem kreativen Output im ersten 70er Halbjahr in Verbindung steht. Bis 1973 betreibt der Ire weiter versiertes Stilhopping auf hohem Niveau: zuckersüße Balladen ("Crazy Face", "Old Old Woodstock", "Tupelo Honey") wechseln sich ab mit uplifting Popsingles ("Wild Night", "Domino") oder eher experimentellen Klampfnummern ("Gypsy", "I'll Be Your Lover, Too"). Auf dem '72er Werk "Saint Dominic's Preview" findet sich mit "Jackie Wilson Said (I'm In Heaven When You Smile)" eine Hommage an den großen Soulsänger Wilson ("Reet Petite") sowie erste epische Anwandlungen mit akustischer 12string-Gitarre ("Listen To The Lion", "Almost Independence Day"), die mehr Interpretationsgrundlage für Morrisons Stimme, als in sich geschlossene Songs darstellen. 1974 erscheint das Livealbum "It's Too Late To Stop Now", das einen Auftritt mit dem Caledonia Soul Orchestra in Kalifornien festhält. Morrison arrangierte hierfür all seine Klassiker detailreich um, so dass die bekannten Songs den Zuhörer von einer bislang nicht gekannten Seite bezaubern. Von seiner Frau Janet ist er inzwischen geschieden und lebt wieder in Belfast, wo auch das folkige "Veedon Fleece" entsteht. Danach zieht sich der Meister satte drei Jahre zurück, bis 1977 "A Period Of Transition" erscheint, für das er mit Dr. John zusammen arbeitet. In jenen Jahren manifestiert Morrison sein Eigenbrötler- und Outlaw-Image. Es wird gemunkelt, er leide mittlerweile an panischer Bühnenphobie, was Morrison 1979 in New York quasi bestätigt, als er während seines Auftritts den Saal verlässt und nicht zurück kehrt. Gleichzeitig widmet er sich spirituellen Themen, was "Into The Music" und einige Folge-Alben maßgeblich kennzeichnet. 1988 nimmt Morrison mit den Chieftains ein Album voller Folksongs auf, die aus seiner Heimat stammen. Kommerziell schneidet "Avalon Sunset" 1989 besser ab, worauf auch die Hitsingle "Whenever God Shines His Light" mit Cliff Richard enthalten ist. Sein '91er Album "Hymns To The Silence" gilt mit seinem ruhigen, mystischen Grundfeeling zu seinen inspiriertesten Werken der Spätphase. Mit "The Philosopher's Stone" erscheint 1998 ein Doppelalbum, das unveröffentlichtes Material der Jahre 1971-1988 beinhaltet. Live-Auftritte des irischen Songwriters finden zwar nicht mehr jährlich statt, man kann ihn aber auf seine alten Tage auch nicht konzertscheu nennen. Am 13. Mai 2002 veröffentlicht Van Morrison hier zu Lande sein neues Studioalbum "Down The Road", die Vorabsingle "Hey Mr. DJ" erscheint eine Woche eher. 2002 Down The Road 2000 You Win Again 2000 The Skiffle Sessions 1999 Back On Top 1998 The Philosopher's Stone (2CD) 1997 The Healing Game 1997 Tell Me Something: The Songs Of Mose Allison 1996 How Long Has This Been Going On 1995 Days Like This 1994 A Night In San Francisco

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    Songtexte Van Morrison
    Angelou, Sometimes I Feel Like A Motherless Child, Ancient of Days, Ancient Highway, And It Stone...
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