In den 80er Jahren muss es ziemlich düster zugegangen sein in Brooklyn/New York. Die Jugendlichen, die dort lebten ließen sich die Haare wachsen, trugen ständig schwarze Klamotten und waren am ganzen Körper von den Zehen bis zum Haaransatz tätowiert. Irgendwann kamen einige von ihnen auf die Idee, sich eine Gitarre umzuschnallen und auf ein Drumset loszuprügeln, so wurde 1989 Type O Negative aus der Taufe gehoben. Neben Frontmann Peter Steele, der bereits eine Karriere in der Speedmetal-Combo...
In den 80er Jahren muss es ziemlich düster zugegangen sein in Brooklyn/New York. Die Jugendlichen, die dort lebten ließen sich die Haare wachsen, trugen ständig schwarze Klamotten und waren am ganzen Körper von den Zehen bis zum Haaransatz tätowiert. Irgendwann kamen einige von ihnen auf die Idee, sich eine Gitarre umzuschnallen und auf ein Drumset loszuprügeln, so wurde 1989 Type O Negative aus der Taufe gehoben. Neben Frontmann Peter Steele, der bereits eine Karriere in der Speedmetal-Combo Carnivore hinter sich hatte, komplettierten Gitarrist Ken Hickey, Keyboarder Josh Silver und Schlagzeuger Johnny Kelly das Line-Up der Band.Schleppende Basslinien, die die Magengrube ordentlich durcheinander wirbeln, fette Gitarrenriffs und die nicht immer ganz jugendfreien Lyrics von Peter Steele in Verbindung mit dessen beeindruckender Körpergröße sollten in den folgenden Jahren zum prägenden Image von Type O Negative werden und sie zu einem der wichtigsten Alternative-Acts der USA machen.Doch nicht nur der USA. Als 1993 ihr dritter Longplayer Bloody Kisses in die Plattengeschäfte kam, der neben der zum Markenzeichen gewordenen Düsterstimmung auch vermehrt auf eingängige gefühlsbetonte Melodien setzte, war der weltweite Durchbruch nicht mehr aufzuhalten. Das Nachfolgealbum October Rust schien den eingeschlagenen Pfad konsequent weiter zu verfolgen und festigte so die Position von Type O Negative im internationalen Rockgeschäft.Lange drei Jahre ließen sich Peter Steele und seine Kumpanen Zeit, um pünktlich vor dem Ende des Milleniums mit World Coming Down ihr fünftes Album zu veröffentlichen, das jedoch qualitativ in keinster Weise an frühere Platten anknüpfen konnte. 1999 World Coming Down1996 October Rust1993 Bloody Kisses1992 The Origin Of The Feces1991 Slow Deep And Hard

