In Oregon gibt es ein Kaff mit dem Namen Eugene, in dem eine Lady aufgewachsen ist, die in den Neunzigern mit kraftvoller Rockmucke auf sich aufmerksam macht. Tracy Bonham heisst die Gute.Ihre erste Liebe, die etwas mit Musik zu tun hatte, war eine Geige, die sie in ihrem Elternhaus gefunden hat. Weil ihre Mutter Musiklehrerin war, lag es nahe, der kleinen Tracy zu zeigen, was man mit dem komischen Ding alles machen kann. Mit einer soliden Ausbildung im Rücken machte sie sich auf, ihre e...
In Oregon gibt es ein Kaff mit dem Namen Eugene, in dem eine Lady aufgewachsen ist, die in den Neunzigern mit kraftvoller Rockmucke auf sich aufmerksam macht. Tracy Bonham heisst die Gute.Ihre erste Liebe, die etwas mit Musik zu tun hatte, war eine Geige, die sie in ihrem Elternhaus gefunden hat. Weil ihre Mutter Musiklehrerin war, lag es nahe, der kleinen Tracy zu zeigen, was man mit dem komischen Ding alles machen kann. Mit einer soliden Ausbildung im Rücken machte sie sich auf, ihre eigene Band zusammenzustellen und sich ihren süssen Po in unzähligen Clubshows wund zu spielen.Nachdem dann endlich ein Plattenvertrag mit dem kleinen Label "Cherry Disc" an Land gezogen werden konnte, veröffentlichte sie ihre erste EP ("The Liverpool Sessions"). Rotzige Powersongs mit griffigen Hooklines sind kennzeichnend für ihren eigenwilligen Stil.In jenem Jahr spielte sie sogar für Jimmy Page und Robert Plant Geige, als diese mit "No Quarter" auf Tour waren. Und auch wenn sie den gleichen Namen trägt wie der verstorbene Led Zeppelin Schlagzeuger, ist sie mit ihm weder verwandt noch verschwägert.Das erste komplette Album folgte 1996 und mit "Mother Mother" hatte sie darauf einen relativ grossen Hit, der auch heute noch zum Inventar so mancher Indierock-Disco gehört. Danach wurde es lange Zeit still um Tracy und es dauerte über vier Jahre, bis mit "Down Here" ein neues Lebenszeichen aus dem Hause Bohnam zu hören war. 2000 Down Here 1996 The Burdens Of Being Upright

