Das neue, vierte Album der amerikanischen Kultformation Tito & Tarantula ist da! Und Mastermind Tito Larriva, “der Spezialist für musikalische Road Movies” (Visions), zeigt sich auf “Andalucia” so abwechslungsreich wie niemals zuvor. Die insgesamt vierzehn Tracks haben definitiv alles, was ein außergewöhnliches Rockalbum braucht: Trockener, gemeingefährlicher Wüstenrock trifft auf erhabenen, von einer wunderhübschen Melancholie umgarnten Pop; Mexiko ist nicht weit und auch der Blues und die ...
Das neue, vierte Album der amerikanischen Kultformation Tito & Tarantula ist da! Und Mastermind Tito Larriva, “der Spezialist für musikalische Road Movies” (Visions), zeigt sich auf “Andalucia” so abwechslungsreich wie niemals zuvor. Die insgesamt vierzehn Tracks haben definitiv alles, was ein außergewöhnliches Rockalbum braucht: Trockener, gemeingefährlicher Wüstenrock trifft auf erhabenen, von einer wunderhübschen Melancholie umgarnten Pop; Mexiko ist nicht weit und auch der Blues und die psychedelischen 70er Jahre kommen zu ihrem Recht. Kurz: “Andalucia” ist groß! Dieses Album hat Seele. Von den “Flesh Eaters” zur Fernsehgala nach Berlin... Seit nunmehr über zwanzig Jahren geht Multitalent Tito Larriva mit einer bemerkenswerten Konsequenz seinen Weg durch die Welt der Musik und des Films. Dabei vermied er es stets, die von vermeintlichen Trends vorgegebenen Bahnen des Mainstreams zu wählen, sondern entschied sich statt derer für jene kleinen, unscheinbaren und verschlungenen Pfade, von denen man - wenn man sie denn nicht geht - niemals genau wissen kann, wohin sie einen führen werden. Und so wird der in Mexiko geborenen Larriva, als er irgendwann in den frühen 80ern mit Punkbands wie den “Flesh Eaters”, “The Impalas” den “Plugz” oder “The Cruzados” anfing Musik zu machen, wohl niemals einen Gedanken daran verschwendet haben, dass er Ende 2001 in Berlin vor einem schlips- und abendkleidtragenden Publikum den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie “Beste Musik” für den Film “Der Schrei des Schmetterlings” überreicht bekommen würde...es war ihm seinerzeit ganz einfach egal. Über Filme und Musik... Tito & Tarantula gab es bereits lange Zeit vor den legendären Auftritten im ”Titty Twister” Club in Quentin Tarantinos Filmklassiker (”From Dusk Till Dawn”) oder in Robert Rodriguez ”Desperado”. Bereits seit 1992 feierten Larriva und Gitarrist Peter Atanasoff mit verschiedenen Freunden auf wöchentlichen Live-Jam-Sessions in den Cafés und Clubs von L.A. große, spontane Partys. Gerne erinnert er sich an jene Zeiten zurück: ”Irgendwann kamen immer mehr Menschen, um uns zu sehen. Nachdem wir ”Desperado” und ”From Dusk Till Dawn” gemacht hatten, war uns klar, dass irgendwas Großes mit uns passiert.” Und tatsächlich kam es 1997 zum lang erwarteten Plattendebut und der herbe, staubige Tex-Mex-Rock auf ”Tarantism” war ganz großes Kino, das Fans und Kritiker völlig benommen machte. So schrieb Intro: “In jeder Lebenslage hörbar und trotzdem gegen jegliche Abnutzungserscheinung gefeit. Kompliment!” Als Musiker und Schauspieler war Larriva fortan gefragt wie selten zuvor: Neben den beiden weiteren Veröffentlichungen von Tito & Tarantula schrieb er die Filmmusiken u.a. für Oliver Stones ”U-Turn”, Wim Wenders ”The Million Dollar Hotel”, David Byrnes “True Stories”, “Dream With The Fishes” oder “Kai Rabe Gegen die Vatikankiller”. In seiner Lieblingsrolle als Outlaw spielte er u.a. in Filmen wie “The Million Dollar Hotel”, “”True Stories”, Born In East LA”, “A Little Harmless Sex” oder “Americas Most Wanted” mit.
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