Als es Zeit wurde, mit der Arbeit an seinem neuen Album Live Like You Were Dying anzufangen, wusste TIM McGRAW genau, was er wollte. Zuvor hatte er mit seiner langjährigen Tourband das Album Tim McGraw and the Dancehall Doctors eingespielt, mitten in der bergigen Einsamkeit von Upstate New York. Die kreative und völlig unverfälschte Atmosphäre, die zu dem großen Erfolg des Albums beigetragen hatte, und die Isolation vom Lärm der Welt hatte ihm erlaubt, sich voll und ganz auf die Musik zu konz...
Als es Zeit wurde, mit der Arbeit an seinem neuen Album Live Like You Were Dying anzufangen, wusste TIM McGRAW genau, was er wollte. Zuvor hatte er mit seiner langjährigen Tourband das Album Tim McGraw and the Dancehall Doctors eingespielt, mitten in der bergigen Einsamkeit von Upstate New York. Die kreative und völlig unverfälschte Atmosphäre, die zu dem großen Erfolg des Albums beigetragen hatte, und die Isolation vom Lärm der Welt hatte ihm erlaubt, sich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren. Dies und die große Kameradschaft, die er dort erfuhr, trieb ihn an diesen Ort zurück. Eine Entscheidung, die sich schon auf der Fahrt dorthin auszahlte. "Das war, als würde ich in ein Summercamp fahren," erklärt TIM McGRAW. "Ich hatte alle meine besten Freunde um mich, mit denen ich seit Ewigkeiten herumgreist bin und fuhr auf den Gipfel dieses riesigen Berges. Schnee um mich herum, ein Kamin drinnen. Wir waren richtig scharf darauf, dorthin zurück zu kehren." Bestätigung erfährt diese Tatsache dadurch, dass TIM und die Band ein Album eingespielt haben, bei dem sich jetzt schon abzeichnet, dass es eine weitere Sternstunde in seiner Karriere bezeichnet. Die erste Single, Live Like You Were Dying war in den USA eine der fastest-to-the-top-Singles in McGRAWs Karriere. Der von Tim Nichols und Craig Wiseman geschriebene Titelsong des Albums ist überdies der beste Beweis dafür, dass es TIM McGRAW immer wieder gelingt, die besten Songwriter aus Nashville zu gewinnen, ihre berührendsten Songs passend auf ihn zuzuschneidern. "Das ist einfach ein großer Song," so TIM McGRAW. "Vielleicht hätte jeder ihn aufnehmen und in einen Hit verwandeln können, aber es hat eine Menge geholfen, dass wir auf einer großartigen Stufe unserer Karriere stehen - alles scheint einfach immer besser zu werden. Vor fünf Jahren dachte ich, dass wir uns auf dem Höhepunkt befänden und dass wir mehr nicht erreichen könnten. Aber jedes Album scheint ein weiterer Schritt voran zu sein." Alles in allem sind TIMs Erfolge so bemerkenswert wie zahlreich. 9 Alben enthielten insgesamt 23 Number-1-Hits und verkauften sich über 30 Millionen Mal. Seine Touren gehören zu den bestlaufenden in der gesamten Entertainment-Branche und zahllose Preise pflastern seinen Weg, u.a. CMA Entertainer of the Year 2001, ein Grammy und der People’s Choice Award for Favorite Male Musical Performer 2004. Er war Headliner-Act auf dem Konzert zum Friedensnobelpreis 2003 und am 15. Oktober dieses Jahres wird er sein Filmdebut mit einer Rolle im Film Friday Night Lights mit Billy Bob Thornton haben. Viele Künstler haben große oder lang andauernde Erfolgssträhnen gehabt, aber was TIM McGRAW auszeichnet, ist die Vermischung von beidem. Das war für TIM genug Anlass, Live-Erfahrung und Studioarbeit zu einem Ganzen zu verschmelzen. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Es ist eine gute Idee, mit der Live-Band auch ins Studio zu gehen. "Die Aufnahmen mit der Live-Band zu machen, bringt eine gewisse Ehrlichkeit in den Sound und lässt uns andererseits die Vision unserer Musik auch leichter auf der Bühne umsetzen. Es ist auch ein großer Vorteil, die Jungs mit ins Studio zu bringen und dann auf ihre eingespielten Tracks zu singen. Gerade bei diesem Album sind wir mit großer Zuversicht an die Arbeit gegangen. das war auch schon beim letzten Album so, aber diesmal sind wir noch einen Schritt weitergegangen." Diese Zuversicht kann man auf den 16 Songs von Live Like You Were Dying deutlich heraushören. Mit Kompositionen von Rodney Crowell, Bruce Robison, Casey Beathard, Anthony Smith, Bob DiPiero und Don Schlitz war TIM & The Doctors eine aufregende Reise durch die verschiedensten Stile und Gefühle sicher. TIM McGRAW selbst produzierte das Album mit seinem langjährigen Producer Byron Gallimore und dem Dancehall Doctor Darran Smith. Zum ersten Mal war er mit Byron auch am Mix beteiligt und schuf so einen Sound, der seiner Vision völlig entsprach. "Das ganze Album durchzieht ein sehr persönliches Gefühl," so TIM. "Und das nicht nur für uns selbst, sondern auch in der Ansprache an den Hörer. Ich glaube, viele Menschen können sich auf dem Album wiederfinden und sich einfach mitreißen lassen." "Walk Like A Man ist ein Song, der wahrscheinlich viele Menschen berühren wird," führt er aus, "auch wenn er viele Dinge meines eigenen Erwachsenwerdens betrifft. Er ist in vielerlei Hinsicht sehr persönlich, aber das kann man man eigentlich über alle Songs sagen." Weitere von TIMs Favoriten sind Back When, Blank Sheet Of Paper, das von seinen Freunden, den Warren Brothers, gemeinsam mit Don Schlitz geschrieben wurde, und Kill Myself, den TIM als "wahrscheinlich besten Song, den ich je gesungen habe" einschätzt. Ob ein Song traurig oder sehr rau ist - TIM McGRAWs Verbindung mit dem Publikum ist unumstritten. Seine Nähe zu den Fans ist es, die ihn seit seinem ersten größeren Auftritt 1994 zu einem äußerst begehrten und beliebten Live-Act macht. TIM McGRAW wuchs in Start, Louisiana, auf und fand mit elf Jahren zufällig heraus, dass sein Vater die Baseball-Größe Tug McGraw war. Tugs Tod in diesem Jahr fiel in die Zeit, als die Aufnahmen von Live Like You Were Dying begannen. "Als wir im Studio probten, war Tug bereits krank. Anfang Januar starb er, und als wir Ende des Monats mit den Aufnahmen begannen, legten wir viel Herz und Seele hinein. Ich glaube, das hört man auf dem Album." Sport und Musik waren die Begleiter in TIMs Jugend, und als er auf dem College war, entschied er sich für Musik. Er spielte ein paar Soloauftritte in den Nachtbars in seiner Gegend und ging schließlich nach Nashville, um sich in die Reihe der jungen Leute einzugliedern, die um Aufmerksamkeit buhlten. Sein Bühnencharisma verhalf ihm schließlich zu einem Plattenvertrag, und sein Album-Debüt erschein im April 1993. Mit den Jungs seiner damaligen Band, von denen viele immer noch bei ihm sind, machte er sich dann auf den Weg, jenen Sound unter die Leute zu bringen, der heute zu den aufregendsten der ganzen Branche zählt. Mit Indian Outlaw kamen die Hits, die schließlich zu vielfachem Platin und ausverkauften Konzerten führten. 1996 brachte ihn seine Spontanious Combustion-Tour mit Faith Hill zusammen, die er noch vor Ende des Jahres heiratete. Beide zusammen, aber auch jeder für sich wurden zu den erfolgreichsten Künstlern in ihrem Genre, und bis heute plant TIM seine Touren in Abstimmung mit dem Familienleben und den Schulterminen. Bei allen Erfolgen, die er bisher errungen hat, kann man in seiner Stimme genau hören, dass hier die Wurzel seines Glücks liegt. "Gracie kommt gerade in die zweite Klasse, Maggie in die erste und Audrey ist jetzt zwei Jahre alt. So schnell wie das Leben auch geht, wir wissen, wir stehen auf der guten Seite des Lebens. Wir sind gesegnet und glücklich über das, was wir haben."

