The Stranglers

Gehen wir mal ganz hypothetisch vor und denken uns eine relativ erfolgreiche Band in Deutschland, die solcher Art Statements von sich gibt: "Wir glauben an das Gesetz des Dschungels, sonst wird man wie die Schweden", "Frauen sind Objekte männlicher Lust, die nur einen guten Orgasmus brauchen", "Frauenbewegung ist ok, ich mag es immer, wenn sich eine Frau unter mir bewegt". Wenn diese Band dann auch noch Amerikaner für eine "minderwertige Rasse" und Gewa...

Steckbrief
Name:
The Stranglers
Musikrichtung:
Gründung:
Mitglieder:
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The Stranglers Lyrics
Golden brown texture like sun Lays me down with my mind she runs Throughout ...
I met a roach in America his family had a massive tree they live just about e...
Whatever happened to Leon Trotsky He got an ice pick That made his ears burn...
Biografie The Stranglers

Gehen wir mal ganz hypothetisch vor und denken uns eine relativ erfolgreiche Band in Deutschland, die solcher Art Statements von sich gibt: "Wir glauben an das Gesetz des Dschungels, sonst wird man wie die Schweden", "Frauen sind Objekte männlicher Lust, die nur einen guten Orgasmus brauchen", "Frauenbewegung ist ok, ich mag es immer, wenn sich eine Frau unter mir bewegt". Wenn diese Band dann auch noch Amerikaner für eine "minderwertige Rasse" und Gewalt für eine "nützliche Sache" hält, dann wäre die Kacke hier zu Lande wohl am Dampfen.Es mag überraschen, aber die Band, um die es in diesen Zitaten geht, heißt The Stranglers und die obigen Aussprüche sind Zitate von einzelnen Bandmitgliedern Ende der Siebziger Jahre, als die Jungs mitten in ihrer Pöbel und Prügelphase waren.Hugh Cornwell, der spätere Sänger und Gitarrist hatte gerade seinen Abschluss in Biochemie an der Universität in Bristol gemacht und setzt seine Forschungsarbeiten in Göteborg fort. Dort gründet er die Band "Johnny Sox" und kehrte nach London zurück, nachdem er frustriert seine Forschungen einstellt. In der englischen Hauptstadt setzt Cornwell eine "Drummer gesucht"-Anzeige in den Melody Maker, auf die sich Jet Black (mit bürgerlichem Namen: Brian Duffy) meldet. Black, ein recht erfolgreicher Geschäftsmann, der mit Eiscreme und Alkohol sein Geld verdient, will sein Hobby zum Beruf machen und heuert - zur Freude beider Seiten - bei Johnny Sox an. Die Freude über den Neueinsteiger währt jedoch nicht lange, denn die übrigen Bandmitglieder (zwei Schweden und ein Amerikaner) kehren in die Heimat zurück - Johnny Sox ist Geschichte. Cornwell und Black wollen weiter Musik machen und schauen sich nach geeignetem Ersatz um. Da sich Zufälle in einer Bandbiografie ziemlich gut machen, beschließt man, einen Tramper auf der Straße ein zu sammeln, der auch noch den Viersaiter bedienen kann. Sein Name: Jean-Jacques (JJ) Burnel. Die zweite Klampfe zupfte Hughs Kumpel aus vergangenen Göteborger Tagen Hans Waermling. Mit diesem Line Up treten die vier unter wechselnden Bandnamen in der Gegend um Guildford auf. Zu dem Namen "Stranglers" kommt die Band, nachdem in den Zeitungen Schlagzeilen auftauchen, die einen Serienmörder in den USA als "Bostonstrangler" (Der Würger von Boston) titulieren. Kurzerhand werden aus der Band "The Stranglers".Waermling verduftet wieder nach Sverige, weil er der Nerven aufreibenden Arbeit mit der Band nicht mehr gewachsen ist. Ersetzt wird er nicht durch einen neuen Gitarristen, sondern durch den Keyboarder Dave Greenfield. Mit dieser damals ungewöhnlichen Besetzung stellen die Stranglers einen Gegenpol zur aufkommenden Punk-Hysterie dar. Obwohl sie immer wieder zu dieser Szene gezählt werden, haben sie mit den anderen Vertretern des Punk wenig gemein. Wesentlich älter und musikalisch versierter, passen sie nicht in die Schublade der Drei-Akkorde-Mucke.Im Dezember 1976 zahlt sich die Schufterei für die Stranglers endlich aus, als United Artists ihnen einen Vertrag anbietet. Bis das neue Jahrzehnt anbricht, feiern die Stranglers einige Erfolge, bevor sie 1980 in ein kleines Tief geraten und sogar in Frankreich im Gefängnis landen. 1981 bringt "La Folie" mit der Single "Golden Brown" den bislang größten Erfolg. Ganz untypisch für den rauhen Sound und die markanten Sprüche aus der früheren Bandgeschichte, präsentieren sich die Engländer hier sehr gefühlvoll und strengen auch einen Imagewechsel an. Aus den großmäuligen Bubis sind erwachsene Männer geworden. Ungeachtet dessen scheint die englische Musikpresse die Stranglers als Feindbild ausgemacht zu haben und überschüttet die Band mit höhnischen Kommentaren. Der NME meint, "sie bleiben musikalisch ihrem Namen treu und strangulieren uns mit ihren hässlichen, uninspirierten und sinnentleerten Songs".Die Fangemeinde sieht das natürlich etwas anders und hier liegt auch der Hase im Pfeffer, warum der Erfolg - zwar nicht übermäßig, aber dennoch konstant - weiter geht. Auch nach dem Ausstieg von Gründer Hugh Cornwell 1990 bleiben die Fans den Stranglers treu. Mit Paul Roberts kommt ein neuer Sänger an Bord und John Ellis (Ex-Vibrators, 2000 durch Baz Warne ersetzt) mimt den Gitarristen. Deutlich pop-orientierter geht es mit den Stranglers weiter, mit Streichern bewaffnet, aber immer noch "dunkel und gefährlich" schippern sie auch im neuen Jahrtausend unter schwarzer Flagge. 2001 5 Live 01 2000 Live 1998 Coup De Grace 1997 Written In Red 1995 About Time 1992 Stranglers In The Night 1990 10 1986 Dreamtime 1984 Aural Sculpture 1982 Feline

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    Discografie
    ""
    2006
    "Suite Xvi [UKImport]"
    2006
    "Very Best of the Stranglers [UKImport]"
    2006
    "Peaches: the Very Best of"
    2006
    "Coast to Coast [UKImport]"
    2005
    "Jump Over My Shadow"
    2005
    "Essential"
    2005
    "Black & White [Ltd.ReIssue]"
    2005
    "If You Ain't Right, Get Right"
    2005
    "Live 'N' Sleazy"
    2005
    "Dejavu Retro Gold Collection"
    2005
    "The RavenPicture Lp [Vinyl LP]"
    2005
    "The Very Best Stranglers Album Ever [UKImport]"
    2004
    "Golden Brown"
    2004
    "Norfolk Coast"
    2004
    "Golden BrownLive"
    2004
    "Death & Blood & Night"
    2004
    "Early Years:Rare & Unreleased"
    2004
    "Norfolk Coast"
    2004
    "Apollo Revisited [Vinyl LP]"
    2004
    "Apollo Revisited"
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    Songtexte The Stranglers
    golden brown, BIG IN AMERICA, no more heroes, Let Me Down Easy, heaven or hell, La Folie, laughin...
    Alben The Stranglers
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