Mastermind bei den Schweden von Therion ist Christopher Johnsson. Angefangen hat alles, als Johnsson die Band 1987 aus der Taufe hob und mit Kumpels anfing, Death Metal zu spielen. 1990 konnten sie mit der Mini-LP "Time Shall Tell" debutieren. Eine komplette Scheibe wurde 1991 mit "Of Darkness" veröffentlicht. Der Sound von "Therion" wandelte sich mit der Zeit vom Death-Metal hin zu einer eigenwilligen Verschmelzung von klassischen Elementen (inklusive Chor) und...
Mastermind bei den Schweden von Therion ist Christopher Johnsson. Angefangen hat alles, als Johnsson die Band 1987 aus der Taufe hob und mit Kumpels anfing, Death Metal zu spielen. 1990 konnten sie mit der Mini-LP "Time Shall Tell" debutieren. Eine komplette Scheibe wurde 1991 mit "Of Darkness" veröffentlicht. Der Sound von "Therion" wandelte sich mit der Zeit vom Death-Metal hin zu einer eigenwilligen Verschmelzung von klassischen Elementen (inklusive Chor) und der treibenden Kraft von schneidenden Gitarrenriffs. Der Hauptgrund für die Veränderungen waren laut Johnsson, dass man sich von anderen Bands aus dem Metal-Bereich absetzten wollte, um etwas ganz eigenes zu kreieren. Dies und nicht zuletzt seine Vorlieben für Metal und Bombastsound aus den siebziger und achtziger Jahren (Eloy, Pink Floyd, Deep Purple) lassen Therion aus der Masse herausstechen. Die klassischen kompositorischen Fähigkeiten hat sich Johnsson alle im Do It Yourself-Verfahren angeeignet, sie basieren auf althergebrachten Techniken, die schon die von ihm verehrten Rachmaninow, Orff und Verdi benutzten. Die Schweden belassen es jedoch nicht nur dabei, Chöre auf Platte zu verwenden, sondern wollen dem (immer zahlreicheren) Publikum diesen Genuss auch live gönnen. Von wegen aus der Konserve und so ... bei Therion steht dann eben auch einmal ein Chor auf der Bühne und wenn sich das finanziell nicht machen lässt, dann verzichtet Johnsson lieber auf eine Tour. Wenn das mal nicht Konsequenz in Reinkultur ist. 2001 Secret Of The Runes 2000 Deggial 1998 Vovin 1997 A'Arab Zaraq Lucid Dreaming 1996 Theli 1995 Lepaca Kliffoth 1993 Ho Drakon Ho Megas 1992 Beyond Sanctorum 1991 Of Darkness 1990 Time Shall Tell

