Sie sind eines der wenigen Rätsel in der Geschichte der Popgeschichte. Seit mehr als 25 Jahren verbergen die Mitglieder der Residents ihre Identität hinter übergroßen Augapfelmasken und verwirren ihre Fans und Kritiker mit ständig neuen und immer wieder höchst skurilen Werken. Gegründet wurden "The Residents" noch zu Highschool-Zeiten im Jahr 1966. Als man dann um zu studieren nach Kalifornien ging, tat das dem Schaffen der jungen Band keinen Abbruch und so folgte 1972 mit der inz...
Sie sind eines der wenigen Rätsel in der Geschichte der Popgeschichte. Seit mehr als 25 Jahren verbergen die Mitglieder der Residents ihre Identität hinter übergroßen Augapfelmasken und verwirren ihre Fans und Kritiker mit ständig neuen und immer wieder höchst skurilen Werken. Gegründet wurden "The Residents" noch zu Highschool-Zeiten im Jahr 1966. Als man dann um zu studieren nach Kalifornien ging, tat das dem Schaffen der jungen Band keinen Abbruch und so folgte 1972 mit der inzwischen Kultstatus genießenden Single "Santa Dog" das offizielle Debut auf ihrem eigenen Label "Ralph Records". Nahm von den ersten beiden LPs "Meet The Residents" und "Not Available" noch kaum jemand Notiz, so änderte sich das mit "The Third Reich 'N' Roll", dem ersten ihrer zahllosen Skandalalben. Mit manischer Gründlichkeit dekonstruierten sie darauf Popsongs, erregten aber mit ihrem hakenkreuzgeschmückten Cover bei weitem mehr Aufsehen, als mit ihrer Musik. In den folgenden Jahren veröffentlichten sie einige sehr experimentelle Alben, die ihre starke Affinität zum Underground und ihren Anspruch eine Avantgarde-Performance-Group zu sein mehr als deutlich unter Beweis stellte. Spätestens nach ihrem Album "Eskimo", einer bizarren Reise in die Inuit Kultur avancierten "The Residents" zur Kultband mit dem Augapfel als Markenzeichen. In den 80ern folgten jede Menge komischer Veröffentlichungen, die sich unter anderem mit den Arbeiten von George Gershwin, James Brown, Elvis Presley, Hank Williams und John Philip auseinandersetzten. Immer offen für Innovationen setzten "The Residents" seit Beginn der 90er Jahre verstärkt auf CD-Rom Produktionen, bei welchen sie die Sounds zu Computerspielen komponierten und traten ab und an auch einmal live auf. Wer sich hinter den Augäpfeln werden "The Residents" wohl mit ins Grab nehmen. Bis dahin darf man aber auf neue Veröffentlichungen der schrägsten Popband der Welt gespannt sein. 1998 Wormwood 1994 Gingerbread Man 1991 Freakshow 1986 Heaven? 1986 Hell! 1984 George And James 1981 The Mark Of The Mole 1980 The Commercial Album 1979 Eskimo 1978 Not Available

