1985 während der "Tune In Turn On Burn Out"-Tour mit den Sisters of Mercy kommt es zum Eklat zwischen Wayne Hussey (Ex-Dead Or Alive) und Andrew Eldritch. Der Streit gipfelt in einer Trennung, wobei auch Craig Adams die Sisters verlässt. Doch unter der Flagge der "Sisterhood" firmieren die zwei zusammen mit Simon Hinkler (Ex-Pulp) und Drummer Mick Brown nicht lange. Eldritch droht ihnen mit rechtlichen Schritten (Sisterhood hieß schon der Fanclub der Sisters of Mercy) und ...
1985 während der "Tune In Turn On Burn Out"-Tour mit den Sisters of Mercy kommt es zum Eklat zwischen Wayne Hussey (Ex-Dead Or Alive) und Andrew Eldritch. Der Streit gipfelt in einer Trennung, wobei auch Craig Adams die Sisters verlässt. Doch unter der Flagge der "Sisterhood" firmieren die zwei zusammen mit Simon Hinkler (Ex-Pulp) und Drummer Mick Brown nicht lange. Eldritch droht ihnen mit rechtlichen Schritten (Sisterhood hieß schon der Fanclub der Sisters of Mercy) und veröffentlicht eine Platte unter dem Namen. 1986 tritt die Sisterhood erstmals unter ihrem neuen Namen auf: The Mission. Auch Eldritch soll sich damals wutschnaubend unters Publikum gemischt haben. Und er sollte noch bessere Gründe dazu bekommen. Bald darauf veröffentlichen The Mission ihre ersten beiden Singles "Serpent's Kiss" und "Garden Of Delight" mit dem Cover von Neil Young's "Like A Hurricane" auf der B-Seite. Beide schaffen es auf Anhieb auf Platz 1 der britischen Indie-Charts. Noch im selben Jahr werden die vier Missionare bei Phonogram Records gesigned und bringen dort alsbald ihr Debut "God's Own Medicine" heraus. Die Single "Stay With Me" kommt bis Platz 30 der UK Top 40. Nach einer ausgedehnten Tour durch Europa und die USA, sind die Mission nicht mehr zu stoppen. Auch viele Sisters-Fans laufen zu The Mission über. Denn mit ihrem rockig-düsteren Sound und ihren melodiösen bis melancholischen Gitarrensongs gewinnen sie die Herzen des Indie-Publikums. Wegen ihrem Hang zum Mythischen und ihrer romantischen Ader sind sie bald Everybodys Darling in der Gothic-Rock-Szene. Ihre Haupteinflüsse gehen zurück auf die Doors, Pink Floyd und The Cure. Kritiker sehen in der Mission aber eine billige, melodramatische Kopie von U2. 1987 nach dem Release von "First Chapter", einer Neuauflage von frühen Werken, wird sogar Ex-Led-Zeppelin John Paul Jones auf sie aufmerksam. Er verfeinert 1988 ihr drittes Album "Children" mit einer deftigen Prise Rock. Die Auskopplung "Tower Of Strength" wird ein internationaler Hit und The Mission gehen auf Welttour. 1990, nach der Veröffentlichung von "Carved In Sand" kommt der erste große Einschnitt in die Erfolgsbilanz. Kurz vor dem Start der Amerika-Tour verläßt Simon Hinkler die Band. Die Mission tourt trotzdem weiter. Die Band wird immer mehr zum Soloprojekt von Wayne Hussey. Nach einem Jahr der Pause bringen die Jungs "Masque" heraus, welches ursprünglich als Soloalbum von Wayne gedacht war. Danach sieht sich Hussey genötigt, Craig Adams wegen persönlicher Differenzen zu feuern. Die Band droht auseinanderzubrechen. Hussey wirft drei eher lustlose Alben (darunter auch ein Live-Album) auf den Markt, poppiger, oft sogar tanzbar, was die Fans mehr verschreckt als verzückt. Wayne Hussey löst daraufhin 1996 als letzter Missionar die Band auf. Hussey widmet sich fortan der Remix-Arbeit und dem Produzieren und hat verschiedene Gastauftritte bei befreundeten Bands (u.a. The Cure). 1999 kursieren jedoch schon die ersten Gerüchte einer Reunion und die Mission tun das, was sie am besten können: Sie touren wieder! Im Sommer 2000 sind sie auch in Deutschland zu sehen. Im November des nächsten Jahres erscheint mit "Aura" das neunte reguläre Album. 2001 Aura 2000 Everafter 1999 Resurrection 1996 Blue 1995 Neverland 1994 Salad Daze 1994 Sum And Substance 1993 The Mission:Live 1992 Masque 1990 Grains Of Sand

