Jim Morrison und Ray Manzarek arbeiteten zusammen an Projekten für die Filmhochschule an der UCLA, als sie ihr gemeinsames Faible für die Musik entdeckten. Es war im Sommer 1965, als ein Aufschrei durch Amerika zog, ein Verlangen nach Frieden, Rock und neuen Perspektiven. Man öffnete "The Doors Of Perception" und ließ sich von der Inspiration leiten. Die Jungs trafen auf Robby Krieger und John Densmore und verschmolzen wie im sprichwörtlichen amerikanischen Schmelztiegel. Sie verbanden Einflü...
Jim Morrison und Ray Manzarek arbeiteten zusammen an Projekten für die Filmhochschule an der UCLA, als sie ihr gemeinsames Faible für die Musik entdeckten. Es war im Sommer 1965, als ein Aufschrei durch Amerika zog, ein Verlangen nach Frieden, Rock und neuen Perspektiven. Man öffnete "The Doors Of Perception" und ließ sich von der Inspiration leiten. Die Jungs trafen auf Robby Krieger und John Densmore und verschmolzen wie im sprichwörtlichen amerikanischen Schmelztiegel. Sie verbanden Einflüsse aus Rock, Blues, Soul und Morrison's exaltierter Poesie zu einem psychedelischen Rockmonster. Augenzeugen berichteten von voodookultigen Bühenenshows, man huldigte dem neuen Messias. Ein anderer amerikanischer Traum wies den Fans den Weg der Sonne nach Westen. Für die Plattenindustrie waren die Doors plötzlich die neuen Beach Boys, weil der mytische Kult gleich auch ein riesiges Merchandising entfachte. Die Leidenschaft des schüchternen Morrison galt aber mehr der Dichtung, als der Musik. Er war eher der poetisch begabte Schüler Nietzsches und Rimbauds, als eine wagnersche Popdiva und beschloss damals, lieber sein "American Prayer" auf Platte zu sprechen. Er versenkte sich in eine Flut aus Bourbon und anderem Sprit, um sich auf der Bühne total verausgaben zu können. Die Produktivität blieb deswegen nicht aus - 8 Platten in 6 Jahren Schaffensphase. Der Motor war dabei immer die Band, dort stimmte die Chemie. Doch der Motor blieb stehen mit dem frühen Tode Jims. Die Kollegen gingen ihre eigenen Wege und Jim hinterließ ein riesiges Erbe an Gedichten und Songs, die bis heute noch nichts an Aktualität eingebüßt haben. 1994 erfüllte Manzarek dem Pearl-Jammer Eddie Vedder seinen Kindertraum. Die Verbliebenen taten sich noch einmal zusammen, um mit Eddie als Sänger ein kleines Minicomeback zu feiern. Die Doors klingen aber weiterhin besser aus der Konserve zusammen mit dem Lizard King. 1971 L.A. Women 1970 13 1970 Absolutely Live 1970 Morrison Hotel / Hard Rock Cafe 1969 The Soft Parade 1968 Waiting For The Sun 1967 Strange Days 1967 The Doors

