The Dissociatives

Daniel Johns und Paul Mac trennen musikalisch eigentlich Welten. Kurzerhand haben die beiden australischen Musiker, die jeder auf seine Art Karriere gemacht haben, für ihr gemeinsames Projekt - The Dissociatives - eine ganz eigene Welt erschaffen. Ihr zwischen erfrischend experimentellem Pop und herrlich konstruiertem Art-Rock angesiedeltes Debütalbum, schlicht "The Dissociatives" benannt, sorgte im letzten Jahr für eine der größten Überraschungen in der Musikszene des fünften Kontinents. Sch...

Steckbrief
Name:
The Dissociatives
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The Dissociatives Lyrics
I ve got a clearspot a devilish psalm but nobody s home to fix the alarm no d...
Welcome to planet pod Where insects sound like lasers And men who wear abrasi...
Some foolish man dreamt That dreaming had no meaning And life is quite simply...
Biografie The Dissociatives

Daniel Johns und Paul Mac trennen musikalisch eigentlich Welten. Kurzerhand haben die beiden australischen Musiker, die jeder auf seine Art Karriere gemacht haben, für ihr gemeinsames Projekt - The Dissociatives - eine ganz eigene Welt erschaffen. Ihr zwischen erfrischend experimentellem Pop und herrlich konstruiertem Art-Rock angesiedeltes Debütalbum, schlicht "The Dissociatives" benannt, sorgte im letzten Jahr für eine der größten Überraschungen in der Musikszene des fünften Kontinents. Schon nach einer Woche winkte dem außergewöhnlichen Popalbum Gold und die Dissociatives wurden für sechs ARIA Awards nominiert, darunter in den Kategorien "album of the year" und "best group". Ausgezeichnet wurden am Ende der für die phantasievolle visuelle Umsetzung verantwortliche Künstler James Hackett für das Art Work des Albums sowie für das Video zur Single "Somewhere Down The Barrel", das auch bei den im März anstehenden, ersten australischen MTV Video Awards als bester Clip nominiert wurde. Im Mai erscheint das außergewöhnliche Debüt der Dissociatives, das im australischen Rolling Stone als "electro pop symphony" gefeiert wurde und gleich den Titel schmückte, endlich im Rest der Welt. Daniel Johns hat als Sänger, Gitarrist und Impulsgeber von Silverchair, Australiens international erfolgreichster Rockband der letzten zehn Jahre, Geschichte geschrieben. Als der Grunge-Band 1995 mit ihrem Debütalbum "Frogstomp" auf Anhieb ein millionenfach verkaufter Bestseller gelang, war der Frontmann gerade mal 15 Jahre alt. Heute ist der extrovertierte Beau einer der bekanntesten und beliebtesten Rockstars Australiens, auf dessen frühe Anorexie und spätere, folgenschwere Arthritis die Fans ebenso emphatisch reagierten wie auf seine Hochzeit mit Natalie Imbruglia vor einem Jahr. Paul Mac, etwas mehr als zehn Jahre älter als Daniel Johns, hat hingegen eine klassische Ausbildung am Musikkonservatorium in Sydney genossen und gilt heute als Pionier der australischen Electro-Szene. Er komponierte Filmmusik, arbeitete mit Baz Luhrmann und war bereits ein gefragter Remix-Spezialist, als er im Jahr 2001 mit der Single "Just The Thing" seinen ersten Nummer-1-Hit landete und im selben Jahr bei den Australian Dance Awards zum Produzenten des Jahres gewählt wurde. Sein Debütalbum "3000 Feet High" wurde mit Gold und einem ARIA Award ausgezeichnet. Begegnet sind sich der stets rastlose Rocksänger und der umso gelassener wirkende Klangtüftler das erste Mal 1997, als Paul Mac sein Können für einen Remix der Silverchair-Single "Freak" (aus dem Album "Freak Show") aufblitzen ließ. Daniel Johns schloss schnell mit dem findigen Musiker und Produzenten Freundschaft und so sorgte Paul Mac auch auf den folgenden Silverchair-Alben "Neon Ballroom" und "Diorama" für die special effects. Auch bei einigen Konzerten übernahm Mac die Keyboards und schließlich nahmen die beiden Freunde im Jahr 2000 eine EP mit dem prophetischen Titel "I Can't Believe It's Not Rock" auf. Gegen das vollmundig tönende, nun vorliegende Debütalbum nehmen sich diese frühen Songs jedoch aus wie fragmentarische Entwürfe. Während Daniel Johns sich die Texte für das Album in einer einzigen nächtlichen Session in New York von der Seele geschrieben hat und hier manche persönliche Krise bewältigt zu haben scheint, entstanden die kompositorischen Basisarbeiten für die neuen Songs im englischen Windsor, genauer gesagt im Basement jener Villa, die Natalie Imbruglia auf White Lilies Island besitzt. Endgültig produziert wurde das Album mit der Unterstützung diverser Gastmusiker und eines Kinderchors in Australien. Gleich der Opener "We're Much Preferred Customers" verweist in seiner elektronischen Verspieltheit auf die Achtziger, weniger jedoch auf die üblichen Verdächtigen denn auf exzentrische Außenseiter und intellektuelle Schöngeister wie Thomas Dolby, Scritti Politti und XTC. Auch die in der heutigen Musikszene allgegenwärtige Liebe zu den Beatles ist bei den Dissociatives kaum zu überhören: Besonders bei den Singles "Somewhere Down The Barrel" und "Young Man, Old Man" schwelgen sie in beatlesken Harmonien. Dazu hat Regisseur James Hackett ihnen höchst bizarre Videoclips angedeihen lassen: eine Mischung aus Animation und digitalem Kintopp, aus Scherenschnitt à la Monty Python und den düster makabren Bilderwelten eines Tim Burton. Da schwirren Daniel und Paul in einem raumschiffähnlichen Gefährt durch ein apokalyptisches Szenario mit wild wuchernden Phantasiepflanzen und angriffslustigen Killerwespen. Die lieblichen Melodien bilden einen denkbar scharfen Kontrast zu dem kruden Science-Fiction-Biotop der Videoclips. Die zehn Songs des Albums wecken wahrlich Frühlingsgefühle. Mal hört man Vogelgezwitscher, in dem elegischen "Forever And A Day" werden wunderschöne Kinderchorsätze eingebunden und in "Lifting The Veil From The Braille" ersetzt gar ein munteres Pfeifen den kompletten Gesang. An surreal anmutenden Ideen, überraschenden Tempowechseln und ausgefallenen Effekten herrscht wahrlich kein Mangel. Während "Horror With Eyeballs" (in Australien Single Nummer drei) mit der Behäbigkeit eines Walzers Jahrmarktatmosphäre erzeugt, kommt "Thinking In Reverse" mit der überbordenden Fröhlichkeit der Buggles (die den Radio Star killten). Nur selten greift Daniel Johns so beherzt in die Gitarrensaiten wie bei "Aaängry Megaphone Man", sein Gesang dagegen klingt umso gelöster und befreiter. Bei allen avantgardistischen Ideen und ironischen Brechungen mit dem Mainstream, die die Dissociatives auch ein wenig zu post-modernen Nachfahren der Art-Rock-Legende Split Enz machen, strahlt das Duo dank seiner prächtigen Melodien eine Kraft aus, mit der es sicher nicht nur in Australien für Furore sorgen dürfte.

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  • Besondere Erfolge
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    Discografie
    ""
    2005
    "Dissociatives [+1 Bonus]"
    2005
    "The Dissociatives"
    2005
    "Young Man, Old Man"
    2004
    "Dissociatives"
    2004
    "Young Man,Old Man [You Ain T.."
    2004
    "Somewhere Down the Barrel"
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    Songtexte The Dissociatives
    young man old man, We re much preferred customers, Sleep well tonight, Somewhere down the barrel,...
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