Brachialer Metal mit engagiertem Rap und hohem Melodieanteil - das ist das widersprüchliche Markenzeichen einer wandlungsfähigen Band. Such A Surge, die deutschen Crossover-Pioniere aus Braunschweig zählen mittlerweile zu den festen Größen am Rockhimmel der Republik. Aller Anfang war live: Such A Surge gründen sich im August 1992 nach einigen eher zufälligen gemeinsamen Sessions und erspielen sich in unzähligen Konzerten eine nicht eben kleine Fangemeinde. Ihre erste EP gibt 1993 die Richtun...
Brachialer Metal mit engagiertem Rap und hohem Melodieanteil - das ist das widersprüchliche Markenzeichen einer wandlungsfähigen Band. Such A Surge, die deutschen Crossover-Pioniere aus Braunschweig zählen mittlerweile zu den festen Größen am Rockhimmel der Republik. Aller Anfang war live: Such A Surge gründen sich im August 1992 nach einigen eher zufälligen gemeinsamen Sessions und erspielen sich in unzähligen Konzerten eine nicht eben kleine Fangemeinde. Ihre erste EP gibt 1993 die Richtung an: "Gegen Den Strom" aber oben auf der Welle des beginnenden Crossover-Booms. 1995 folgt mit "Under Pressure" das erste Album. Die Presse überschlägt sich, der Musikexpress zieht das "Fazit: ein donnerndes Debut, mit dem die Band Vergleichen mit Kollegen wie den H-Blockx relativ entspannt entgegen sehen kann". Mit ihren aggressiven Texten und druckvollem Sound, der Hip Hop mit Heavy Metal unterlegt, finden Such A Surge schnell viele Freunde und Käufer. Dagegen fällt der eher düstere zweite Longplayer "Agoraphobic Notes" ein wenig ab, aber mit "Was Besonderes" begibt sich die Band wieder auf die erprobten Wege des Erfolges - und wird sogar von Herbert Grönemeyer als Opener verpflichtet. Mit dem "Surge Effekt" abwechslungsreich wie selten zuvor ins neue Jahrtausend. Mehr und mehr poppige Elemente gesellen sich zu den bekannt knarzigen Gitarrenriffs bei weiterhin unbequemen und engagierten Lyrics. Zur neuen Lockerheit trägt wohl das Side-Projekt Pain In The Ass bei, mit dem die Band seit 1997 jenseits des Erwartungsdrucks, der inzwischen auf der "Marke" SAS lastet, einfach mal drauflos lärmen kann. Nach zwei Jahren mit je ca. 150 Konzerten und bandinternen Veränderungen bei SAS tut solche Freiheit auch mal gut, das ist inzwischen auch auf Platte zu hören. Im Frühjahr 2002 muss dann zehn Jahre Bandjubiläum gefeiert werden. Da darf man auch schonmal auf Tonträger zurück blicken; dieser nennt sich "10 Jahre". 2002 10 Jahre 2001 Spain (PITA) 2000 Der Surge Effekt 1998 Was Besonderes 1996 Agoraphobic Notes 1995 Under Pressure

