Skindred

Südwales 2000. Benji Webber (Vocals), der vor wenigen Monaten seine Band Dub War zu Grabe getragen hatte und mehrfache gescheiterte Versuche unternommen hatte, mit ehemaligen Dub War-Mitgliedern eine neue Truppe auf die Beine zu stellen, findet nach langem Suchen in Bassmann und Programmierer Daniel Pugsley einen Gleichgesinnten, der sich ebenfalls der Idee verschrieben hat, das mit Dub War Erreichte um einige Grade heraufzuschrauben. Benji und Daniel unternehmen erste Testläufe und addieren...

Steckbrief
Name:
Skindred
Musikrichtung:
Gründung:
Mitglieder:
Region:
Label:
Homepage:
Skindred Lyrics
Maestro we come to take over Mc s you better look over your shoulder Yeah you...
Too much of us caught inna rat trap we ah fe bust out ah dat Too much of us c...
Man we re living in a dangerous time Every nation to the father seeks a sign ...
Biografie Skindred

Südwales 2000. Benji Webber (Vocals), der vor wenigen Monaten seine Band Dub War zu Grabe getragen hatte und mehrfache gescheiterte Versuche unternommen hatte, mit ehemaligen Dub War-Mitgliedern eine neue Truppe auf die Beine zu stellen, findet nach langem Suchen in Bassmann und Programmierer Daniel Pugsley einen Gleichgesinnten, der sich ebenfalls der Idee verschrieben hat, das mit Dub War Erreichte um einige Grade heraufzuschrauben. Benji und Daniel unternehmen erste Testläufe und addieren dem Metal/Ragga/Rock-Crossover ein paar schöne Ragga-Sounds und –Beats hinzu, und ziehen die Turboschraube per injizierten Dancehall an. Das Ziel: aus allen Stilen zu nehmen, was immer irgendwie Kraft verspricht, und ein energetisches Amalgam von allem, was hart und stark ist, zu schaffen. Das Kind lernt laufen, als 2002 Gitarrist Mikey Dee und Drummer Dirty Arya dazustoßen. „SKINDRED sind Dancehall, sind Punk, sind Metal, sind alles, was wir sind,“ proklamiert Pugsley. Man kann es nennen wie man will, am Ende aller Tage ist es das Niemandsland, in dem Bounty Killa auf Police und 311 auf System Of A Down prallen. SKINDRED sind der nächste evolutionäre Schritt eines Crossovers, das sich aus metalgefeuertem Reggae-Rock zusammensetzt und so viele Einflüsse wie nur möglich zusammenführen will: „Als ich aufwuchs, habe ich nicht nur eine Musikrichtung gehört,“ erklärt Benji. „Es gab eine Menge verschiedener Szenen, und machte meiner Freunde haben Reggae gehört, andere Rock, aber niemand war überall zugleich. Ich habe Police gehört, The Clash, The Specials und viele Bands, die ihre Musik aus ganz anderen Kulturen entlehnten. Die Stärke von SKINDRED besteht darin, dass wir in unserer Musik die Vielfalt verschiedener Kulturen kombinieren. Wir haben das mit Dub War begonnen, wir führen das mit SKINDRED fort.“ – und gehen damit weit über die 90er Jahre Funk/Rock/HipHop-Fusionen a la Faith No More, Korn oder 311 hinaus. Die Fusion von Hardrock, Punk und Reggae mit Dub, Programming und Dancehall im Zusammenhang mit dem irrwitzigen Patois von Benji besitzt noch keinen eigenen Namen, und wenn man denn ein Schlagwort sucht, böte sich vielleicht am besten so etwas wie ‚Ragga Punk Metal’ an. Oder sowas wie ‚Multinational Crossover’. Oder: Unglaubliches Durcheinander, das homogen rockt wie die Hölle. Benji: „Ich wuchs in der Nähe der Docks in Südwales auf. Dort gibt es einen starken arabischen Bevölkerungsanteil, und es wohnen eine Menge Leute aus den West-Indies, von der Westküste Afrikas und eine Menge irischer und italienischer Immigranten in der Gegend. Ich erinnere mich an ein Sprichwort, das damals die Runde machte: „It’s not about black or white – it’s about being wrong or right!“ Es ist eine schöne Sache, in einem multikulturellen Umfeld aufzuwachsen. Ich hatte all diese Leute um mich, die ihre eigene Musik hatten: Araber, Iren, Italiener, Afrikaner, wisst ihr?“ Ununterdrückbar sind es genau diese Einflüsse, die sich auch unter der offensichtlichen Dancehall/Rock-Oberfläche immer wieder und an jeder Ecke durchsetzen. Neben ultratighten und durchaus vertrackten Gitarrenriffs mit nahezu irrwitzigen Rhythm-Patterns ist nicht nur das High-Speed-Toasting und immer wieder die tiefergelegten Dub-Passagen, die sich durchdrücken., etwa bei der Single Nobody oder Bruises; es sind auch immer wieder die Ausbrüche aus dem Schema, die packen und das Ohr an sich ziehen, zum Beispiel der massive Dancehall-Vibe bei Start First, der beinah poppige Ansatz von Selector (wie Seeed auf Speed), das Jungle/Drum’n’Bass-mäßige Set It Off und die fast Industrial-artigen Atonalitäten mit der arabisch anmutenden Gesangsmelodien – das alles auf einem wahnsinnigen Off-Beat – das hat schon klasse. Nahezu poppig wird es dann mit Tears, bevor es in World Domination nochmal so richtig von Herzen ins Shouting geht. Das bunte Gemisch macht SKINDRED in der derzeitigen Szene wirklich einzigartig. „Es gibt keine Szene für das, was wir machen,“ erklärt Benji. „Es gibt kaum Bands, die klingen wie wir oder die das machen, was wir machen. Aber ich würde mich zu Tode langweilen, wenn ich nur eine einzige Richtung spielen dürfte. Vielleicht ist die Welt ja eines Tages reif genug für uns, und wenn nicht, dann werdet ihr mich hier finden: Rock und Reggae singend.“ „Benji und ich lieben die Pistols und Queen,“ fährt Daniel fort. „Die Vocals von Freddie Mercury haben dermaßen soulful gerockt. Wir absorbieren so viele Stile wie wir können. Mein erstes Metal-Album war Appetite for Destruction, und erst mit Follow The Leader habe ich mir das nächste zugelegt, weil ich jahrelang nur Dancehall, Reggae und Drum’n’Bass gehört habe.“ „Mein Durchbruch war der Soundtrack zu Judgement Night, nachdem ich die ganze Zeit in dieser Rasta-Szene abgehangen hatte. Das war wie zwei Welten, die aufeinander prallten Helmet und House of Pain, das hat mich zurück zur Heaviness gebracht. Wenn wir einen Song schreiben, dann funktioniert das so: Wir stellen uns zum Beispiel vor, wie es wäre, wenn Sean Paul einen Song mit Helmet ins Studio geht. Oder Bob Marley mit Queen. Auf The Fear haben wir bewusst ein paar Songs eingebaut: „Ramble On“ von Led Zep, ein bißchen Clash und etwas von einem Typen namens Tenor Saw. Ich hatte das Glück und habe Joe Strummer mal getroffen und ihm erzählt, dass ich einen Song von ihm verarbeite. Er war sehr höflich und sagte: „Oh, schön Das ist sehr schön.“ Ich bin sehr glücklich, dass ich ihn treffen und ihm das noch erzählen konnte.“ Daniel schließt: „Jetzt versuchen wir, das alles nach vorn zu bringen. Wir glauben, dass es Leute gibt, die uns hören wollen und nicht immer nur die selbe Musik von den selben Bands. Benj und ich mögen viele Sachen gemeinsam, aber wir haben auch sehr unterschiedliche Vorlieben. Und so machen wir auch unsere Musik.“ Babylon erschien bereits 2003 zum ersten Mal. Im Jahre 2004 wurden sie von Lava/Atlantic gesignt, die das Album mit neuem Cover und vier zusätzlichen, neuen Tracks veröffentlichten. Das brachte den Zug ins Rollen: SKINDRED tourten mit Sevendust, Nonpoint und Papa Roach und werden im August zunächst zwei Gigs in Deutschland spielen. Die Zeit ist reif für SKINDRED.

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  • Besondere Erfolge
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    Discografie
    ""
    2006
    "Pressure [UKImport]"
    2006
    "Pressure [Vinyl LP]"
    2005
    "Babylon [UKImport]"
    2005
    "Nobody [UKImport]"
    2005
    "Nobody [UKImport]"
    2005
    "Babylon"
    2005
    "Babylon"
    2003
    "Babylon"
    2002
    "Babylon/Ltd.Digipack"
    2002
    "Pressure"
    2002
    "Babylon"
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    Songtexte Skindred
    Nobody, Ratrace, Together, Selector, Word Domination,
    Alben Skindred
    Kommentare zum Artist: "Skindred"
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