Ben Curtis - Vocals, Guitar Brandon Curtis - Vocals, Keyboards, Bass Josh Garza - Drums Angefangen hat alles in Dallas, TX. Im Jahre 2000 gründeten die Brüder Curtis zusammen mit Josh Garza SECRET MACHINES und wollten etwas Besonderes auf die Beine stellen. Vorher hatten sie Bands wie UFOFU, Tripping Daisy, Captain Audio, Comet und When Babies Eat Pennies gehabt. Als sie mal wieder bandlos auf der Straße saßen, wollten sie endlich etwas auf die Beine stellen, von dem sie das Gefühl hatten, d...
Ben Curtis - Vocals, Guitar Brandon Curtis - Vocals, Keyboards, Bass Josh Garza - Drums Angefangen hat alles in Dallas, TX. Im Jahre 2000 gründeten die Brüder Curtis zusammen mit Josh Garza SECRET MACHINES und wollten etwas Besonderes auf die Beine stellen. Vorher hatten sie Bands wie UFOFU, Tripping Daisy, Captain Audio, Comet und When Babies Eat Pennies gehabt. Als sie mal wieder bandlos auf der Straße saßen, wollten sie endlich etwas auf die Beine stellen, von dem sie das Gefühl hatten, dass es ihnen entspricht. Unten herausgekommen ist dann eine Mischung, die ihre Vorfahren irgendwo zwischen ProgRock und Pop, Experiment und Exaltation, Pink Floyd und Neil Young, Neu und La Düsseldorf und Can und Neil Young und My Bloody Valentine und The Band findet. Ein bißchen ekstatisch, hypnotisch, organisch und ambient. "Wir versuchen Musik zu machen, die uns mit den Leuten verbindet, mit dem Kosmos und mit den Göttern," so Josh. Der nächste Schritt bestand dann darin, die Heimat Dallas zu verlassen. New York war das erklärte Ziel von SECRET MACHINE: "Musiker sind wie Wanderarbeiter. Du gehst dahin, wo du am besten Arbeit findest", so Ben. "Die Beatles gingen nach Hamburg, Bob Dylan ging nach New York, Jimi Hendrix ging nach London. Du musst raus, um dein Glück zu finden." Nach einem Zwischenstop in Chicago, wo sie mit Engineer Brian Deck (Red Red Meat, Califone) ins Studio gingen, schlugen sie schließlich so gut wie pleite in New Yorker auf. "Wir wussten, dass wir nach dem Umzug nach New York erstmal kein Geld haben würden, deshalb haben wir die Kohle in Chicago schon in Aufnahmen gesteckt." Da saßen sie nun: Alle gemeinsam mit Instrumenten in einem Loft, tagsüber auf Jobsuche, nachts beim Proben. "Das war so eine Art kollektiver Überlebenskampf für uns", erzählt Brandon. "Ich denke diese Erfahrung macht viel von SECRET MACHINES aus. Es war zwar hart, aber es hatte auch etwas, morgens aufzuwachen und die Instrumente um einen herum zu haben. An einem Ende des Raums stand das Equipment, am anderen die Stereoanlage und in der Mitte die Betten." Die Chicago-Tracks wurden 2002 als EP mit dem Titel September 000 veröffentlicht, aber letztlich war es die Live-Performance, die die New Yorker Presse zu dem Urteil "the city’s best live band" hinriss. Auf einem ausgiebigen Tourtrip durch Texas unterschrieben SECRET MACHINES dann den Deal mit Reprise und machten sich, zurück in New York, an die Aufnahmen zu Now Here Is Nowhere. Zusammen mit Co-Producer Jeff Blenkinsopp, einem Technikfreak der sich nach der Zusammenarbeit mit einigen Classic-Rock- und Punkbands Ende der Siebziger aus dem Business verabschiedet hatte, ging es dann ins Studio. Die musikalische Offenheit der Band und ihre Suche nach etwas Neuem hatte ihn neugierig gemacht, und so erklärte Blenkinsopp sich nicht nur bereit, das Album mit zu produzieren, sondern begann auch, einige Hardware zur Signalerzeugung zu basteln und zu modifizieren. "Ich glaube, Jeff hat einen starken Bezug zu unserer Musik gehabt, weil wir von dem Zeug beeinflusst sind, an dem er selbst mitgearbeitet hat, Bands wie Pink Floyd und Hawkwind," schätzt Brandon. "Er ist mit diesen Ideen gekommen, wie man Frequenzen aufeinanderhäuft und ihnen eine Form gibt, und er hat sie dann in die kleinen Kisten gepackt, damit wir sie benutzen können. So wie Eno bei Roxy Music damals." Mehr als nur den Live-Sound reproduzierend, versorgte Blenkinsopp die live eingespielten mit mehreren Schichten Gitarren und Sounds, und erhielt so die organische Wärme von The Bands 'Music From Big Pink' mit der vorantreibenden Triebkraft der Krautrocker La Düsseldorf und NEU! - nur scheinbar widersprüchliche Züge, die bei SECRET MACHINES vollkommen natürlich wirken. "Krautrock und Late-Sixties-Americana kommen aus den selben Wurzeln," so Brandon. "Musiker, die einen Bezug zur Gesellschaft herstellen, Leute, die versuchen, an ihre Kultur und ihre Geschichte anzuknüpfen. Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum wir Musik machen. Um das, was wir in der Gesellschaft und der Welt um uns herum sehen in unserer Musik zu reflektieren. Du fängst an, über Politik zu reden und bist sofort in einem Krieg der Worte. Aber vielleicht kannst du es besser kommunizieren, wenn du den Ideen mit Musik und Songtexten Farbe gibst." Doch es ist definitiv die Musik, die SECRET MACHINES motiviert. "Für uns geht es darum, wahrhaftig mit Kunst umzugehen," so Josh. "Es geht darum, sich die Bands anzugucken, The Band, Led Zeppelin, und uns zu fragen: Was haben sie gemacht und warum haben sie es gemacht? Anstatt das zu tun, was sie schon getan haben. SECRET MACHINES ist das, was ich mitbringe, was Ben mitbringt und was Brandon mitbringt. Das ist, was wir tun - und wir tun es so gut wir können, jedesmal aufs Neue."

