Mit einem Album, das schlicht IV betitelt war, feierte ein großartiger Sänger und Ausnahmekünstler vor zwei Jahren ein beispielloses Comeback, wie man es nur selten verfolgen kann: SEAL. 13 Jahre nach seinem ersten Welterfolg platzierte SEAL sein Album Seal IV auf Position 3 der US-Billboard-Charts. In Deutschland spielte es sich auf Platz 2 und wurde mit Doppelplatin ausgezeichnet! Ein verdienter Erfolg für einen Sänger, der wie kein zweiter den Sound der Popmusik in den neunziger Jahre def...
Mit einem Album, das schlicht IV betitelt war, feierte ein großartiger Sänger und Ausnahmekünstler vor zwei Jahren ein beispielloses Comeback, wie man es nur selten verfolgen kann: SEAL. 13 Jahre nach seinem ersten Welterfolg platzierte SEAL sein Album Seal IV auf Position 3 der US-Billboard-Charts. In Deutschland spielte es sich auf Platz 2 und wurde mit Doppelplatin ausgezeichnet! Ein verdienter Erfolg für einen Sänger, der wie kein zweiter den Sound der Popmusik in den neunziger Jahre definierte und ihr ein bis heute gültiges Maß an Eleganz verleiht. Im Jahre 2005 ist der Name SEAL das Synonym für stilistisch und technisch anspruchsvolle Popmusik und für eine Stimme, deren Emotionalität niemanden kalt lässt. Im vergangenen Jahr ging SEAL auf eine Welttournee, und verzauberte das Publikum in den großen Hallen Europas. Eine dieser Hallen war das Olympia in Paris, in dem er am 5. und 6. Juni 2004 gastierte. In der vollkommen ausverkauften Halle präsentierte SEAL 18 seiner besten und emotionalsten Songs im Laufe eines fast zweistündigen Programms mit einer Band, die auf den Mann mit der samtweichen Stimme perfekt eingespielt war. „Wenn man es mit einer wirklichen Ausnahmeband zu tun hat, tritt die Magie dann ein, wenn man merkt, dass alle Musiker die Technik vergessen und einfach nur noch spielen“ so kommentiert SEAL den hochatmosphärischen Auftritt in Paris. Der denkwürdige Abend, der SEAL in Topform und in enger Verbindung mit dem Publikum zeigt, wurde in voller Länge mitgeschnitten und wird nun in Dolby 5.1-Qualität auf DVD veröffentlicht. Das Live-Video fängt die Atmosphäre des SEAL-Konzertes perfekt ein. In elegantem Outfit und intimer Atmosphäre präsentierte SEAL zeitlose Klassiker wie Kiss From A Rose, Crazy und Killer, und griff bei Songs wie Just Like You Said und Whirlpool auch selbst zur Gitarre. Don’t Cry spielte SEAL überdies ohne Begleitung der Band nur mit einer akustischen Gitarre. Das Konzert fand seinen abschließenden Höhepunkt mit der Ballade Future Love Paradise einer unvergleichlichen Version von Hey Joe und dem Closer Deep Water. Neben der DVD enthält Live In Paris eine Audio-CD mit einer Auswahl von 14 Tracks, die in Spitzenqualität auch auf der heimischen Audioanlage abgehört werden kann. Unter anderem befinden sich mit Crazy, Get It Together, Killer, Prayer For The Dying, Love's Divine, Kiss From A Rose und Future Love Paradise zeitlose SEAL-Hits in hervorragenden Live-Versionen auf der CD. Live In Paris erscheint in zwei Formaten: Im CD+DVD Smartpack (Best.-Nr:9362 48979-2) und im DVD+CD Amaray (Best.-Nr: 7599 38634-2). SEAL im Jahre 2004 / 2005, das bedeutet stilistisch hochwertige Popmusik, die Menschen aller Altersklassen in ihren Bann zieht und die aktuelle Popmusik immer noch mit einem schimmernden Hauch musikalischem Gold bereichert. Mit dem Album Seal Best | 1991 – 2004 hielt der Meister des eleganten Songs im Herbst letzten Jahres einen Rückblick auf zehn Jahre erfolgreichen Schaffens in untrennbarer Einheit mit seinem Producer Trevor Horn. Das Album erschien in einer limitierten Auflage mit einer Bonus-CD, die einige Songs in exquisit umgesetzten Akustikversionen enthält. Im April 2005 ging SEAL mit diesem Repertoire auf eine Unplugged-Tour, die ihn durch Deutschland und Österreich führte. Mit der Intensität der akustischen Versionen und der nahezu intimen Atmosphäre wurde die Tour zu einem einzigartigen Erlebnis für Tausende von Fans. Biografisches SEALhenry Samuel erblickte am 19. Februar 1963 als Sohn nigerianischer und brasilianischer Einwanderer in Paddington, London, das Licht der Welt. Nach einem Architekturstudium nahm er verschiedene Jobs, unter anderem als Elektro-Ingenieur und Designer von Lederkleidung, an. Doch seine eigentliche Liebe gehörte dem Singen. Er sang zunächst in Bars und Kneipen und stieg dann in die Funkband Push ein, mit der er erste Tour-Erfahrungen in Japan und Thailand sammelte. Dort schloss er sich einer Blues-Band an, bevor er allein durch Indien tourte. 1990 kehrte er nach England zurück, lernte Adamski kennen und hatte mit diesem zusammen seinen ersten Welthit Killer. Seinen Start als Solokünstler begann SEAL in der Kollaboration mit Trevor Horn bereits mit dem UK-Top-15- / US-#7 / D-#2-Hit Crazy aus seinem ersten Album Seal (1991), das in den USA auf Platz 24 und in Deutschland auf 25 einstieg. Für das zweite Album, ebenfalls Seal betitelt (1994), ließ SEAL sich drei Jahre Zeit, die er unter anderem damit verbrachte, seine Vocals zur Jeff Beck-Version von Jimi Hendrix‘ Manic Depression beizusteuern. Bis zum Frühling 1995 hatte sich Seal (2) mehr als eine Million Mal verkauft, doch einen weiteren Schub erhielt das Album nach der Veröffentlichung des Songs Kiss From A Rose auf dem Batman Forever-Soundtrack und erreichte auch in Deutschland schließlich Gold. Der Song wurde zur Nummer 1 in den USA (D: #9) und blieb insgesamt 45 Wochen in den Charts. In der Folge erhielt das Album mit vier Millionen verkauften Exemplaren in den USA mehrfaches Platin. Wiederum vier Jahre später, 1998, veröffentlichte er Human Being, ein Album, das wieder von der Zusammenarbeit mit Trevor Horn profitierte und auf Platz 24 der deutschen Charts landete. Bereits im Jahr zuvor hatte er mit Fly Like An Eagle aus dem Film ‘Space Jam’ einen weiteren Hit landen können. In den vergangenen Jahren machte SEAL mit weiteren spektakulären Kooperationen von sich Reden: Mit der Französin Mylene Farmer platzierte er einen Song auf der Nummer 1 der französischen, mit UK-Producer Jakatta eine Single auf Platz 1 der englischen Charts. Der Doppelplatin-Erfolg von Seal IV bewies dann erneut, dass das Team Trevor Horn / SEAL unschlagbar ist. Insgesamt 15 Millionen verkaufte SEAL-Alben gehen auf das Konto des Teams, das sich 1991 zusammen fand und seitdem als untrennbar gilt. Mit vier Brit-Awards, zwei Grammy-Nominierungen und einem Ivor Novello-Award avancierte SEAL zu einem der am meisten auf internationaler Ebene geehrten britischen Pop-Künstler. Im November 2004 wurde ihm ein Bambi in der Kategorie „Bester Künstler Pop International“ überreicht.

