„AND NOW EVERYBODY’S SO MAD AT ME BECAUSE I SAID GERMAN RAP IS ON LOW BATTERY“ - mit Punchlines wie dieser sorgt Raptile für viel Aufsehen in der deutschen HipHop-Szene und dreht den Spieß um. Wurden englisch-rappende Deutsche lange Zeit von den deutschsprachigen Rappern nicht ernst genommen, so wendet sich gerade das Blatt. RAPTILE macht es vor: Er ist einzigartig, er ist rebellisch, er ist international – und er ist der erste europäische Rapper, der mit englischen Texten in den Staaten und...
„AND NOW EVERYBODY’S SO MAD AT ME BECAUSE I SAID GERMAN RAP IS ON LOW BATTERY“ - mit Punchlines wie dieser sorgt Raptile für viel Aufsehen in der deutschen HipHop-Szene und dreht den Spieß um. Wurden englisch-rappende Deutsche lange Zeit von den deutschsprachigen Rappern nicht ernst genommen, so wendet sich gerade das Blatt. RAPTILE macht es vor: Er ist einzigartig, er ist rebellisch, er ist international – und er ist der erste europäische Rapper, der mit englischen Texten in den Staaten und jetzt endlich auch in seinem Mutterland Deutschland Credits bekommt, was ja bekanntlich oft am schwierigsten ist. Nun kommt RAPTILE mit Single Nummer 3 aus dem Erfolgsalbum "Classic Material", das im August auf Platz 8 der Media Control Charts einstieg. "My Everything" featured Jamaika's Reggae Superstar WAYNE WONDER, der letztes Jahr mit "No Letting Go" weltweit die Charts stürmte, und wurde von WAYNE WONDER's Band RIDDIMFINGAZ und RAPTILE's Produktionsteam DA UNBEATABLES (RAPTILE, GHOST WRITERS, JIMMY LEDRAC) produziert. RAPTILE zeigt mit dieser Rap Ballade, dass der harte Typ, den Deutschland durch seine Hit Singles "Make Y'All Bounce" feat. XZIBIT & "Da Unbeatables" feat. VALEZKA kennen gelernt hat, auch eine Ader für gefühlvolle und lebenslustige Lyrics hat. Mit seinem Homie WAYNE WONDER präsentiert sich ein eingespieltes Player-Team, das Frauenherzen zum Schmelzen und Frauenbooties zum Shaken bringt. Bei einigen gemeinsamen Performances der beiden hat "My Everything" bei den Fans bereits für Begeisterung gesorgt. Auch das in Miami gedrehte Sommer-Video lässt keine Wünsche offen und bringt den positiven Sunshine-Vibe des Songs rüber. Als B-Seite hat RAPTILE einen Song mit der Band HUTCH aufgenommen und setzt damit nach dem Albumtrack "Mind Elevation" feat. Tammy Rochelle seine Kollaborationen mit Künstlern aus der christlichen Szene fort. Als Special für seine Fans bringt Raptile außerdem eine streng limitierte Limited Edition Version der Single auf den Markt, die nur in der ersten Woche zu erhalten sein wird. Darauf gibt es u.a. einen exklusiven Remix von "My Everything" und einen Non-Album-Bonustrack mit den lebenden HipHop-Legenden BUSH BABIES. Für DJ Clark Kent (Produzent von Jay-Z, The Notorious B.I.G., Rakim, Junior M.A.F.I.A. etc.) zum Beispiel ist RAPTILE das Beste, was er „je aus Europa gehört“ hat. Seine Connections zu Produzenten und Rappern aus New York City und Los Angeles hat RAPTILE mittlerweile perfekt ausgebaut und arbeitete bereits mit HipHop-Hochkarätern wie dem G UNIT-Produzenten DJ KAHLIL und US-Rap-Superstar XZIBIT. Mit ihm nahm Raptile „Make Y’All Bounce“ auf, die erste Single des Albums, die 12 (!) Wochen in den deutschen TOP 40 verweilte. Auf der zweiten Single „Da Unbeatables“ featured RAPTILE „Germany’s First Lady of R&B“ Valezka, und zwar zum ersten Mal auf Englisch! Der Track stieg auf Platz 11 der deutschen Singlecharts ein und hielt sich wochenlang in den Top 20. Das Album „CLASSIC MATERIAL“ setzt mittlerweile die Erfolgsstory auf internationalem Level fort: In Schweden, der Schweiz, Österreich, Norwegen, Finnland, Griechenland, Ungarn, Tschechien, Russland, Frankreich, der Türkei, Taiwan und Korea wird das Album nun veröffentlicht. 2005 wird Raptile als erster MC aus deutschen Landen auch in den USA veröffentlicht. Kein Wunder, denn auf „Classic Material arbeitete Raptile mit Größen wie REDMAN, RAH DIGGA, PROMOE von LOOPTROOP, WORDSWORTH, YOUNG ZEE, NECRO und Reggae-Superstar WAYNE WONDER zusammen. Für den Track mit REDMAN war übrigens kein anderer als DENAUN PORTER an den Reglern (produzierte u.a. D12, Snoop Dogg und G-Unit). Außerdem wird Raptile seit seinem letzten Aufenthalt in USA regelmäßig nach Beiträgen für hochkarätige Mix-Tapes gebeten. Zuletzt für den Künstler STAT QUO von Shady Records – als keinem geringeren als d e n neuen Schützling von Eminem. CLASSIC MATERIAL ist ein Konzeptalbum, in dem RAPTILE drei Charaktere spielt. Einen jungen, hungrigen Player, der mit seiner jugendlichen Unbekümmertheit sein Leben regelt, den authentischen RAPTILE, der die Story seines Lebens im und ausserhalb des HipHop-Games erzählt und einen in die Tage gekommenen Rapper, der seinen Zenit überschritten hat ohne es wirklich je „geschafft“ zu haben, und sich über Verrücktheit und Aggression abreagiert, dabei aber auch melancholische Seiten zeigt. RAPTILE schafft es, diese Metamorphosen auf eindrucksvolle Weise und mit bildhafter Sprache darzustellen und liefert so ein inhaltlich durchdachtes und emotional bewegendes Album ab, das „Battlegespitte“ fließend mit tiefsinnigem „Storytelling“ verbindet und so auch RAPTILE’s Allrounderqualitäten am Mic belegt. Doch von Anfang an: Es muss so Mitte der 90er Jahre gewesen sein, als RAPTILE das erste Mal mit der HipHop-Kultur in Berührung kam. Damals, als der große Majorboom noch bevorstand und man sich erst auf kleinen Underground-Jams einen Namen machen musste, lange bevor man irgendwann einmal das große Rampenlicht genießen durfte. Etwas was natürlich auch RAPTILE tat. So rockte er zum Beispiel als Support von PHARCYDE und den BEGINNERN, war im Jahr 2000 zusammen mit SAMY DELUXE und DAVID PE auf deutschlandweiter „Freestyle Tour“ und glänzte so ganz nebenbei als Remixer für u.a. OUTKAST und ANGIE STONE. Alles Dinge, die im Laufe der Zeit bei einer Menge von Leuten doch ein reges Interesse an dem smarten Münchner erzeugten. So unter anderem auch bei dem erfolgreichen BMG-HipHop-Label SUBWORD (u.a. KOOL SAVAS, EKO FRESH, CURSE, MELBEATZ), das RAPTILE bereits im Jahre 2000 unter Vertrag nahm. Raptile veröffentlichte neben diversen Maxis, auch seinen, von ihm selbst sowie Produzentenlegende GLAMMERLICIOUS (MAIN CONCEPT) produzierten Longplayer „Da Basilisk’s Eye“. Ein Album das sich hinter keiner US-Produktion verstecken brauchte, was unter anderem die Reaktionen auf dessen Veröffentlichung in Nordamerika, sprich Kanada, eindrucksvoll bestätigten. Dort wollte nämlich am Anfang niemand so recht glauben das RAPTILE nicht aus Amiland, sondern aus Deutschland kommt. Dennoch oder aber gerade deshalb avancierte das Album in Übersee zu einem echten Untergrundhit, was überraschender Weise, neben ordentlichen Absatzzahlen, auch noch den einen oder anderen Bühnenauftritt, im Schlepptau kanadischer Rap-Größen, mit sich brachte. Raptile hat einmal wieder eindrucksvoll bewiesen, dass es sich durchaus lohnen kann, gegen den Strom zu schwimmen.

