Drei Rapper und ein Sänger – schon mit ihrem Vocal-Setting überschreiten PRETTY RICKY die Grenzen des HipHop und verpassen ihm einen guten Schuss R&B-Vocalism. Und nicht nur dass: Im Familienverband bilden Slick ’Em, Baby Blue, Spectacular und Pleasure das Dreamst Team seit den Jackson Five und rütteln die Rapszene in Miami auf. Ihr Track Grind With Me spielte sich schon auf Platz 7 der Billboard Hot 100, auf der 2 der Billboard R&B-Charts und auf Platz 9 der Rap-Charts! Grind With Me und n...
Drei Rapper und ein Sänger – schon mit ihrem Vocal-Setting überschreiten PRETTY RICKY die Grenzen des HipHop und verpassen ihm einen guten Schuss R&B-Vocalism. Und nicht nur dass: Im Familienverband bilden Slick ’Em, Baby Blue, Spectacular und Pleasure das Dreamst Team seit den Jackson Five und rütteln die Rapszene in Miami auf. Ihr Track Grind With Me spielte sich schon auf Platz 7 der Billboard Hot 100, auf der 2 der Billboard R&B-Charts und auf Platz 9 der Rap-Charts! Grind With Me und noch viel mehr findet man auf dem PRETTY RICKY-Debütalbum Bluestars. Die Jobs im Team sind klar verteilt: Slick ’Em, Baby Blue und Spectacular feuern den Beat von PRETTY RICKY mit Raps und Rhymes im Southern-Style, während Pleasure gekonnt seine ausgebildeten R’n’B-Vocals darüberlegt. Die Disziplin, die der daher durchaus komplexe Style der Truppe braucht, erlernten sie von ihrem Mentor und Vater, den sie alle nur Ol’ Boy nennen. Blue Smith, so sein richtiger Name, brachte ihnen früh bei, dass Können = Üben ist und dass man nur etwas schafft, wenn man 100%ig dabei ist. Ganz wie es sich gehört, begannen sie früh und ganz weit unten, nämlich als Tänzer für ein Performing-Projekt ihres großen Bruders. Noch nicht einmal im Teen-Alter, performten sie im Hintergrund seiner Show, wo sie dem Publikum aufgrund ihrer ausgefeilten Technik auffielen. Nur wenig später begann für sie die Lehre auf der School of HipHop. Slick ’Em, Baby Blue und Spectacular sind von Jackson 5, *Nsync, Immature, Nelly, Tupac und The Notorious B.I.G. beeinflusst, während der Crooner unter ihnen, Pleasure, sich auf Immature, Usher, Keith Sweat, Stevie Wonder und Gerald Levert beruft. Doch Einflüsse machen vielleicht einen Anfang – aber den eigenen Weg muss eine Band selber finden. PRETTY RICKY kamen mit Jim Jonsin vom Unusual Suspects (Trick Taddy) zusammen und jetzt konnte die Arbeit auf voller Linie beginnen. „Wir wollen Trendsetter sein, nichts weniger. Wann immer jemand etwas tut, machen wir etwas, das uns davon unterscheidet,“ erklärt Baby Blue, der ernste von den Vieren, der auch die Business-Seite im Griff hat. Dementsprechend sorgen PRETTY RICKY auch optisch bei den Auftritten dafür, dass man sie nicht so schnell vergisst. Ihr leuchtendes Outfit ist bereits sprichwörtlich und bescherte ihnen den Spitznamen „die Glitter-Boys“, wie Slick ’Em anmerkt. Das Ergebnis war eine eigene Fashion-Line mit dem Namen Marco De Bleu. Seit 1997 sind sie unter dem Namen PRETTY RICKY unterwegs, und 2002 schmeckten sie zum ersten Mal größeren Erfolg mit ihrer Single Flossin’, die von einem Miami Radio Power96 Geheimtipp zum nationwide radiosmash wurde. Vor allem die Ladies ließen bei den Sendern die Telefone heiß laufen und sorgten so für ausgiebiges Airplay. PRETTY RICKY aber ruhten sich nicht aus, sondern fingen nun erst an – Song schreiben, den Kontakt zu den Fans halten und performen, performen, performen. In den letzten Jahren spielten sie Supports für schwergewichtige Acts wie Run DMC, Lil Jon, Trick Daddy, Trina und den Newcomer und Miami-Nachbarn Pitbull, den sie bewundern, weil er ihnen „Türen öffnete, Liebe gab und uns eine Menge Sachen beibrachte,“ so Spectacular. Im Herbst 2004 pickte Power 96 den nächsten Track: Grind With Me, mit seiner entspannten Melodie und dem Beat, der unweigerlich zum Kopfnicken führt. Wieder waren es die weiblichen Fans, die den Song forderten und so zum meistgewünschten Song aller Zeiten auf Power 96 machten. Im Dezember 2004 wurde Atlantic Co-Chairman/COO Craig Kallman in Miami auf die Jungs aufmerksam und setzte eine Spontan-Audition in seinem Hotelzimmer an. PRETTY RICKY kamen und performten – und die gesamte Disziplin, die Ol’ Boy ihnen beigebracht hatte, sowie ihr jahrelanges Training kamen in diesem Moment auf den Punkt. Kallman schlug ihnen sofort einen Deal vor. „Und obwohl wir schon andere Angebote hatten, sagten wir sofort zu. Ol’Boy und wir hatten den Eindruck, dass wir hier gut aufgehoben wären.“ Bluestar entstand in Kooperation mit Atlantic und Blue Star Entertainment, dem PRETTY RICKY-eigenen Label. Das Album wurde von Jim Jonsin produziert und gibt einen ersten Einblick in die Spannweite, die PRETTY RICKY auszeichnet. „Wir berücksichtigen jeden Aspekt in der Musik,“ erklärt Baby Blue. „Wir machen Club Music, Party Music, Love Songs, Hate Songs, wir versuchen, alles abzudecken. Man kann uns nicht vergleichen, weil das, was wir machen, noch niemand vorher gemacht hat. Aber unser Hauptaugenmerk geht auf die Ladies. Alles was wir tun, tun wir für die Ladies.“ Anspieltipps aus dem Album sind vor allem Can’t Live Without You, auf dem Pleasure seine Stimme über einem bluesigen Gitarrenriff voll zur Geltung bringt, Get Up, ein definitiver Clubhit, auf dem Pitbull dabei ist, Lalala mit dem 808-Bass-Bumper, der das Haus zum vibrieren bringt und zudem über einen catchy Chorus verfügt, und natürlich Grind With Me, die erste Single in Deutschland. Songs wie Girlfriend, Age Ain’t Nothing und Would You Be Mine gehen an die Girls. „Wir sind die Sex-Symbole des Südens,“ grinst Spectacular. „Wie ein Team voller Jordans, in dem jeder ein Star ist.“ So sind PRETTY RICKY.

