Als sich 1987 zahlreiche Studenten unterschiedlichster Fakultäten zusammen fanden, um die Klassiker der 20er Jahre wieder neu aufleben zu lassen, dachte keiner daran, dass sie jemals ein Konzert vor 17.000 begeisterten Menschen auf der Berliner Waldbühne geben würden. Ihren ersten größeren Auftritt hatten sie nämlich im Foyer der HdK in Berlin anlässlich des örtlichen Theaterballs. Die Wiederbelebung der Hits aus der Vorkriegszeit kam beim Publikum ung...
Als sich 1987 zahlreiche Studenten unterschiedlichster Fakultäten zusammen fanden, um die Klassiker der 20er Jahre wieder neu aufleben zu lassen, dachte keiner daran, dass sie jemals ein Konzert vor 17.000 begeisterten Menschen auf der Berliner Waldbühne geben würden. Ihren ersten größeren Auftritt hatten sie nämlich im Foyer der HdK in Berlin anlässlich des örtlichen Theaterballs. Die Wiederbelebung der Hits aus der Vorkriegszeit kam beim Publikum ungemein gut an. Sie waren die ersten, die sich dieser Sache etwas professioneller annahmen, und wurden durch die Resonanz der Zuschauer belohnt. Fast alle Mitglieder des 13 köpfigen Orchesters beherrschen mehrere Instrumente und sind hervorragende Solisten, dies beweisen sie immer wieder durch gekonnte Soloeinlagen bei ihren Konzerten.Den Durchbruch schaffte das Palast Orchester schon 1992 mit der ersten Eigenproduktion von Max Raabe "Kein Schwein ruft mich an". Was als Scherz gedacht war, schlug wie eine Bombe ein und verhalf den vielseitigen Musikern zu einem nicht erhofften Bekanntheitsgrad. Das nächste Highlight war der Kurzauftritt in dem Film "Der Bewegte Mann" 1994, der so beeindruckend ausfiel, dass Max Raabe bald darauf ein Engagement als Schauspieler in den Film "Charly´s Tante" bekam. Nach etlichen Tourneen durch Deutschland, Schweiz, Österreich und Holland gingen sie im Frühjahr 1998 erstmals nach Nordamerika, wo sie sich gleich in die Herzen der Amerikaner spielten: "Bei der Premiere in Haarlem war das begeisterte Publikum fast nicht mehr aus dem Saal zu kriegen". Denn das Palastorchester ist nicht nur musikalisch aussergewöhnlich, auch die Varietévorstellungen, die sie mit der Musik verbinden, kommen beim Publikum sehr gut an. Die jetzige Besetzung mit Emily Bowman besteht seit 1998, Bowman ist nicht nur die bislang letzte "Einsteigerin", sie ist auch das einzige weibliche Orchestermitglied. 2000 Krokodile und andere Hausfreunde 1999 Ein Freund, ein guter Freund 1997 10 Jahre Palast Orchester mit seinem Sänger Max Raabe 1996 Ich hör' so gern Musik 1996 Wintergarten-Edition Live 1996 Dort tanzt Lu-Lu! 1996 Bel Ami 1996 Music, Maestro, Please 1996 Ein Freund, ein guter Freund 1992 Mein kleiner grüner Kaktus

