Er war der Typ mit ständig wechselnden Kontaktlinsen, Bodypaintings, falschen schwarzen oder goldenen Zähnen und dem dämonischen Blick. Das der Bösewicht auch gute Musik machen kann beweist er jetzt. Mit seinem zweiten Solo-Album „Fallen Angel“ vereint Maxim HipHop, Raggae, Rock und Elektro. „Ich hätte auch ein komplettes HipHop-Album produzieren können –aber das bin ich einfach nicht. Die reinen HipHop-Zeiten sind schon lange vorbei. Ich wollte mehr Melodie.“ Der einstige MC (alias Maxim ...
Er war der Typ mit ständig wechselnden Kontaktlinsen, Bodypaintings, falschen schwarzen oder goldenen Zähnen und dem dämonischen Blick. Das der Bösewicht auch gute Musik machen kann beweist er jetzt. Mit seinem zweiten Solo-Album „Fallen Angel“ vereint Maxim HipHop, Raggae, Rock und Elektro. „Ich hätte auch ein komplettes HipHop-Album produzieren können –aber das bin ich einfach nicht. Die reinen HipHop-Zeiten sind schon lange vorbei. Ich wollte mehr Melodie.“ Der einstige MC (alias Maxim Reality) saß in den letzten zwei Jahren selber auf dem Produzententhron und bastelte heimlich still und leise an einer nicht ganz so bösen Scheibe. Schon als 15-Jähriger liebte Maxim Raggae und Hip Hop und versuchte sich, unter der Obhut seines großen Bruders, als MC. Mit 17 Jahren hatte er seine ersten Auftritte in einem kleinen Club in Basingstoke, England. Ein Zufall wollte es, dass Maxim 1990 die Band The Prodigy fand. Oder besser, die Band fand ihn - In einem Londoner Nachtclub. In den folgenden zehn Jahren schrieb The Prodigy Erfolgsgeschichte. Mit Songs wie „Poison“(1994), „The Firestarter“(1996) und „Smack my Bitch up“(1997) brachten sie sich auf jede Tanzfläche. Ihre Alben wurden millionenmal verkauft. „Wer erwartet, dass man in „Fallen Angel“ meine Prodigy Vergangenheit wiederfindet täuscht sich. Das Album ist Maxim – kein anderer.“ „I Don’t Care“ ist die erste Single – die bald veröffentlicht wird. Maxim bringt alle möglichen Kontraste zusammen: Seine raue und laute Stimme trifft auf das zärtliche Stimmchen seiner Sängerin Porsha. Elektronische Melodien drängeln sich zwischen die harten HipHopbeats. Bei so viel Rhythm und Beats wird nicht nur de Kopf mitnicken. Tanzt! Maxim, eigentlich Keith Palmer, trennte sich schon 2000 von der Band und brachte sein erstes Album „Hell’s Kitchen“ raus. Die Platte war düster und ziemlich direkt. Er sagte mit dem Song „I Don’t Wanna Be Marked Baby“ der Musikindustrie den Kampf an. „Ich will mich einfach nicht vermarkten. Früher habe ich immer genau das Gegenteil gemacht von dem was von mir erwartet wurde. Ich war ein echter Anti-Typ. Mit dem neuen Album werde ich mehr Menschen zum Tanzen bringen und habe trotzdem nicht das Gefühl mich zu verkaufen und dem Mainstream zu folgen.“ Jetzt hat er sich beruhigt und bringt ein frisches und aufregendes Album mit ins Rennen. „Fallen Angel“ rieselt am 28. März mit 11 Tracks auf uns hernieder.

