Marianne Mendt, geboren am 29. September (Waage), ist eine „echte“ Österreicherin: Mutter Deutsche, Vater Wiener, je eine niederländische und eine böhmische Großmutter, beide Elternteile jahrzehntelang Wahlfranzosen. Marianne Mendt entging knapp dem Schicksal in Frankreich geboren zu werden und kam in der Nachkriegszeit doch als Wienerin zur Welt. Schon in frühester Kindheit wurde ihr das absolute musikalische Gehör bescheinigt, das sie im Kinderchor der Stadt Wien am Konservatorium erstmals...
Marianne Mendt, geboren am 29. September (Waage), ist eine „echte“ Österreicherin: Mutter Deutsche, Vater Wiener, je eine niederländische und eine böhmische Großmutter, beide Elternteile jahrzehntelang Wahlfranzosen. Marianne Mendt entging knapp dem Schicksal in Frankreich geboren zu werden und kam in der Nachkriegszeit doch als Wienerin zur Welt. Schon in frühester Kindheit wurde ihr das absolute musikalische Gehör bescheinigt, das sie im Kinderchor der Stadt Wien am Konservatorium erstmals auslebte. Sie bekam Einzelunterricht im klassischen Gesang. Und Sie genoss sechs Jahre Klavierunterricht. Sie erlernte auf Wunsch der Eltern auch einen anständigen Beruf, nach der Handelsschule arbeitete Sie kurze Zeit bei einem Waschmittelkonzern, widmete sich aber bald ihrer eigentlichen Berufung und wurde gewerkschaftlich geprüfte Vortragskünstlerin (klassischer Gesang!) und begann mit eigener Band durch Europa zu tingeln: singender-, klavierspielender- und basszupfenderweise. 1970 kehrte sie nach Wien zurück, wurde von Gerhard Bronner entdeckt und schaffte nicht nur den Durchbruch, sondern startete die Dialektwelle des gesamten deutschsprachigen Popgeschäftes mit der legendären „Glock’n, die 24´Stunden läut' “. Engagement folgte auf Engagement – der Erfolg war nicht mehr aufzuhalten.

