Madredeus

MADREDEUS ist das Star-Ensemble aus Portugal, das die traditionelle Musik seines Heimatlandes revolutioniert hat und damit seit Jahren eine gewaltige Fangemeinde begeistert, die sich weit über das Feld reiner Weltmusik-Spezialisten hinaus erstreckt. Madredeus weckt inzwischen überall auf der Welt sofort Assoziationen an leidenschaftliche Musik allerhöchster Güte. Kritiker loben sie in den höchsten Tönen; das Publikum strömt zu ihren Konzerten wie zu Wallfahrtsorten, und ihre Alben nehmen in ...

Steckbrief
Name:
Madredeus
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Madredeus Lyrics
Lyrics by Pedro Ayres Magalhaes Music by Rodrigo Leao grande o sil ncio Aguar...
Vou dizendo Certas coisas Vou sabendo Certas outras Sao verdades Amizades Ave...
Andorinha de asa negra aonde vais Que andas a voar tao alta Leva me ao c u co...
Biografie Madredeus

MADREDEUS ist das Star-Ensemble aus Portugal, das die traditionelle Musik seines Heimatlandes revolutioniert hat und damit seit Jahren eine gewaltige Fangemeinde begeistert, die sich weit über das Feld reiner Weltmusik-Spezialisten hinaus erstreckt. Madredeus weckt inzwischen überall auf der Welt sofort Assoziationen an leidenschaftliche Musik allerhöchster Güte. Kritiker loben sie in den höchsten Tönen; das Publikum strömt zu ihren Konzerten wie zu Wallfahrtsorten, und ihre Alben nehmen in vielen Plattensammlungen den Stellenwert eifersüchtig gehüteter Preziosen ein. Von Nord- und Südamerika über Europa bis nach Japan schwelgt man nur zu gern mit Madredeus im gosto de ser triste, dem 'Genuß, traurig zu sein', der das zentrale Wesensmerkmal dieser Musik ausmacht. Und der jüngste Streich des Quintetts, das Doppelalbum Euforia, dürfte die Fangemeinde einmal mehr geeint und selig aufseufzen lassen: Spätestens seit Wim Wenders MADREDEUS gebeten hatte, den Soundtrack für seinen 1995 entstandenen Film Lisbon Story zu komponieren, in dem die Sängerin der Gruppe, Teresa Salgueiro, auch eine Rolle übernahm, sind die Portugiesen hierzulande wie schon in ihrer Heimat und in Lateinamerika gefeierte Stars. In anderen Teilen der Welt, von Amerika bis Japan und China, konnten Madredeus mit Ainda, so der Titel des Soundtracks, ebenfalls begeisterte Anhänger für sich gewinnen. Bevor Portugals führende musikalische Botschafter ihr bisher vorletztes Album Movimento, das im Frühjahr 2001 erschien, in Angriff nahmen, nutzten sie die Zeit für einen Rückblick auf die großen Momente ihrer Karriere. Antologia präsentiert jedoch nicht nur eine höchst geschmackvolle Zusammenstellung von 15 der schönsten Madredeus-Songs aus allen bislang veröffentlichten Alben, sondern auch zwei neue Stücke: "Oxalá" überrascht durch die Verwendung von Musikelementen aus Brasilien. "As Brumas Do Futuro", das ursprünglich für den Film Capitaes de Abril von Maria de Medeiros aufgenommen wurde, basiert auf einer Komposition des klassischen Komponisten António Vitorino d'Almeida. In kaum einem anderen Land ist der Weltschmerz so stark in Kunst und Kultur eingegangen wie in Portugal. In der Hauptstadt Lissabon kommt die gesungene Melancholie in Form des Fado besonders stark zum Ausdruck. Diese Musikform, die sich ganz dem Schicksal und seiner Wechselhaftigkeit widmet, entwickelte sich vor knapp 150 Jahren, also zu jener Zeit, als Portugal noch eine mächtige Kolonialmacht war: Abenteuerlustige Matrosen aus aller Welt bildeten damals das dankbare Publikum für den mediterranen Blues, den die Daheimgebliebenen in Kaffeehäusern und Spelunken anstimmten, um ihrer Sehnsucht und Melancholie eine Stimme zu geben. Madredeus haben es verstanden, die alte Tradition des Fado neu zu beleben und die Essenz Portugals in seiner Wildheit und Unberührtheit in Musik umzusetzen. Eine Besonderheit des Fado von Madredeus ist, dass sie in ihren Texten auf ein sehr ursprüngliches Portugiesisch zurückgreifen. Selbst wenn man die Sprache nicht beherrscht, versteht es die atemberaubende Sängerin Teresa Salgueiro allein aus der Melodie heraus, im Kopf des Hörers Geschichten und Bilder zu erwecken. Das mag auch mit ein Grund sein, warum die Musik der Gruppe, die ihren Namen vom Lissaboner Stadtteil Madre de Deus ableitete, die Herzen von Menschen gleich welcher Nation tief zu berühren vermag. Die Geschichte von Madredeus begann 1986 in einem typischen Lissaboner Altstadtlokal, wo der Gitarrist Pedro Ayres Magalhaes, der Cellist Francisco Ribeiro und der Bassist Rodrigo Leao (seit den Siebzigern treibende Kräfte der iberischen Musikszene) die damals 19jährige Teresa entdeckten. Ihre ätherische, glasklare Stimme eignete sich perfekt für ihr neues Projekt, mit dem sie die portugiesische Folklore revitalisieren und für moderne Geschmäcker zugänglich machen wollten. Bereits die erste Platte, das 1987 live in einer Kirche aufgenommene Doppelalbum Os Dias da Madredeus, fand großen Anklang: In der Folge wurden Madredeus immer häufiger eingeladen, in anderen Ländern zu gastieren. Die aus diesen Tourneen resultierenden Erfahrungen verarbeiteten sie 1990 für Existir. Die ausgesprochen positive Resonanz auf dieses Werk lässt sich auch auf dem ein Jahr später veröffentlichten Doppelalbum Lisboa wiederfinden, das am 30.4.1991 live in Lissabons Coliseu dos Recreios aufgezeichnet wurde - mit Unterstützung des Azorischen Chors Orfeao Dr. Edmundo Machado de Oliveira. 1994 erschien die zweite Studioplatte O Espirito da Paz, die klanglich durch den neu in die Formation aufgenommenen, zweiten Gitarristen José Peixoto bereichert wurde. Zeitgleich nahm das Sextett auch den Soundtrack für Wim Wenders' Hommage an Lissabon auf. Im Vorfeld ihres nächsten Albums kam es zu weiteren entscheidenden personellen Veränderungen. Nachdem 1994 bereits Rodrigo Leao die Band zugunsten seiner Solokarriere verlassen hatte und durch den Keyboarder Carlos Maria Trinidade ersetzt worden war, trennten sich Madredeus Anfang 1997 von dem Akkordeonspieler Gabriel Gomes und dem Cellisten Francisco Ribeiro. Dafür kam der Bassist Fernando Judice in die Band. Fortan wartete Madredeus mit einem Klangkonzept auf, das wieder näher an die Ursprünge des Fado heranführte. Das Album O Paraiso (1997) legt davon eindrucksvoll Zeugnis ab, und das Doppel-Livealbum O Porto (1998) wusste dies erneut zu untermauern. Die Faszination, die Madredeus ausüben, überträgt sich auch auf die Sprache der Kritiker. So schwärmte der ME/Sounds ob dieses Studiowerks: "Senora Salgueiros melancholischer Engelsgesang ist Balsam für die stressgeplagte Seele der Großstädter." Und die Süddeutsche Zeitung fühlte sich von einem Auftritt der Großmeister der Melancholie zu einer phantastischen Reise eingeladen: "Und so träumt man sich nach Venedig, nach Lissabon und in andere irdische Paradiese." Vielleicht kommt man mit solchen Phantasien dem Erfolgsgeheimis von Madredeus tatsächlich auf die Spur. Oder man legt sich einfach zurück, schließt die Augen und entschwebt zu den wundervollen 17 Songs ihrer Retrospektive Antologia in ein Land, in dem Träume und Magie Wirklichkeit werden. Das Doppelalbum Euforia, die aktuelle CD nach Movimento, ist die erste Einspielung von Madredeus mit symphonischem Orchester und, laut Mastermind und Gründer Magalhães, für die Gruppe die Erfüllung eines langgehegten Traums. Für das von Anfang an als abendfüllendes Konzert geplante Projekt wurden 25 Lieder aus dem reichhaltigen Repertoireschatz von Madredeus, darunter alle Titel des letzten Studio-Albums Movimento, für die Aufführung mit dem 75 Musiker umfassenden Vlaams Radio Orkest (das Flämische Rundfunkorchester) von António Vitorino d'Almeida arrangiert. Aufgeführt wurde das opulente Festmahl für die Sinne unter dem Dirigat des Norwegers Bjarte Engeset im April 2002 in der Stadtsschouwburg Brügge, in voller Länge mitgeschnitten in Bild und Ton, beides unzweifelhaft ein Erlebnis der besonderen Art. Die DVD wurde im November 2002 veröffentlicht, das Doppelalbum im darauffolgenden Januar. Wäre die Musik von Madredeus ein Film, dann entspräche/n die Adaption/en auf Euforia vielleicht der Wiederaufführung auf der großen Leinwand eines Kinopalastes, in Cinemascope gewissermaßen. Dramatisches wird dramatischer, Spannendes wird spannender, und Romantisches auch ein gutes Maß romantischer. Madredeus und Orchester lassen auf Euforia neben den Titeln von Movimento auch unvergessene Highlights (wie z.B. "Os Dias São Á Noite", "Vem (Além de Toda a Solidão)" oder "Haja O Que Houver") von früheren Alben in neuem Licht erstrahlen; sogar das eher jazzig angelegte "Oxalá" 'funktioniert' in der symphonisch begleiteten Version ganz hervorragend. Pedro Ayres Magalhães und José Peixoto an den akustischen Gitarren, Fernando Júdice an der (ebenfalls akustischen) Bassgitarre und Carlos Maria Trindade (Keyboards) bieten von der ersten bis zur letzten Minute meisterhaftes und voll konzentriertes Spiel; und Sängerin Teresa Salgueiro fesselt in Hochform wie eh und je ihr Publikum, ihre Stimme der silberhelle Leitfaden in einem musikalischen Ereignis, das alle Facetten von stürmisch bis verträumt bereithält. Ein leuchtendes Juwel, das mit Sicherheit die zahlreichen Fans begeistern - und der Band viele neue Bewunderer gewinnen wird. Eine Movimento-Tour führt das Ensemble im März/April 2003 auch durch verschiedene deutsche Städte, so Berlin, Freiburg, Karlsruhe und Frankfurt, eine der seltenen Gelegenheiten für deutsche Fans, das portugiesische Star-Ensemble zu erleben.

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    2005
    "Faluas Do Tejo"
    2005
    "Faluas Do Tejo: Lisboa 2004"
    2005
    "Faluas Do Tejo"
    2005
    "O Espirito Da Paz"
    2005
    "Um Amor Infinito"
    2005
    "Electronico"
    2005
    "Faluas Do Tejo"
    2004
    "Um Amor Infinito"
    2003
    "O Paraiso"
    2003
    "Electronico"
    2003
    "Antologia: Best of Madredeus [d"
    2003
    "Euphoria [2cd]"
    2003
    "Movimento [Japan]"
    2003
    "Palavras Cantadas"
    2003
    "Existir [Japan]"
    2003
    "Euforia"
    2002
    "Oporto"
    2002
    "Antologia: Best of [Japan]"
    2002
    "Ainda: Lisbon Story [1995]"
    2002
    "Palavras Cantadas"
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    Songtexte Madredeus
    Milagre, Ainda, A Andorinha Da Primavera, O Para so, Claridade, A Praia Do Mar, O Sonho, Margem, ...
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