Die Geschichte der "besten Vorband der Welt", den Lovebugs aus Basel in der Schweiz, beginnt wie viele solcher Geschichten mit einem Zettel in einem Plattenladen: Drummer gesucht. Das war 1992. Es treffen sich Sebastian (der Zettelschreiber), Adrian (der Zettelantworter), ein Bassist und eine Sängerin namens Julie, nennen sich The Bash und erobern die Baseler Lokalkultur, während das Debutalbum in der Mache ist. Adrian hat aber auch andere Musik im Kopf, macht alleine zu Hause lieb...
Die Geschichte der "besten Vorband der Welt", den Lovebugs aus Basel in der Schweiz, beginnt wie viele solcher Geschichten mit einem Zettel in einem Plattenladen: Drummer gesucht. Das war 1992. Es treffen sich Sebastian (der Zettelschreiber), Adrian (der Zettelantworter), ein Bassist und eine Sängerin namens Julie, nennen sich The Bash und erobern die Baseler Lokalkultur, während das Debutalbum in der Mache ist. Adrian hat aber auch andere Musik im Kopf, macht alleine zu Hause lieber seine eigene Mucke, die dem Rest der Band nicht so richtig gefallen will, und schickt 1993 ohne ernsthafte Ambitionen ein Demoband zu einem Talentwettbewerb. Er gibt seiner Ein-Mann Produktion den Bandnamen "Lovebugs" ... und wird zur Live Endausscheidung eingeladen! Schwierig, live auf der Bühne zu singen und Schlagzeug, Gitarre, Bass und Klavier gleichzeitig zu spielen. Also müssen Sebastian und Julie ran - gezwungenermaßen, und - logisch - sie gewinnen und dürfen eine CD machen. 1994 muss Julie gehen, zu groß sind die unterschiedlichen Auffassungen über Musik. Sebastian und Adrian machen sich alleine ans Werk, das Lovebugs Debutalbum "Fluff" aufzunehmen, und schaffen das in nur fünf Tagen mit einer 17-jährigen Drummer-Aushilfe namens Simon, der nicht lange eine Aushilfe bleibt, sondern in die Band einsteigt. "Fluff" wird in den Radios rauf und runter geduldelt und Frontman Adrian mag bei all dem Trubel bald nicht mehr Frontman sein. Sebastian und Simon überzeugen ihn aber vom Gegenteil und die Lovebugs gehen 1995 auf Tour, spielen als Support von Boo Radleys und Ash. Nebenbei nehmen sie ihr zweites Album "Tart" auf und trauen sich dann auch aus der Schweiz raus: Festivals in Österreich, Italien, Portugal und Deutschland sind angesagt. 1996 kommt dann das Album "Lovebugs", unter Mithilfe der englischen Produzenten George Shilling (Primal Scream, Blur) und Tony Harris (The Verve). Das Album steigt in die Top 40, "Fantastic" ist die Hitsingle. Und dann unterschreiben sie bei RCA/BMG Ariola Hamburg - den Beatles hat die Stadt damals ja auch schon geholfen. Im Jahr darauf touren sie u.a. mit Marc Owen, und Thomas unterstützt sie auf der Bühne. Erst 1998 wird er offiziell zur Band dazugehören, das Jahr, als die Lovebugs aus dem Vorprogramm von Ocean Colour Scene rausgenommen werden, Begründung: Sie sind zu gut. Nicht schlecht! Plattenverträge haben so ihre Tücken und so wird 1999 für das nächste Album von RCA/BMG einfach mal kurz ein Produzent verordnet, was dazu führt, dass einfach eine Live-Platte veröffentlicht und die Plattenfirma gewechselt wird: Warner Music Schweiz verhilft der Band im Jahr 2000 mit dem von Tony Harris (R.E.M., The Clash) produzierten vierten Studioalbum "Transatlantic Flight" endlich zum Durchbruch: Platz 3 in der Schweiz und vollkommen ausverkaufte Konzerthäuser. Während Sebastian sein Glamrock-Soloprojekt "Fucking Beautiful" zur Veröffentlichung bringt, wird 2001 das fünfte Studioalbum "Awaydays" aufgenommen und steigt nach der Veröffentlichung im April promt auf Nummer 1 in die Schweizer Albumcharts ein: Die "beste Vorband" ganz vor-ne. 2001 Awaydays 2000 Transatlantic Flight 1999 Live Via Satellite - The Radio X Session (Live Album) 1997 Lovebugs (Internat. Version) 1996 Lovebugs (Schweizer Version) 1995 Tart 1994 Fluff

