Lou Reed

Die Erfolgsstory des am 2. März 1942 in New York geborenen Lou Reed beginnt Mitte der 60er mit der einflussreichen wie erfolglosen Düstercombo Velvet Underground. Die schwermütigen, aus der Feder Reeds stammenden Songs hoben sich durch ihre für damalige Verhältnisse freizügigen und schnörkellosen Lyrics deutlich vom Mainstream ab. Schon hier lässt sich Reeds Bewunderung für Literatur (Burroughs, Schwartz) herauslesen, die er als Student entdeckte. 1971 verlässt Reed kurz nach den Aufnahmen d...

Steckbrief
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Lou Reed
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Lou Reed Lyrics
Lou Reed Walk on the wild side Holly kam aus Miami F L A Florida Fuhr per Anh...
Just a perfect day Drink sangria in a park And then later When it gets dark w...
00 01 L O U R E E D 00 05 WALK ON THE WILD SIDE 00 20 Holly came from Miami ...
Biografie Lou Reed

Die Erfolgsstory des am 2. März 1942 in New York geborenen Lou Reed beginnt Mitte der 60er mit der einflussreichen wie erfolglosen Düstercombo Velvet Underground. Die schwermütigen, aus der Feder Reeds stammenden Songs hoben sich durch ihre für damalige Verhältnisse freizügigen und schnörkellosen Lyrics deutlich vom Mainstream ab. Schon hier lässt sich Reeds Bewunderung für Literatur (Burroughs, Schwartz) herauslesen, die er als Student entdeckte. 1971 verlässt Reed kurz nach den Aufnahmen des Albums "Loaded" die Band, um sich für ein Jahr aus dem von ihm verachteten Musikbusiness zurückzuziehen. Doch schon kurze Zeit später angelt er sich einen Plattenvertrag bei RCA und veröffentlicht sein Solo-Debut, welches einige nicht verwertete Songs aus alten Velvets-Tagen enthält. Bald darauf macht Reed die Bekanntschaft von David Bowie, der sein Live-Set seit längerem mit "White Light/White Heat" ausschmückt und Reeds Ex-Band zu seinen großen Einflüssen zählt. Selbstredend besteigt der Meister auf Bowies Einladung zu dessen London-Gastspiel bei besagtem Song die Bühnenbretter und Bowie revanchiert sich seinerseits, in dem er Reeds großes '72er Werk "Transformer" (inklusive den Top-Balladen "Perfect Day" und "Satellite Of Love") produziert. Mit dabei ist auch sein Ziggy Stardust-Gitarrero Mick Ronson, die den Ex-Velvet-Sänger nach dem eher unbeachteten Solo-Debut gemeinsam zurück ins Rampenlicht zerren. Mit dem fluffig-verspielten "Walk On The Wild Side", einer Ode an Andy Warhols Filme der 60er Jahre, macht Reed erst- und letztmals mit oberen Chartspositonen Bekanntschaft. Optisch sucht Reed die Ablösung seines braven Images und fühlt sich mit blondgefärbten Haaren und schwarz lackierten Fingernägeln schon deutlich böser. In den folgenden Jahren verbaut sich Reed aufgrund radikaler Stilwechsel nicht ganz unbewusst die Chance, eine stabile Gefolgschaft aufzubauen. Das künstlerisch hochgelobte und kommerziell enttäuschende "Berlin" treibt den Zuhörer in klaustrophobische Depressionen, die darauf folgenden Alben dokumentieren eine Hinwendung zum klassischen Rock'n'Roll und bringen die Charts wieder in Sichtweite. Mit "Metal Machine Music", einem schier unhörbaren Doppelalbum elektronischen Krachs, verlassen Reed jedoch alle guten Geister. Bis heute streiten sich Experten darüber, ob hier ein ernsthaftes künstlerisches Statement vorliegt oder ob Reed damit lediglich seine Plattenfirma loswerden wollte (was ihm jedenfalls gelang). Ende der 70er ist er Teil der wohl aufregendsten Männer-WG seit den Kommunenbewegungen, er teilt Küche und Bad mit Iggy Pop und David Bowie im Westen des geteilten Berlins. Brüderlich versinkt er mit seinen Mitbewohnern im Drogensumpf, während sich in seinen Kompositionen ("The Bells") schon erste Anzeichen seines später für ihn als typisch empfundenen, gemäßigten Songwriting-Stils ausmachen lassen. Am Valentinstag 1980 heiratet Lou seine Freundin Sylvia Morales. Seine nun folgenden Veröffentlichungen sind gegenüber den 70er-Alben deutlich homogener und dadurch leider auch etwas langweiliger. Erstmals mischt er bei politischen Aktivitäten (1985 Farm Aid, 1986 Amnesty International Tour) mit und versucht sich als Schauspieler (1980 in "One Trick Pony"). Selbst für eine Motorroller-Werbung von Honda ist er sich nicht zu schade, zu den Klängen von "Walk On The Wild Side" durchs Bild zu hüpfen ... 1990 arbeitet er wieder mit dem einst von ihm aus Velvet Underground hinaus komplimentierten John Cale zusammen, um dem verstorbenen Mentor Andy Warhol "Songs For Drella" zu widmen. Die gute Zusammenarbeit gipfelt in der Reunion der mittlerweile anerkannten Kultband, die 1993 noch im selben Jahr ein bitteres und endgültiges Ende findet. Auch seine Ehe mit Sylvia scheitert und treibt Reed in die Arme der Avantgarde-Künstlerin Laurie Anderson. Mit "Set The Twilight Reeling" meldet sich der Solokünstler mit dem eindrucksvollsten Album der jüngeren Vergangenheit zurück, auf dem Spielfreude und literarischer Anspruch wieder auf gewohnt hohem Niveau miteinander kommunizieren. Zwischendurch erobern seine Songs "Perfect Day" und "This Magic Moment" die Kult-Soundtracks "Trainspotting" und "Lost Highway", durch die Reed in neuen Altersstufen Popularität erfährt. Das Livealbum "Perfect Night" von 1998 dokumentiert ein Konzert in London, "dessen magische Atmosphäre ich wohl nie wieder erreichen werde", wie er anschließend bekannte. In diesem Punkt kann man nur hoffen, dass sich der alte Rock'n Roller irrt! 2000 Ecstasy 1998 Perfect Night - Live In London 1996 Set The Twilight Reeling 1992 Box Set: Between Thought And Expression 1992 Magic And Loss 1990 Songs For Drella 1989 New York 1986 Mistrial 1984 New Sensations 1983 Live In Italy

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    "Songs for Drella [ReIssue]"
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    "Magic & Loss [ReIssue]"
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    "Lou Reed/Transformer"
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    "American Poet"
    2005
    "Best of, the Very"
    2005
    "Coney Island Baby"
    2005
    "Perfect Day [UKImport]"
    2005
    "Live in Italy [UKImport]"
    2005
    "Transformer"
    2005
    "Extended Versions [UKImport]"
    2005
    "TransformerDigipack"
    2004
    "The Best & Live"
    2004
    "Le Bataclan 1972"
    2004
    "American Poet Special Edition"
    2004
    "Transformer [Vinyl LP]"
    2004
    "NYC Man: Greatest Hits"
    2004
    "Le Bataclan '72 [UKImport]"
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    Songtexte Lou Reed
    Walk on the wild side, Perfect Day, Walk on the wild side, Just a perfect day, Why Do You Talk, R...
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