Es gibt da so manche Erscheinungen im Musikzirkus, die lassen die Öhrchen vor lauter Andacht erstarren. Das Trommelfell wird von harmonischen Klängen gestreichelt und es stellt sich eine wohltuende Ruhe im ganzen Körper ein, die einer Meditation gleich kommt. So könnte man die Musik der Kanadierin Loreena McKennitt beschreiben.Um mal einen (doofen) Vergleich zu ziehen, kann man von Loreenas Stil durchaus Parallelen zu den viel zu früh verschiedenen Dead Can Dance zieh...
Es gibt da so manche Erscheinungen im Musikzirkus, die lassen die Öhrchen vor lauter Andacht erstarren. Das Trommelfell wird von harmonischen Klängen gestreichelt und es stellt sich eine wohltuende Ruhe im ganzen Körper ein, die einer Meditation gleich kommt. So könnte man die Musik der Kanadierin Loreena McKennitt beschreiben.Um mal einen (doofen) Vergleich zu ziehen, kann man von Loreenas Stil durchaus Parallelen zu den viel zu früh verschiedenen Dead Can Dance ziehen. Wobei das keltische Element bei McKennitt eher im Vordergrund steht, während dies bei den Australiern nur einen kleinen Teil ausmachte.Geboren wurde sie 1957 in Manitoba irgendwo in der weiten Pampa Kanadas. Zehn Jahre lang genoss sie eine klassische Ausbildung am Klavier bevor sie ihr Augenmerk auf ihre Stimme legte. Diese trainierte sie dann weitere fünf Jahre und beherrscht mittlerweile zusätzlich einige Instrumente, von denen sie vor allem von der Harfe gebrauch macht. Ihre Plattenkarriere startete sie 1985 mit "Elemental" und dem Neuinterpretieren alter Volksweisen. Mit "The Visit" wurde sie dem breiteren Publikum bekannt, bevor sie dann mit "The Mask And Mirror" den Fankreis der Weltmusik verliess und auch beim Mainstreampublikum Anerkennung fand. Der Song "The Bonny Swans" von diesem Album wurde sogar ein kleiner Hit mit relativ viel Radioeinsätzen.1999 veröffentlichte McKennitt das exzellente Live-Album "Live In Paris And Toronto". Diese Platte ist ein ähnlich geniales Meisterwerk wie seinerzeit "Toward The Within" der erwähnten Dead Can Dance. Scheinbar mühelos werden spielerische, sowie gesangliche Perfektion und Emotionen in ein Klangkostüm gekleidet, dass beim Hören verzaubert. Diese Scheibe ist allen zu empfehlen, die bislang noch nicht mit McKennitts Schaffen vertraut sind und sich einen Überblick über die Bandbreite dieser beeindruckenden Künstlerin verschaffen wollen. 1999 Live in Paris And Toronto 1997 The Book Of Secrets 1994 The Mask And Mirror 1991 The Visit 1989 Parallel Dreams 1987 To Drive The Cold Winter Away 1985 Elemental
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