LFO

Lang, lang ist es her, da hießen die drei Sänger noch Lyte Funkie Ones. Und das gefiel ihnen nicht. Dies hatte damit zu tun, dass die Formation sich viel zu sehr in die Boyband-Ecke gedrängt sah. Der Name war ihnen eigentlich unsympathisch, denn er klang zu sehr nach Gute-Laune-Rumhops-Kapelle. Daher bläuten sie jedem ein, dass sie bitte schön als LFO bezeichnet werden wollen. So ging es komischer weise in verschiedenen Ländern einer ganzen Reihe von Gruppen, die sich plötzlich als LFO auswi...

Steckbrief
Name:
LFO
Musikrichtung:
Gründung:
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Homepage:
LFO Lyrics
I wanna sex you up Let me freak you up I wanna sex you up I know the way you ...
I can t believe the night is gone And now it s time to take you home Girl as ...
Schritt fuer Schritt Schritt fuer Schritt Komme ich dir naeher Girl Schritt f...
Biografie LFO

Lang, lang ist es her, da hießen die drei Sänger noch Lyte Funkie Ones. Und das gefiel ihnen nicht. Dies hatte damit zu tun, dass die Formation sich viel zu sehr in die Boyband-Ecke gedrängt sah. Der Name war ihnen eigentlich unsympathisch, denn er klang zu sehr nach Gute-Laune-Rumhops-Kapelle. Daher bläuten sie jedem ein, dass sie bitte schön als LFO bezeichnet werden wollen. So ging es komischer weise in verschiedenen Ländern einer ganzen Reihe von Gruppen, die sich plötzlich als LFO auswiesen, um von der Kohle der großen US-Brüder ein paar Briketts in die eigenen Lagerhallen zu schaufeln. Aber nix da: Im vergangenen Jahr machten befreundete Juristen dem ganzen Namensrummel ein Ende. LFO dürfen so heißen – und das freut die Jungs mächtig. Froh sind sie nun auch darüber, dass sie die nächste Stufe ihrer Karriere gezündet haben. Ähnlich wie ihre Kollegen Backstreet Boys und *NSYNC, sind auch LFO vom gewichtigen Geldgeber Lou Pearlman aus Florida in die ersten Erfolgsbahnen gelenkt worden. Doch erschien LFO das Vertrags- und Managementwerk ab einem gewissen Zeitpunkt zu „boygrouplastig“. Ihre – vor allem künstlerische - Freiheit war ihnen nicht ausreichend. Also gingen LFO und Pearlman getrennte Wege. Kein Problem für den umtriebigen Produzenten, denn der war da gerade schon dabei, mittels TV-Casting eine neue Band aus dem Boden zu stampfen: O-Town; aber das ist ein anderes, wenn auch sehr erfreuliches Kapitel. Zu der Zeit befanden sich LFO auf dem Sprung ins Erwachsenenlager. Kein monotones Stagegehopse mehr, kein vorproduziertes Songmaterial ohne Möglichkeit auf kreative Einflussnahme. Rich Cronin, Kopf von LFO, begann sich als Produzent zu versuchen. Damit stieß er aber so manchem, der da genau zu wissen scheint, aus welchem Material Boyband-Mitglieder geschnitzt sind, gewaltig vor den Kopf: Die Single „Summer Girls“ stammte aus seiner Feder und er war auch verantwortlich für den Sound. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Summer Girls“ war in den USA d e r Sommerhit und außerdem Nummer 1 der US-Single-Charts; weltweit wurden vom poppigen HipHop-Song gut zwei Millionen Einheiten verkauft. Und das selbst betitelte Debüt-Album von Rich Cronin, Brad Fischetti und Devin Lima fand alleine in den USA genauso viele Abnehmer und war ebenso Nummer 1 in den Staaten wie die Single. Mittlerweile haben sich LFO mit den Branchen-Veteranen Bruce Garfield, Jerry Goldstein und Glenn Stone umgeben, die Management-Erfahrung mit so unterschiedlichen wie erfolgreichen Acts á la Led Zeppelin, Isaac Hayes oder Duran Duran aufzuweisen haben. Zeit also für ein neues Album – dabei ist Zeit so ziemlich das einzige woran es den sportlichen Musikfreaks wirklich mangelt. Bei 200 Auftritten (Radioshows, Tourneen u.a. auch in Asien sowie reichlich TV-Präsenz) im Jahr ist das nachvollziehbar. Für die Produktion von „Life Is Good“ blieb also wenig Spielraum, was man dem Produkt aber keine Sekunde lang anhört. Im Gegenteil klingt die saubere Arbeit wohl durchdacht und konzipiert, geradezu strukturiert aber nur in einem Sinne: Bester Sound für beste Stimmung! Da gibt es - klar – Popmusic, da gibt es HipHop und R&B, da fehlt auch kein Soul oder Anflüge von psychedelischem Rock aus den Sechzigern. Beim Debüt-Album wurde hinter die Gesänge und Raps der drei Freunde unauffällig und daher durchaus gediegen ein wenig akustische Gitarre hier, ein freundliches Keyboard dort sowie ans Ziel führende Drumbegleitung hier und da gelegt. Beim neuen Streich ist die Instrumentierung satter & tougher und auch so gewollt. Um damit noch weiter vom Boyband-Image weg zu kommen, das kann ein Grund dafür sein. Wenn man deutsch denkt, denn dann ist Boyband sofort etwas Minderwertiges. Ganz vom Boyband-Image weg zu kommen ist aber gar nicht das Ziel der drei Herren. Schließlich ist in den USA eine Boyband angesehener als hierzulande. Denn dort gibt es welche, die so viel Talent und Können mitbringen, dass sich „credible Mucker“ gerne mal ein Stückchen abschneiden sollten. Noch aber glauben viele, dass LFO drei Tanzpüppchen sind, die zu ihren Bewegungen englische Worte aufzählen. Fact ist: Geschrieben wurden die Songs komplett von Rich Cronin persönlich, Produzent des Werkes ist selbiger. Zudem verfügen die Männer über feinste Stimmen – besonders Devin hat Qualitäten eines Opernsängers. Im übrigen beteiligten sich an den Aufnahmen zu „Life Is Good“ Größen wie Kelis (war im vergangenen Jahr „Best Female R&B Artist“, gewählt vom angesehenen Magazin „NME“; sie leiht ihr Organ der schmeichelhaften Ballade „Dandelion“), M.O.P. (geben auf dem Titel „Life is Good“ ihre bekannt deftigen Rapkünste zum Besten) und De La Soul (feinste Einlagen der souligen HipHopper beim Track „Alayna“). Haben die nichts besseres zu tun, als sich mit einer (ehemaligen) Boyband in ein Studio zu stellen? Nein, haben sie nicht, denn in den USA zählen LFO momentan zu der „Creme de la Creme“. Da sind sich zumindest in den Staaten die Musikfachleute einig. Anspieltipps zu geben ist – ohne Übertreibung – bei diesem Album schwierig. Als Ohrwurm entpuppt sich jeder einzelne Titel, so etwa „What If“, bei dem es gleich nach 20 Sekunden mit dem sommerlich verspielten Refrain losgeht. Es sind die typischen, unverwechselbaren LFO-Titel wie „Every Other Time“ (unsere erste Single) und „28 Days“ enthalten, aber auch Songs, bei denen man schon genauer hinhören muss, um das Trio zu erkennen, so z. B. das rockige „Gravity“ oder das sensationelle „Erase Me“, dass an die legendären Tears For Fears erinnert. Zuletzt sei noch die wunderschöne Ballade „The Sun Still Shines“ mit dem besonders gelungenen Harmoniegesang erwähnt. Den Löwenanteil an diesem schönen Album trägt sicherlich Rich Cronin, der trotz seiner kreativen Erfolge ein sehr bescheidener Mensch geblieben ist: „Bei all den Vergleichen mit z.B. *NSYNC kann ich nur Folgendes sagen: Ich möchte nicht zu *NSYNC gehören; gerne hätte ich die richtig dicke Kohle wie sie und natürlich wäre mir der Weltruhm dieser Band auch nicht unangenehm. Aber ich (wir) möchte(n) unseren eigenen Weg gehen, selbst heraus finden, wohin er uns führt. Und da kann uns niemand reinreden, uns kann auch keiner feuern, außer wir selbst. Nochmal zum Verständnis: Backstreet Boys und *NSYNC, zwei unheimliche tolle Bands, mit denen wir aus welchen Gründen auch immer verglichen werden, sind so weit von uns weg, dass ich all die Aufregung über unsere Zukunft gar nicht verstehen kann. Wir wollen nicht so sein wie sie, wir machen ganz andere Musik. Und dass wir jetzt bei J-Records, dem neuen Erfolgslabel von Clive Davis gelandet sind, das gibt uns die nötige Ruhe und Sicherheit. Abgesehen davon ist das natürlich eine besondere Ehre und Genugtuung, wenn der Musikmacher schlechthin sich persönlich dafür einsetzt, dass wir bei ihm unterschreiben. Dass wir trotz unserer Erfolge nicht bei jedem Einkaufsbummel sofort über den Haufen gerannt werden, das freut uns sogar. Denn Brad, Devin und ich sind stinknormale Leute. Wir gehen lieber zum Fast Food-Mann um die Ecke als in bodyguardgeschützte Fünf-Sterne-Restaurants. Ich bin auch kein Versace-Typ, sondern ein Adidas-Typ. Und mein Haarschnitt kostet mich auch nicht mehr als zehn Dollar...“.

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    Discografie
    ""
    2004
    "Me+Giuliani Down By the Remix [Vinyl MaxiSingle]"
    2004
    "Low Frequency Bombscare [Vinyl LP]"
    2004
    "LFO"
    2004
    "LFO"
    2004
    "Fuse 10 Years Eight of Eight [Vinyl MaxiSingle]"
    2004
    "Fuse 10 Years Eight of Eight [Vinyl MaxiSingle]"
    2004
    "Every Other Time"
    2003
    "Sheath"
    2003
    "Sheath [Vinyl LP]"
    2003
    "Sheath/Lim.ed."
    2003
    "Freak [Vinyl MaxiSingle]"
    2003
    "Freak 3tr"
    2003
    "Lfo [Vinyl MaxiSingle]"
    2003
    "Lfo"
    2002
    "Life Is Good +Bonus"
    2002
    "Every Other Time [UKImport]"
    2002
    "Every Other Time [UKImport]"
    2002
    "Life Is Good"
    2002
    "Life Is Good"
    2002
    "Every Other Time"
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    Songtexte LFO
    Sex You Up The Way You Like It, I Don t Wanna Kiss You Goodnight, Step By Step, summer girls, Don...
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