Einmal, im April 1968, kam der meistgefragte Session-Gitarrist Englands, Jimmy Page, auf die Idee, eine eigene Band zu gründen. Nach Zusammenarbeit mit The Who, Eric Clapton und den Kinks hatte Page bei Studioaufnahmen für Donovans "Hurdy Gurdy Man" den Bassist John Paul Jones kennengelernt. Page reiste nun nach Birmingham, um einen potentiellen Leadsänger namens Robert Plant unter die Lupe zu nehmen. Dem Trio fehlte nur noch ein Drummer und Plant schlug sofort seinen Freund John Bonham vor. ...
Einmal, im April 1968, kam der meistgefragte Session-Gitarrist Englands, Jimmy Page, auf die Idee, eine eigene Band zu gründen. Nach Zusammenarbeit mit The Who, Eric Clapton und den Kinks hatte Page bei Studioaufnahmen für Donovans "Hurdy Gurdy Man" den Bassist John Paul Jones kennengelernt. Page reiste nun nach Birmingham, um einen potentiellen Leadsänger namens Robert Plant unter die Lupe zu nehmen. Dem Trio fehlte nur noch ein Drummer und Plant schlug sofort seinen Freund John Bonham vor. Im September 1968 spielten die vier schon ihre ersten Shows in London, gefolgt von einer kurzen Tour durch Skandinavien. Schon nach kurzer Zeit hatte man sich auf den Bandnamen Led Zeppelin geeinigt. Der Legende nach folgt der Name einem Ausspruch vom The Who Mitglied John Entwistle, der meinte daß Pages Projekt "would go down like a lead balloon". Die Band unterschrieb einen mit 200 000$ ungewöhnlich hoch dotierten Vertrag mit Atlantic Records und schon im Januar 1969 erschien das erste, selbstbetitelte Album. Die Mischung aus kräftigem Folk, Blues und Rock erreichte niemals die Charts und doch sind mit "Good Times, Bad Times" und "Communication Breakdown" zwei charakteristische Led Zeppelin-Stücke enthalten. Led Zeppelin tourten ausgiebig und arbeiteten gleichzeitig schon am Nachfolger II. Und siehe da: "Whole Lotta Love" schoß auf Platz 4 der amerikanischen Billboard Charts - und sollte für immer die höchste Plazierung bleiben.Das ist die Faszination Led Zeppelin: Kritiker hassten sie, die Radiosender ignorierten sie, aber die Band hatte einen unvergleichlichen Erfolg in den Siebziger Jahren. Sowohl mit Plattenverkäufen als auch mit Liveshows. Für eine ganze Generation fungierten sie als Sprachrohr der Gefühle. Seit ihrem Split im Jahr 1980 nach dem weniger ruhmreichen Tod John Bonhams, der nach einer durchzechten Nacht im Alter von 32 Jahren an seinem Erbrochenen erstickte, ist die Legende um Led Zeppelin nur gewachsen. Das liegt zum einen an einer Serie von genau geplanten Album Re-Releases, zum anderen an hunderten Hardrock und Heavy Metal Bands, die auf Led Zeppelins Wegen wandeln und sich noch heute von ihrer Musik inspirieren lassen.Nachdem in den 80er Jahren mehrere Versuche scheiterten, die Band zu reformieren, klappte es 1994 mit Page&Plant "Unledded", dem eine gutbesuchte Welttour folgte und die Kritiker endlich wohlgesonnene Worte finden ließ. Bassist John Paul Jones muckt dagegen friedlich vor sich hin und veröffentlicht je nach Laune auch mal ein Album. Wunderschön gelingt ihm dies auch 2002 mit "The Thunderthief".2000 Latter Days (Best Of)1997 BBC Sessions1982 Coda1979 In Through The Out Door1976 The Song Remains The Same1976 Presence1975 Physical Graffitti1973 Houses Of The Holy1971 IV1970 Led Zeppelin III

