Im Alternative-Bereich haben KoЯn fett zugeschlagen: Steiler Karriereschub, von der Highschool direkt in die Billboards. Zu Recht, denn im Dschungel der Crossover- und Hardcore-Bands fanden die fünf Freunde aus Bakersfield in Kalifornien zu ihrem mittlerweile unverwechselbar bösen und durchgeknallten Sound, so dass selbst Marylin Manson Gänsehaut kriegt. Aber die Korns brauchen dazu kein Make-Up und bunte Kontaktlinsen, die sind wirkliche Freaks. Die beiden Riff-Künstler James "Munky" S...
Im Alternative-Bereich haben KoЯn fett zugeschlagen: Steiler Karriereschub, von der Highschool direkt in die Billboards. Zu Recht, denn im Dschungel der Crossover- und Hardcore-Bands fanden die fünf Freunde aus Bakersfield in Kalifornien zu ihrem mittlerweile unverwechselbar bösen und durchgeknallten Sound, so dass selbst Marylin Manson Gänsehaut kriegt. Aber die Korns brauchen dazu kein Make-Up und bunte Kontaktlinsen, die sind wirkliche Freaks. Die beiden Riff-Künstler James "Munky" Shaffer und Brian "Head" Welch fahren quietschende und ächzende Panzergitarren an die Soundfront und werden dabei von der heftigen Rythmsection von Fieldy am Bass und David an den Drums kräftig in den Arsch getreten. Sänger Jonathan Davis kommt aus der Klassik und erreicht ein erstaunliches stimmliches Spektrum vom affektierten Chorknaben bis hin zur rappenden Kreissäge. Und seine düsteren und zynischen Lyrics haben bisher immer das Parental Advisory Gütesiegel verdient. Er spielt bei Korn auch ab und zu den Dudelsack und zusammen klingen sie dann, wie der perfekte Soundtrack zu einem Wes Craven Horrorstreifen. Seit MTV ihre unheimlichen Videos mit Beeps zensiert und nur noch des Nachts ausstrahlt, sind sie in Amerika und Europa zu Alternative-Stars mutiert und verstopfen die Straßen in New York, wenn 7000 Fans zu ihren Autogrammstunden strömen.

