Auf Kamelot ist Verlass! Seit vielen Jahren faszinieren sie die Fans mit ihrem melodischen Power Metal, der auf der charismatischen Stimme von Sänger Roy Khan und dem kraftvollen sowie filigranen Gitarrenspiel von Thomas Youngblood basiert. Zusammen mit Schlagzeuger Casey Grillo und Bassist Glenn Barry sind die Trademarks der Band unverwechselbar, jedes ihrer Alben zeichnet sich durch hohe kompositorische und technische Qualität aus. Gleichzeitig haben sich Kamelot stetig weiterentwickelt, v...
Auf Kamelot ist Verlass! Seit vielen Jahren faszinieren sie die Fans mit ihrem melodischen Power Metal, der auf der charismatischen Stimme von Sänger Roy Khan und dem kraftvollen sowie filigranen Gitarrenspiel von Thomas Youngblood basiert. Zusammen mit Schlagzeuger Casey Grillo und Bassist Glenn Barry sind die Trademarks der Band unverwechselbar, jedes ihrer Alben zeichnet sich durch hohe kompositorische und technische Qualität aus. Gleichzeitig haben sich Kamelot stetig weiterentwickelt, von Jahr zu Jahr, von Tour zu Tour, von Album zu Album. Nach einem Jahr mit Songwriting, Vorproduktion, Mix und Mastern ist das neueste Meisterwerk endlich fertig. Es heißt The Black Halo und verknüpft auf beeindruckende Weise typische Kamelot-Eigenschaften wie Melodie, Tempo und klassische Orchestrationen mit neuen Ideen und frischen Einflüssen. „Dem komplexen Thema entsprechend klingt The Black Halo etwas härter und dunkler als die vorherigen Scheiben, ohne dass es dabei dramatische Veränderungen unseres Stils gibt“, sagt Roy Khan. „Wir haben noch mehr Wert auf einen dynamischen Gitarrensound gelegt und diesen auf die griffigen, sorgfältig komponierten Songs zugeschnitten“, fügt Gitarrist Tomas Youngblood hinzu. In gewohnter Manier haben Khan und Youngblood rechtzeitig mit dem Songwriting begonnen und sich auch bei der Produktion die notwendige Zeit genommen, um alle detaillierten Arrangements in ihrer voller Pracht entfalten zu können. Denn mit der Fortsetzung der auf dem Vorgängeralbum Epica begonnenen Faust-Adaption über den Kampf zwischen Gut und Böse verbinden Kamelot erneut die Erzählungen von Johann Wolfgang von Goethe mit eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. Die Story ist ebenso vielschichtig wie tiefgründig und funktioniert auf unterschiedlichen Ebenen. „Dieser Teil ist noch deutlich komplexer als der vorherige, dreht sich ausführlich um politische, kulturelle und religiöse Ereignisse zu Zeiten Goethes. Und obwohl die Geschichte keinen roten Faden hat, gibt es auf The Black Halo viele Querverweise zu unserem eigenen Leben, Fragmente privater Begebenheiten aber auch unsere politische Meinung, wie etwa die zum Irak-Krieg.“ Dem opulenten Thema entsprechend haben Kamelot auf The Black Halo mit diversen Gastmusikern gearbeitet. Die wohl namhaftesten sind Shagrath, Sänger von Dimmu Borgir, und Jens Johansson, Tastenirrwisch bei Stratovarius. Gleich im Opener, der packenden Midtempo-Nummer ´March Of Mephisto`, kommt es zu einem sensationellen Zusammentreffen Kamelots mit Shagrath und Johansson. „In diesem Song bündelt sich die Stimmung der gesamten Scheibe“, erklärt Khan. „Auf der einen Seite die typischen Kamelot-Stilmittel, dazu mit Shagrath den Frontmann der zurzeit wichtigsten Black Metal Band der Welt und ein fabelhaftes Solo von Jens, der mit einer nachempfundenen Violine das Instrument des Teufels repräsentiert.“ Imposant ist auch ´Memento Mori`, der mit etwa neun Minuten Spielzeit längste Song Kamelots, nicht nur in Bezug auf The Black Halo sondern generell in der Geschichte der Band. Khan: „Eine sehr epische, bombastische Nummer, die gleichzeitig das Ende des Konzeptes, nicht aber das Ende des Albums darstellt. Ein kleines Kunstwerk in sich.“ Dass es neben diesen außergewöhnlichen Tracks auch typische Kamelot-Stücke á la ´Soul Society` gibt, muss wohl kaum gesondert erwähnt werden. Nicht nur in diesem Song zeigen sich die Musiker von ihrer temporeichen, kraftstrotzenden und gleichzeitig tiefmelodischen Seite. „Wir sind stets auf der Suche nach neuen Sounds und Stilmitteln“, erklärt Youngblood. „Gleichzeitig halten wir an unseren Wurzeln und am typischen Kamelot-Sound, den wir über Jahre entwickelt haben, weiterhin fest.“ Produziert wurde The Black Halo überwiegend in den Wolfsburger ´Gate`- und ´Pathway`-Studios unter der Regie von Sascha Paeth und Miro. Als Gastmusiker sind neben Shagrath und Johansson die Sängerin der niederländischen Formation Epica, Simone Simons, zu hören, dazu Mari (Masqueraid) und der Kamelot-Chor mit Herbie Langhans (7th Avenue), Amanda Somerville-Scharf, Miro, Gerit Göbel, Thomas Rettke (Heavens Gate) und Elisabeth Kjaernes plus weitere Gäste. „Hervorheben möchte ich noch Cinzia Rizzo, die im Zwischenspiel ´Un Assassinio Molto Silenzioso` in original italienischer Sprache singt und damit dem Part ein authentisches Cabaret-Grundgefühl gibt“, sagt Khan. The Black Halo handelt von Liebe und Wunder, von Leben und Tod, betrachtet mit den Augen Kamelots. HISTORIE Kamelot unterschrieben 1994 einen Plattenvertrag und veröffentlichten im August des folgenden Jahres ihr Debüt Eternity. Die Presse lobte die Scheibe als eines der meistversprechenden Erstwerke überhaupt. 1996 kam Dominion in die Geschäfte, ein Werk, das noch variantenreicher und vielfältiger klang. Im Frühjahr 1997 mussten Schlagzeuger Warner und Sänger Mark Vanderbilt ausgetauscht werden. Mit Casey Grillo und dem früheren Conception-Sänger Khan, der in die laufende Produktion zu Siege Perilous einstieg, fanden Kamelot einen vollwertigen Ersatz. Im Herbst des Jahres ging die neu formierte Band erstmals auf umfangreiche Europatournee und kehrte zwölf Monate später nach Wolfsburg ins ´Gate Studio` zurück, um dort das vierte Album The Fourth Legacy zu produzieren, das für Kamelot einen neuen künstlerischen Höhepunkt bedeutete. Im Sommer 2000 folgte die ´New Allegiance Tour` durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgium, Italien, Griechenland und Spanien, bei der Kamelots erstes Live-Album The Expedition aufgezeichnet wurde. Nur wenige Monate später präsentierte die Band ihr fünftes Studiowerk Karma, mit dem Khan, Youngblood, Grillo und Glenn Barry ganz Europa bereisten. Dann schloss sich fast nahtlos das 2003er Opus Epica an, verbunden mit einer Headliner-Tournee, die Kamelot durch Europa, Japan, Mexiko, USA und auf die Bühnen vieler Top-Festivals führte. Mit The Black Halo erlebt die brillante Bandgeschichte jetzt ein weiteres spannendes und episches Kapitel.

