Jude Christodal ist ein junger Amerikaner, der seine musikalischen Erfolge wohl dem Papa zu verdanken hat. Am Charleston College macht er seinen Abschluss in Philosophie, was zu seinen einfühlsamen Texten beigetragen haben mag. Seinen Gesang setzt er in diversen A-Cappella-Gruppen ein. Bis zu vier Oktaven umfasst seine Stimme. Sein Vater ermutigt seinen Sohn schon von Kindesbeinen an, seine Talente zu erkunden und daran zu arbeiten. Gesagt getan. Jude fängt an Gitarre zu lernen und reist ein...
Jude Christodal ist ein junger Amerikaner, der seine musikalischen Erfolge wohl dem Papa zu verdanken hat. Am Charleston College macht er seinen Abschluss in Philosophie, was zu seinen einfühlsamen Texten beigetragen haben mag. Seinen Gesang setzt er in diversen A-Cappella-Gruppen ein. Bis zu vier Oktaven umfasst seine Stimme. Sein Vater ermutigt seinen Sohn schon von Kindesbeinen an, seine Talente zu erkunden und daran zu arbeiten. Gesagt getan. Jude fängt an Gitarre zu lernen und reist einige Zeit später quer durch Atlanta. Zunächst nur in kleinen Bars, umgeben von biertrinkenden Banausen und Karaoke-Aktionen. Leben kann Jude von seiner Musik nicht. 1994 zieht er nach L.A. und jobbt nebenbei als Botenjunge, Tellerwäscher, Produktionsassistenz und Computerverkäufer. Doch der Nebenverdienst zahlt sich aus. Ein Kunde bietet ihm für 100 Dollar sein Tonstudio an. Hier entsteht das allererste Album "430 N. Harper Avenue", das auf dem Indie-Label "Fish of Death" erscheint. Ab jetzt beginnt die Geschichte vom Tellerwäsche zum Popstar. Langsam bildet sich eine Fangemeinde, die regelmäßig Judes Konzerte besucht. Unter den treuen Seelen sind auch Vertreter des BMG Publishing Konzerns und von Maverick Records. Die sind so begeistert, dass 1998 die erste Mayor-Platte " No One's Really Beautiful" des Wahlkaliforniers auf dem Markt erscheint. Mit diesem Longplayer ereicht er schon eine größere Masse an Zuhörern. Die Single "I Know" erscheint sogar auf dem Soundtrack der Kultromanze "City Of Angels". Dieser steht auf Platz eins der Albumcharts und wird in Deutschland mit Gold ausgezeichnet. Doch erst mit seiner zweiten Veröffentlichung "King Of Yesterday" beweist er Reife und lässt sich auf die große Medienlandschaft ein. Die Songs klingen radiotauglicher. Jude dazu:" Wann immer ein eigenständiger Künstler auf der Bildfläche erscheint, gerät dieser in Gefahr, von der großen Entertainment-Maschine aufgesogen zu werden. Auf meinem ersten Album stand ich meiner ursprünglichen Kunst vielleicht näher, war etwas dickköpfiger und lebte in einem Van. Diesmal beschloss ich, die Maschine zu küssen." Und das scheint zu wirken. Ohne den Einfluss der kommerziellen Maschinerie gelingt es eben nicht in die Charts zu kommen. Und das wünscht sich doch eigentlich jeder Musiker. Nicht nur als Singer/Songwriter feiert Jude seine Erfolge. Für eine Herbst-Kollektion wurde er von einer Designermarke als Model gebucht. Ein Mann also für alle Fälle! Da kann man dem smarten und talentierten Amerikaner nur weiterhin viel Glück wünschen! Teller muss er wohl höchstens noch zu Hause waschen! 2001 King Of Yesterday 1998 No One's Really Beautiful

