Mit einem von begeisterten Kritikern und einschlägigen Charts-Erfolgen gestärkten Rücken, hat sich Juanes über Nacht zum größten Musiker der spanischsprachigen Welt entwickelt. Die Los Angeles Times erklärte ihn kürzlich sogar zur „wichtigste[n] Figur der Latin-Musik-Szene“. Sowohl als beeindruckender Gitarrist, als auch in seiner Rolle als Songschreiber mit sozialer Komponente – die Kritiker stufen ihn wahlweise neben Bono oder Bruce Springsteen ein –, ist Juanes ein Künstler, der die gewalt...
Mit einem von begeisterten Kritikern und einschlägigen Charts-Erfolgen gestärkten Rücken, hat sich Juanes über Nacht zum größten Musiker der spanischsprachigen Welt entwickelt. Die Los Angeles Times erklärte ihn kürzlich sogar zur „wichtigste[n] Figur der Latin-Musik-Szene“. Sowohl als beeindruckender Gitarrist, als auch in seiner Rolle als Songschreiber mit sozialer Komponente – die Kritiker stufen ihn wahlweise neben Bono oder Bruce Springsteen ein –, ist Juanes ein Künstler, der die gewalttätigen Konflikte seiner kolumbianischen Heimat lautstark anspricht und zugleich auf die Relevanz von familiärem Zugehörigkeitsgefühl und Liebe bzw. Respekt als Ausweg aus der Misere aufzeigt. Millionen Fans haben die Songs des poetischen Rockers als Quasi-Hymnen angenommen – mal fungieren sie als Ausdruck von Latino-Stolz, mal als Friedensgebet oder Liebeserklärung. Juanes’ bahnbrechendes zweites Album, „Un Dia Normal“ („Ein Normaler Tag“), landete im Jahr 2003 auf Platz 1 der spanischsprachigen Verkaufs- und Airplay-Charts. Der Erfolg des Albums führte letztlich dazu, dass Juanes gleich sechsmal an der Spitze verschiedener Billboard-Jahrescharts zu finden war: Platz 1 der Albumcharts, Platz 1 der Single-Charts, Platz 1 als Songwriter... So landete er sogar auf dem Cover der „Year In Music“-Sonderausgabe von Billboard. „Un Dia Normal“ war insgesamt zwei Jahre – also 104 Monate! – in den Charts vertreten und brachte fünf Hitsingles hervor. Das erfolgreiche Album sorgte außerdem dafür, dass Juanes bei den 2003er Latin Grammys gleich fünf Awards in Empfang nehmen konnte – er gewann in allen Kategorien, in denen er nominiert war: „Album des Jahres“, „Platte des Jahres“, „Song des Jahres“, „Bestes Rockalbum eines Solo-Künstlers“ und „Bester Rocksong“ –, so dass er nunmehr insgesamt NEUN Grammys sein Eigentum nennen darf. Des Weiteren war er der absolute Gewinner bei „Univisions Premio Lo Nuestro Awards“ und nahm bei MTVs Lateinamerika-Awards die Preise für „Künstler des Jahres“ und „Bester Rockkünstler“ mit nach Hause. Die Tour, die Juanes zum „Un Dia Normal“-Album machte, bestand aus 200 durchweg hochgelobten Konzerten weltweit. Der Gig im Kennedy Center in Washington DC sprengte sogar den bisherigen Zuschauer-Rekord. Im Herbst 2004 setzte Juanes dann seine Erfolgsgeschichte fort, als er am 28. September sein mit Spannung erwartetes, drittes Album „Mi Sangre“ („Mein Blut“) veröffentlichte. „Mi Sangre“ landete nicht nur binnen weniger Wochen auf Platz 1 in allen spanischsprachigen Ländern (und erreichte somit Platin-Status in mehreren Ländern), sondern setzte auch Juanes’ Radio-Dominanz fort: Alle drei Singles landeten auf dem ersten Platz der Billboard-Hot-Latin-Tracks-Charts. Bereits die erste Singleauskopplung „Nada Valgo Sin Tu Amor“ („Ohne Deine Liebe Bin Ich Wertlos“) blieb drei Monate (12 Wochen!) auf Platz 1 der amerikanischen Charts und wurde letztlich sogar zum meistgespielten Song des Jahres 2004 im lateinamerikanischen Radio. Natürlich führte ein derart massiver Erfolg dazu, dass auch der Rest der Welt Juanes für sich entdeckte: Cover-Abbildungen auf der New York Times und der Washington Post folgten, wie auch die Aufnahme des Time-Magazins in die Liste der „100 einflussreichsten Menschen der Welt“ (des Jahres 2005). Momentan ist Juanes auf „Mi Sangre Tour“, was wiederum 200 Shows rund um den Globus bedeutet. U.a. spielte er kürzlich von Publikum und Kritikern gefeierte Auftritte in New Yorks Madison Square Garden und der American Airlines Arena von Miami.

