JoJo

Jugendliche Popsternchen, die mit unschuldigem Lächeln und laszivem Hüftschwung die Tracks namhafter Produzenten trällern, gibt es wie Sand am Meer. Und je jünger und attraktiver die Protagonisten, desto größer die Erfolgsaussichten, zumindest einen Hit und ein Chart-Album zu landen – ehe sie wieder in der Versenkung verschwinden. Doch es gibt auch Ausnahmen von der Regel. Etwa Joanna Levesque, kurz JoJo, die schon mit 13 Jahren ein alter Hase im Musikgeschäft ist. Und die nicht einfach den ...

Steckbrief
Name:
JoJo
Musikrichtung:
Gründung:
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JoJo Lyrics
Ich denke zurueck als wir zusammen waren In unseren Herzen sagten wir Fuer im...
Komm mit mir bleibe ueber Nacht Du sagst die Worte aber Junge Ich fuehle mich...
Jojo too little too late Verse 1 Come with me Stay the night Just say the wor...
Biografie JoJo

Jugendliche Popsternchen, die mit unschuldigem Lächeln und laszivem Hüftschwung die Tracks namhafter Produzenten trällern, gibt es wie Sand am Meer. Und je jünger und attraktiver die Protagonisten, desto größer die Erfolgsaussichten, zumindest einen Hit und ein Chart-Album zu landen – ehe sie wieder in der Versenkung verschwinden. Doch es gibt auch Ausnahmen von der Regel. Etwa Joanna Levesque, kurz JoJo, die schon mit 13 Jahren ein alter Hase im Musikgeschäft ist. Und die nicht einfach den schnellen, großen Erfolg will, sondern der es tatsächlich um eine langfristige Karriere geht. „Ich weiß, was ich kann, und was ich will“, sagt sie, ohne mit der Wimper zu zucken. „Und dazu zählt, bis an mein Lebensende das zu tun, was mir Spaß macht und worin ich wirklich gut bin: nämlich Musik.“ Dazu hat die ebenso selbstbewusste wie zierliche, kleine Dame mit den pechschwarzen Haaren gerade den Grundstein gelegt: Ihr Debüt „JoJo“, das Mitte Juli beim amerikanischen Label „Blackground Records“ (u.a. Toni Braxton, Timbaland, Aaliyah) erscheint, klingt nicht nur ungewöhnlich vielseitig und reif, es zählt auch mit zum Besten, was der R&B aktuell zu bieten hat. Nämlich 14 Songs, die vor dichtem Groove, komprimierter Leidenschaft und packender Eingängigkeit nur so strotzen. Das beginnt schon beim Opener „Breezy“, der mit knackigen Beats und Jojos kraftvoller Soulstimme die weitere Marschrichtung des Albums vorgibt: Ein Manifest in Sachen rhythmischer, tanzbarer und vor allem schwer emotionaler Musik. Ganz gleich, an welchem Stil sie sich versucht – Jojo macht immer eine glänzende Figur. „Die Songs zeigen meine unterschiedlichen Seiten. Sie sind mal wütend, mal traurig, mal glücklich. Denn kein Mensch ist ja nur so oder so. Wir haben alle verschiedene Gesichter. Und das bringe ich zum Ausdruck.“ So wird künstlerische Vielseitigkeit zum Indiz für Glaubwürdigkeit und Klasse. Sei es bei der samtig-souligen Liebeserklärung „Baby It´s You“, dem mellow „Not That Kinda Girl“, dem funkig-fordernden „City Lights“ oder der ohrwurmhaften ersten Single „Leave (Get Out)“. Jojo deckt alle Spielarten der black music ab, glänzt dabei nicht nur als veritable Sängerin, sondern auch als Songwriterin und tobt sich über den Parcours von stolzen 52 Minuten so richtig aus. Ein Abbild ihrer turbulenten Gefühlswelt, in der es vor ersten vorsichtigen Beziehungen, Schmetterlingen im Bauch und unerreichbaren Traumboys nur so wimmelt. Und sie sagt, was sie will. Da hat das zierliche Persönchen, das wegen seiner Körpergröße oft als „Avril Lavigne des R&B“ bezeichnet wird, ganz bestimmte Vorstellungen. Und von denen gedenkt sie auch nicht abzuweichen. „Plötzlich gibt es wahnsinnig viele Jungs, die sich für mich interessieren, weil sie mein Video gesehen haben und mich für reich und berühmt halten. Dabei haben sie mich vorher geflissentlich ignoriert. Das habe ich nicht vergessen.“ Zugleich sind ihre leidenschaftlichen, autobiographischen Texte aber noch mehr, als nur eine Abrechnung: nämlich das Abbild ihres bisherigen Lebens, welches bisher alles andere als ein Zuckerschlecken war. Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Jojo bei ihrer Mutter in Foxborough, Massachusetts, eine halbe Autostunde westlich von Boston. Ein kleines, verschlafenes Nest mit chicen, weißen Holzhäusern, riesigen Grünflächen und dicken Familienautos. Jedoch nicht bei den Levesques. Sie wohnten im bescheidenen 1-Zimmer-Apartment und hatten kein Geld für große Sprünge. „Wenn meine Freundinnen ins Kino gingen, konnte ich nicht mit, weil das einfach nicht drin war.“ Was Jojo zur Außenseiterin machte: „Es gab Zeiten, da hatten wir nicht einmal genügend Geld für Lebensmittel... In einer Mittel- oder gar Oberschichtgesellschaft zu leben ohne selber Geld zu haben ist schwer – alle sehen dich an als ob sie sich fragen `Hey, was ist denn mit der los?’“. Woran sie bis heute knabbert. Dabei hat sie längst ein Medium gefunden, um ihren Frust abzusondern – und ihre Träume auszuleben: Die Musik, die für sie etwas Therapeutisches hat. Eben, wie eine Zuflucht, eine Gegenwelt oder eine Erfüllung. „Wenn ich mich richtig mies fühlte, habe ich mich in mein Zimmer eingeschlossen, die Musik aufgedreht und ganz laut mitgesungen. Das war meine Art, mit Problemen umzugehen.“ Was erklärt, warum sie so früh so hartnäckig an ihrer Karriere gebastelt hat – und darin von ihrer Mutter und Managerin unterstützt wurde. Denn JoJo liebte nicht nur die großen, kraftvollen Stimmen von Aretha Franklin, Etta James oder Whitney Houston, sie wollte selbst so singen. Und sie konnte es auch. Was sie erstmals als sechsjährige in der TV-Show „Kids Say The Darndest Things“ unter Beweis stellte, als sie Gastgeber Bill Cosby mit ihrer Version von Arethas „Respect“ sprachlos machte. Danach ging es von einer Show und einem Nachwuchswettbewerb zum nächsten. Jojo sang in „The Rosie O´Donnell Show“, auf Parteiveranstaltungen, bei Gospelfestivals und bei Football-Spielen. Bis sie in einer Folge der bekannten Fernsehserie „America´s Most Talented Kids“ antrat. Und zwar nicht Erste wurde, aber doch die Aufmerksamkeit von Produzentenlegende Vincent Herbert (Destiny´s Child, Toni Braxton, Aaliyah) auf sich zog. Der stellte sie „Blackground Records“-Gründer Barry Hankerson vor. Ein Label, das bislang ausschließlich schwarze Künstler unter Vertrag hatte. Doch auch dort schlug Jojo ein, wie die sprichwörtliche Bombe: „Ich kam in dieses Büro und sagte: „Hi, hier bin ich.“ Darauf er: „Schön, aber wo ist Jojo?“ Er dachte, ich wäre ein schwarzes Mädchen, und war völlig baff, als er seinen Irrtum bemerkte. Das passiert mir ständig.“ Was Hankerson veranlasste, sie postwendend zu signen. Kurz darauf machte sich Jojo an die Aufnahmen zu ihrem nun vorliegenden Debüt. Das entstand in den besten Studios, die New York, Los Angeles und Miami zu bieten haben – und mit tatkräftiger Unterstützung solcher Erfolgsproduzenten wie Soulshock & Karlin (Craig David, Whitney Houston), Vincent Herbert, Mike City (Brandy) und Static (Genuwine). Namhafte Köche, die den Brei aber nicht verdorben haben. Ganz einfach, weil Jojo sie nicht ließ. Denn wer die 13jährige einmal in Aktion erlebt hat, merkt sofort, was für ein charmanter Dickkopf sie ist. Eben niemand, dem man etwas einreden oder aufzwingen könnte oder der sich in irgendeiner Form beeinflussen ließe. Jojo macht vielmehr, was sie will. Und genau das hebt sie von der Masse an willenlos trällernden Barbiepuppen ab. „Die meisten sind fürchterlich blauäugig und naiv“, sagt Jojo. „Dabei musst du dir nur einen vernünftigen Anwalt zulegen und darauf achten, dass du einen guten Vertrag bekommst. Das habe ich getan.“ Insofern ist es nicht weiter verwunderlich, dass ihre ersten Europa-Gastspiele gleich im Vorprogramm von R&B-Superstar Usher stattfanden – und das bereits einen Monat vor Erscheinen des Albums. Danach ging es Schlag auf Schlag: Die Single „Leave (Get Out)“ erreichte #9 der Verkaufs- und die Top 5 der Airplay-Charts. Und auch die zweite Single “Baby It’s You” konnte sich in den Top 15 der Media Control Single Charts platzieren. Damit hat JoJo eindrucksvoll bewiesen, dass sie alles andere als ein One-Hit-Wonder ist. JoJo ist DER neue Teen-Star. Höret und staunet!

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  • Besondere Erfolge
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    Discografie
    ""
    2006
    "Make Some Noise/Ghost In... [Vinyl LP]"
    2006
    "Love Always [ReIssue]"
    2005
    "Ballad Collection, the"
    2005
    "Jojo +1 [Ltd.ReIssue]"
    2005
    "Jetzt Geht'S Los!12 Starke DetlevJöckerLieder [Musikkassette]"
    2005
    "Jetzt geht's los! 12 starke DetlevJöckerLieder im coolen Popsound"
    2005
    "Not That Kinda Girl"
    2005
    "Not That Kinda Girl2 Track"
    2005
    "Baby It S You"
    2005
    "All My Life [Greatest Hits]"
    2005
    "Not That Kinda Girl"
    2005
    "Fat's Jojo Magic"
    2005
    "Ikiteru Kachi Nado Aruja Nashi"
    2005
    "Remix E. P."
    2005
    "Baby It S You [4trx Enhanced]"
    2005
    "Jojo"
    2004
    "Leave [Get Out]"
    2004
    "It S Real +2 [Ltd. Reissue]"
    2004
    "Baby It's You [Vinyl LP]"
    2004
    "Baby It's You, Pt. 1 [UKImport]"
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    Das Label wurde im Jahr 2001 von Specter, Spaiche und Halil gegründet. Specter kümmert sich weitg...
    Songtexte JoJo
    Keep Forgetting, Too Little Too Late, Too Little Too Late, Leave Get out , Beautiful Girls, Can t...
    Alben JoJo
    Kommentare zum Artist: "JoJo"
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