Am 20. Mai 1944 erblickt eine der rauhsten und markantesten Stimmen im Showgeschäft das Licht des Sheffielder Krankenhauses - Joe Cocker. 17 Jahre später führt er ein Doppelleben, tagsüber ist er Gasinstallateur, während er nachts als Vance Arnold mit seiner Band, den Avengers, in Sheffields Kneipen auftritt. 1963 bringen sie es immerhin so weit, dass sie einen Auftritt der Rolling Stones eröffnen dürfen. Im Jahr darauf veröffentlich Joe mit seiner neuen Band (Joe Cocker Big Blues) seine ers...
Am 20. Mai 1944 erblickt eine der rauhsten und markantesten Stimmen im Showgeschäft das Licht des Sheffielder Krankenhauses - Joe Cocker. 17 Jahre später führt er ein Doppelleben, tagsüber ist er Gasinstallateur, während er nachts als Vance Arnold mit seiner Band, den Avengers, in Sheffields Kneipen auftritt. 1963 bringen sie es immerhin so weit, dass sie einen Auftritt der Rolling Stones eröffnen dürfen. Im Jahr darauf veröffentlich Joe mit seiner neuen Band (Joe Cocker Big Blues) seine erste Single, ein Beatles-Cover von "I'll Cry Instead." Eine weitere Coverversion eines Beatlesstückes verhilft ihm dann auch zum ganz großen Durchbruch: "With A Little Help From My Friends" wird eine Nummer eins in Großbritanien und entwickelt sich auch im Rest Europas zum Hit. In den USA gelingt ihm 1969 der Durchbruch nach einem Auftritt in der Ed Sullivan Show und auch die Presse wird langsam auf ihn aufmerksam. Im selben Jahr tritt er bei vielen Festivals auf, darunter in Woodstock, wo DIE Liveversion von "With A Little Help From My Friends" entsteht. Am Ende der Tour ist er jedoch vollkommen fertig und desillusioniert. Anfang der 70er hat Joe arge Probleme mit Alkohol und Drogen, was sich negativ auf die Qualität und die Verkaufszahlen seiner Alben auswirkt. Für ein paar Jahre nimmt er nichts Neues auf, sondern ist permanent auf Tour, um seine Rechnungen zu bezahlen. Ende der 70er hat er dann die Talsohle durchschritten und es geht bergauf. Mit "Sheffield Steel" von 1982 ist er wieder ganz oben und die nächsten Alben machen ihn erneut zum Superstar. 1994 tritt Joe Cocker als einer der ganz wenigen zum zweiten Mal in Woodstock auf. Ab Mitte der 90er wird er dann allerdings ein wenig zahmer. Seine Alben verkaufen sich inzwischen von alleine, bereits vor Erscheinen ist ihm durch Vorbestellungen der Goldstatus sicher. Hits sind natürlich noch immer enthalten, aber Klassiker wie aus seinen besten Phasen fehlen leider. Aber nach über 30 Jahren Showbiz, mit Höhen und Tiefen wie bei kaum einem anderen Künstler muss Joe Cocker niemandem mehr etwas beweisen. 2002 Respect Yourself 1999 No Ordinary World 1998 Greatest Hits 1997 Across From Midnight 1996 Organic 1994 Have A Little Faith 1992 Night Calls 1989 One Night Of Sin 1987 Unchain My Heart 1986 Cocker

