Der Titel ist Programm. Gracia setzt bei ihrem Debütalbum „Intoxicated“ vom ersten Ton an auf die berauschende Wirkung von Musik – und auf den verschwenderischen Umgang mit Gefühlen. Recht hat sie! Denn so sind zwölf großartige Songs entstanden, die durch ihre Emotionalität und musikalische Vielfalt dem Facettenreichtum der erst 20-jährigen Künstlerin entsprechen.Im Mittelpunkt stehen - wie sollte es auch anders sein – Männer. Gracia rauscht mit hoher Geschwindigkeit auf der Achterbahn der Ge...
Der Titel ist Programm. Gracia setzt bei ihrem Debütalbum „Intoxicated“ vom ersten Ton an auf die berauschende Wirkung von Musik – und auf den verschwenderischen Umgang mit Gefühlen. Recht hat sie! Denn so sind zwölf großartige Songs entstanden, die durch ihre Emotionalität und musikalische Vielfalt dem Facettenreichtum der erst 20-jährigen Künstlerin entsprechen.Im Mittelpunkt stehen - wie sollte es auch anders sein – Männer. Gracia rauscht mit hoher Geschwindigkeit auf der Achterbahn der Gefühle dahin; Liebe und andere Katastrophen sind schließlich das Salz des Lebens, welches nur selten richtig dosiert wird. Folgerichtig nähert sich die gebürtige Münchnerin dem Thema Nr. 1 auf ganz unterschiedliche Weise: mal sehr direkt wie mit der fulminanten Single „I Don’t Think So!“, mit der sie es auf Anhieb auf Platz 3 der Charts schaffte, mal humorvoll wie im süffisanten Rocksong „One Man To The Left“ oder aber gefühlsbetont wie in der Soul orientierten Ballade „Will You Be My Friend“. Natürlich sind nicht alle Girl-meets-Boy-Stories autobiografisch, persönliche Erlebnisse sind dennoch nicht zu verleugnen.Bei Gracia spürt man, dass sie als Teenager nicht nur von der großen Popkarriere geträumt, sondern auch viel dafür getan hat. Das ging schon in der Schule los mit der ersten semi-professionellen Band. Während die anderen ihr Musik-Faible nicht weiter verfolgten, wurde Gracias Ziel immer klarer: „Ich will auf die Bühne. Es war mein Traum und ist es immer noch. Deshalb habe ich auch nach Unterrichtsende den Schulranzen in die Ecke gefeuert und geübt, geübt, geübt.“ Mit Erfolg. Nach diversen Castings landete die ungekünstelt auftretende Sängerin verdientermaßen bei „Deutschland sucht den Superstar“.Soweit die bestens bekannte Historie. Viel spannender ist schließlich der Blick in die Zukunft, auf die bereits erfolgreich gezündete Karriere der selbstbewussten Solokünstlerin. Aufgeregt ist Gracia dennoch jedes Mal, wenn ein neuer Titel von ihr auf den Markt kommt. „Es steht schließlich mein Name drauf und ich muss das, was ich tue, glaubwürdig verkörpern. Das bin ich mir und meinen Fans schuldig.“ Und die haben ihre Aufrichtigkeit belohnt, in dem sie Gracias aktuelle zweite Single „I Believe In Miracles“ bereits in der ersten Woche von Null auf Platz 15 der Single-Charts hievten. Tendenz steigend – ganz sicher kein Wunder …Beste Voraussetzungen also, um die charmante Perfektionistin mit ihrem ersten Album „Intoxicated“ endgültig als feste Größe im deutschen Popgeschehen zu etablieren. Denn das abwechslungsreiche Werk buchstabiert virtuos das Musikalphabet: Ob griffiger Rock („Superman“), wendungsreicher Pop („Cry The Blues“) oder kitschfreier Herzschmerz („When The Love Is Gone“) – Gracia kann auf allen Hochzeiten tanzen, ohne dabei an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Im Gegenteil. Jeder Song trägt ihren unverwechselbaren Stempel: Gracias Stimme.

