Die Bilderbuchkarriere der beiden singenden Schwestern aus Meßkirch geht in die nächste Runde: Anita und Alexandra Hofmanns zehntes Album heißt „Grenzenlos“ und steht ab dem 23. August 2004 in den deutschen Plattenläden. Und nicht nur Tausende von Fans, die große Familien-Sippe, sondern auch eine ganze Kleinstadt wird an diesem Tag auf den Beinen sein, um sich die nagelneue Hofmann-CD zu besorgen. Der Grund: Die Meßkircher sind wahnsinnig stolz auf ihr singendes Schwesternpaar. Die beiden ha...
Die Bilderbuchkarriere der beiden singenden Schwestern aus Meßkirch geht in die nächste Runde: Anita und Alexandra Hofmanns zehntes Album heißt „Grenzenlos“ und steht ab dem 23. August 2004 in den deutschen Plattenläden. Und nicht nur Tausende von Fans, die große Familien-Sippe, sondern auch eine ganze Kleinstadt wird an diesem Tag auf den Beinen sein, um sich die nagelneue Hofmann-CD zu besorgen. Der Grund: Die Meßkircher sind wahnsinnig stolz auf ihr singendes Schwesternpaar. Die beiden haben es nämlich geschafft, diese idyllische Kleinstadt aus ihrem Dornröschenschlaf zu reißen. Und nicht nur das: Seit die Geschwister Hofmann Stars der volkstümlichen Schlagerszene sind, ist Meßkirch ins Rampenlicht gerückt, hat sich zur Pilgerstadt für Schlager und Volksmusik-Fans entwickelt. Neben der örtlichen Presse reisen immer öfter Journalisten und Kamerateams aus ganz Deutschland an, um die berühmten Schwestern zu interviewen. Anita und Alexandra vergessen dabei nie, ihre Heimatstadt lobend zu erwähnen. Diesen außerordentlichen Lokal-Patriotismus hat ihnen die Bevölkerung samt Bürgermeister Arne Zwick mit einer Ehrenbürgerschaft gedankt. Und das war lange nicht das einzige Highlight der beiden hübschesten singenden Schwestern Deutschlands der letzten Monate. Das von den beiden ins Leben gerufene 3-tägige Schlossfest in Meßkirch war bereits im Sommer 2003 und auch 2004 ein gigantischer Erfolg, bei dem jeweils über 15.000 Besucher kamen und unter anderem eine dreistündige Live-Show mit verschiedenen Revue-Blöcken wie Afrika, Musical oder Operette der Schwestern erleben durften. Anita und Alexandra bekamen während des Schlossfestes 2003 auch ihre erste Goldene Schallplatte für über 250.000 verkaufte Einheiten überreicht. Auch die höchste Auszeichnung der Schlagermusik, „die Goldene Stimmgabel“, findet bei den beiden im Herbst 2003 ein neues Zuhause. Das über die beiden attraktiven Sängerinnen erzählende, 200 Seiten starke „Bilderbuch einer Karriere“, wird für jeden Fan ein ‚Muss’ – die gedruckte Auflage ist heute fast ausverkauft. Über 250 Auftritte absolvierten Anita und Alexandra allein im letzten Jahr. Anfang 2004 trafen sich die beiden mit ihrem Produzententeam Jean Frankfurter (Komposition) und Irma Holder (Text), mit denen sie schon über zehn Jahre zusammenarbeiten, um Songs für das neue Album „Grenzenlos“ vorzubereiten. Drei Monate lang tüfteln sie zusammen mit Jean und Irma an neuem Material für das Album. Sie proben, verwerfen, verändern, optimieren und sind am Schluss überglücklich mit dem Ergebnis. 12 brandneue Songs sind ihnen auf den Leib geschneidert. Titel wie „Grenzenlos“, „Mitten im Vulkan“ oder „Magic Moments“ zeigen ihre Vielfältigkeit, ihre Vitalität, ihre Lebenslust. Alexandra hat selbst bei zwei Titeln („Grenzenlos“ und „Engel lügen nicht“) die Panflöte eingespielt. Und natürlich haben die beiden Schwestern auch ihre Familie um ihre Meinung zu den neuen Liedern befragt. Der Gewinner bei den männlichen Familienmitgliedern ist mit Abstand der Titel „Mitten im Vulkan“. Das Lied beschreibt das Gefühl der Schmetterlinge im Bauch, ist ein Uptempo-Liebeslied, das perfekt zu den Schwestern passt. „Der Song ist genauso temperamentvoll und Energie-geladen wie wir“, meint Anita. Auch „Magic Moments“, ein Song bei dem es um die magischen Momente des Lebens geht, ist ein Favorit des Familienrates. Alexandra: „Das ist auch mein Lieblingsstück, denn jeder hat für sich seine ganz speziellen magischen Momente im Leben. Das kann in der Liebe sein, aber auch im Alltag. Und so einen Moment vergisst man nicht mehr...“ Das Musik und Singen für die Schwestern der schönste Beruf der Welt ist, mit dem sie andere Menschen glücklich machen, beschreiben sie gefühlvoll mit dem Titel „Grenzenlos“: „Grenzenlos ist das Zauberland Musik Unendlich weit... Und wenn irgendwann die Sonne mal nicht scheint Ist Musik für mich mein allerbester Freund“ Das Lied „Entführ’ mich zu den Sternen“ besitzt nicht nur einen besonderen Text, der unter die Haut geht, sondern auch eine mittelalterliche Terz, die dem Lied eine ganz besondere Note gibt. „Wenn ich dieses Lied singe, habe ich das Gefühl, ich sitze auf einer Rakete und fliege in den Himmel, so intensiv fühlen sich Musik und Text an“, verrät Alexandra. Und das manchmal alles wie verhext ist, sich nicht kontrollieren lässt, beschreiben die Schwestern in dem Song „Simsalabim“. „Besonders in der Liebe hat man das Gefühl, es geht nicht mit rechten Dingen zu“, sagt Anita schmunzelnd. Dieser Song hat Ohrwurmcharakter. Das beweist Diana (11), die kleine Cousine der Schwestern, die den Refrain dieses Liedes den ganzen Tag vor sich hin singt. „Du warst mir alle Tränen wert“ ist ein Titel mit einem deutlichen Kontrast zwischen Strophe und Refrain. „Alles im Leben hat zwei Seiten“, so Alexandra, „wir wollten das mit diesem Lied ausdrücken. Auch eine schlechte Erfahrung kann etwas gutes mit sich bringen“. Gott sei Dank leben Anita und Alexandra auf der Sonnenseite des Lebens. Alexandra ist seit über zehn Jahren mit ihrem Dietmar glücklich, der seit 2001 ihr Ehemann ist. Zwischen den Schwestern gibt es keine Zickenkriege, keinen Geschwisterneid. „Blut ist dicker als Wasser“, so Alexandra, „meine Schwester und ich verstehen uns ohne viele Worte. Und wenn’s mal kracht, dann ist die Sache meist nach fünf Minuten vom Tisch!“ Im Januar und Februar 2005 werden sich die Schwestern einen großen Traum erfüllen: Sie starten ihre erste Solo-Tournee quer durch Deutschland. Die Planung mit bereits rund 20 Auftritten läuft auf Hochtouren. „Unsere Show wird so wie unsere neue CD: Gefühlvoll, vielseitig, lebendig und voller Energie“, verrät Anita, „wir wollen zeigen, dass wir nicht nur in der Volksmusik zu Hause sind, sondern auch Country, Pop und Latin drauf haben!“ Jeder fängt mal klein an – auch Alexandra und Anita! Der Urknall ereignet sich im schwäbischen Sigmaringen: Hier werden Alexandra am 11. Februar 1974 geboren. Drei Jahre später folgt ihre Schwester Anita am 13. April 1977 – auch, wenn die Eltern Sepp und Liesl Hofmann das zweite Mal vergeblich auf einen Jungen hoffen. Natürlich ahnen sie noch nichts von ihrem Glücksfall. Obwohl die Eltern nicht besonders musikalisch sind, entwickeln ihre Töchter ein ausgeprägtest musikalisches Talent. Schon im Alter von sechs und neun Jahren zieht es sie magisch auf die Bühne. Und als Vater Sepp 1988 seinen 40. Geburtstag feiert, soll er nicht nur ein kleines Ständchen von seien beiden Mädels bekommen – es wird eine zweistündige Musikshow (!), die ihm und seinen Gästen geboten wird. Anita imitierte Elvis; Alexandra entpuppt sich bereits als versierte Klavierspielerin auf dem erst kürzlich erstandenen Keyboard. Die Gäste sind schwer beeindruckt und Vater Sepp schließlich darüber völlig aus dem Häuschen, was seine Töchter musikalisch drauf hatten. Ab diesem Zeitpunkt treten die beiden mit ihrer ganz eigenen Musikshow, einer Mischung aus Rock n’ Roll, Volksmusik, Schlager und Pop, bei Festen und Veranstaltungen in ihrer Region auf. Der Durchbruch kommt 1993 mit der ersten CD „Alle Farben dieser Erde“. Ein grandioser Erfolg für die Schwestern, die bisher stets in übersichtlichen Dimensionen musikalisch wirken. Weitere Alben folgen: 1995 „Der Junge von San Angelo“, 1996 „Das Glück der Erde“, 1998 „Die Insel Romantica“, 1999 „Frieden in allen Herzen“(Weihnachtsalbum), 2000 „Wunderland“, 2001 „Liebe braucht keine Worte“ und 2002 „Geschwister Hofmann – Ihre erfolgreichsten Lieder“, die Kollektion der großen Geschwister Hofmann-Hits und 2003 die neunte CD „Die Macht der Gefühle“. Neben all den o.g. Veröffentlichungen treten die emsigen „Schwabamädle“ unzählige Male im Fernsehen und im Radio auf, touren durch ganz Deutschland und gewinnen die begehrtesten Preise, die die Volksmusik zu vergeben hat, wie unter anderem am Anfang diesen Jahres „Die Krone der Volksmusik“ für ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten als Sängerinnen, Instrumentalistinnen, Choreographinnen und Entertainerinnen. Zudem erhalten die Geschwister Hofmann viel Lob und Anerkennung von Kollegen, Fans und Medien. Das wird sich wohl auch in Zukunft nicht ändern, wenn das neue Album „Grenzenlos“ auf den Markt kommt.
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