Irgendwie hatten die Schwaben zu Beginn ihrer Musikerlaufbahn kein Glück mit der Namenswahl. Ursprünglich startet man auf Betreiben von Mike Hanus (g) und Bastian Herzog (dr) 1987 unter dem Namen Morgöth. Da sich aber mit Morgoth schon eine weitere deutsche Death Metal Band in der Musikszene einen Namen macht, steigt man 1990 auf Suffocation um. Gleichzeitig mit der Namenskorrektur macht sich auch eine musikalische bemerkbar. Man frönt fortan deutlich härteren Klängen. Unter dem Suffocation ...
Irgendwie hatten die Schwaben zu Beginn ihrer Musikerlaufbahn kein Glück mit der Namenswahl. Ursprünglich startet man auf Betreiben von Mike Hanus (g) und Bastian Herzog (dr) 1987 unter dem Namen Morgöth. Da sich aber mit Morgoth schon eine weitere deutsche Death Metal Band in der Musikszene einen Namen macht, steigt man 1990 auf Suffocation um. Gleichzeitig mit der Namenskorrektur macht sich auch eine musikalische bemerkbar. Man frönt fortan deutlich härteren Klängen. Unter dem Suffocation Banner nimmt man mit Alex Pretzer (voc) und Gero Schmitt (g) das erste Demo auf, auf dem Mike auch den Bass übernimmt. Da jedoch eine amerikanische Truppe im selben Jahr ihr Debut veröffentlicht und sich die Rechte an Suffocation schon länger gesichert hat, fällt die Entscheidung letztendlich auf Fleshcrawl und man gibt mit "Lost In A Grave" 1991 sein erstes in Vinyl gepresstes Lebenszeichen von sich. Es dauert nicht lange und Black Mark Records zeigen Interesse an der Band. Somit erscheint ein Jahr später "Descend Into The Absurd". Gero entschließt sich kurz danach, Fleshcrawl zu verlassen und wird durch Mikes Bruder Stefan ersetzt. Es folgen kleinere Touren und größtenteils selbstorganisierte Wochenendgigs, ehe man '93 in Dan Swanös Unisound Studios den Zweitling "Impurity" einspielt. Die Scheibe erscheint 1994, im Folgejahr kann man zusammen mit Deicide, Cathedral und Brutal Truth auf der "Easter Bash"-Tour endlich auch mal ein größeres Publikum von den eigenen Qualitäten überzeugen. Sowohl für "Bloodsoul", als auch für "Bloodred Massacre" nimmt man die Künste von Peter Tätgren in Anspruch, der die beiden Scheiben in seinen Abyss Studios veredelt. Für "Bloodred Massacre" holt man sich Sven Gross ins Boot, der den ausgestiegenen Alex ersetzt. Von seiten der Presse hagelt es die besten Kritiken seit dem Debut, doch die Arbeit des Labels lässt nach wie vor eher zu wünschen übrig. 1998 übernimmt Tobias Schick den seit langem vakanten Bass-Posten und Fleshcrawl trennen sich von Black Mark, bevor sie mit Vader und Kataklysm auf eine vierwöchige Europatournee gehen. Einzelne Gigs mit Cannibal Corpse und Dark Funeral stehen noch auf dem Programm, bevor man sich 2000 mit Metal Blade einig wird und "As Blood Rains From The Sky - We Walk The Path Of Endless Fire" veröffentlicht. Gute Pressereaktionen und eine ausgedehnte Tour durch Europa mit Vader und Vital Remains sorgen für einen gesteigerten Bekanntheitsgrad der Ulmer. Auch ein paar Einzelgigs mit Bolt Thrower und den Labelkollegen Six Feet Under passen noch rein, ehe man sich den Arbeiten zu "Soulskinner" widmet und auf diesem dem eingeschlagenen Weg konsequent folgt. 2001 Soulskinner 2000 As Blood Rains From The Sky - We Walk The Path Of Endless Fire 1997 Bloodred Massacre 1996 Bloodsoul 1994 Impurity 1992 Descend Into The Absurd

