Mailand – Hauptstadt der Lombardei sowie der Modemacher und Wirtschaftsmotor Italiens. Jetzt ist die Stadt um eine Attraktion reicher: Eine junge, aufstrebende Rock-Band setzt gemäß ihres Namens zum Sprung über die Alpen nach Resteuropa an.Exilia gehören mit ihrem Adrenalin-getriebenen Rock zu den aufsehenerregendsten Newcomern und präsentieren mit ihrer Sängerin Masha eine ebenso stimmgewaltige wie ausdrucksstarke und impulsive Frontfrau, die auch Vergleiche mit den absoluten Szene-Größen ni...
Mailand – Hauptstadt der Lombardei sowie der Modemacher und Wirtschaftsmotor Italiens. Jetzt ist die Stadt um eine Attraktion reicher: Eine junge, aufstrebende Rock-Band setzt gemäß ihres Namens zum Sprung über die Alpen nach Resteuropa an.Exilia gehören mit ihrem Adrenalin-getriebenen Rock zu den aufsehenerregendsten Newcomern und präsentieren mit ihrer Sängerin Masha eine ebenso stimmgewaltige wie ausdrucksstarke und impulsive Frontfrau, die auch Vergleiche mit den absoluten Szene-Größen nicht zu scheuen braucht. Oftmals fragten sich Kritiker und Publikum: "Singt da tatsächlich eine Frau?" Ein Erstaunen, das auch bei Guano Apes-Sängerin Sandra Nasic am Anfang der Karriere stand.Exilia haben einen steinigen Weg hinter sich. In ihrer bisherigen Laufbahn musste die Band nicht nur gegen die üblichen Business-Schwierigkeiten kämpfen, sondern auch gegen das eher schlechte Umfeld ihrer vom Dance- und Pop-Acts dominierten Heimat. "Die Mailänder Szene ist ebenso wie ganz Italien äußerst zurückhaltend bei unserer Art von Musik", bedauert Sängerin Masha. "Damit gehörst du zum absoluten Underground! Es gibt kaum Clubs und Magazine, die Rock-Bands unterstützen. Du musst jeden Tag ums Überleben kämpfen!" Doch das Quartett hat die Not zur Tugend gemacht und sich im Laufe der Jahre im Vorprogramm vieler Bands mit ungebrochenem Willen und loderndem Enthusiasmus eine mehr als solide Fanbasis erspielt. So standen die Italiener letztes Jahr auch in Deutschland mit Gruppen wie den Toten Hosen, In Extremo, Guano Apes, Oomph!, H.I.M. und Clawfinger auf der Bühne. Schlagzeuger Ge und Bassist Random sorgen für einen extrem groovigen, schwergewichtigen Unterton, über den Gitarrist Elioalien seine nicht selten vom New Metal-beeinflussten, aggressiven Riffs legt. Die Hoheit über den Song gewinnt jedoch stets Sängerin Masha mit ihrem enormen Stimmvolumen. Es folgen Minuten, in denen das Quartett den Hörer auf eine interessante Reise durch verschiedene emotionale Level führt. Manische Riffs wechseln mit leisen Momenten, bevor der Song förmlich explodiert und Masha in den impulsiven Chorus überleitet: Groove, Melodie und Härte - das sind die Markenzeichen von Exilia. "Wir lieben es, innerhalb eines Songs die Atmosphäre zu ändern", erklärt Masha das Songwriting-Konzept. "Manchmal wollen wir die Energie in ihrer puren, ungehobelten Form nach außen dringen lassen, manchmal bevorzugen wir die leisen Töne". Textlich verarbeitet Masha persönliche Erlebnisse, die "davon handeln, wie ein Mädchen aufwacht und sich jeden Tag der Welt stellen muss. Manchmal ist es nicht einfach, auf Probleme richtig zu reagieren: Die Eltern verstehen dich nicht, deine Umgebung lehnt dich ab, weil du nicht in das gängige Klischee passt". Im Alltag mag das so sein - im Bereich der Musikszene sind wir jedoch für Außergewöhnliches und Eigenständiges dankbar.Schon im Frühsommer diesen Jahres waren Exilia hierzulande als Support von Pink und den Ärzten unterwegs. Das Highlight aber folgt im Herbst: Auf Tour mit H-Bloxx werden es Elixia vom 31.10. bis zum 29.11. auf über fünfundzwanzig Konzerten in Deutschland und Österreich mächtig krachen lassen.

