Ed Harcourt

Es war einmal ein Mann, der verbrachte sein Leben mit Träumen, er malte Songs in Technicolor-Farben, sang von der Liebe und anderen Dämonen, fand Trost in der Dunkelheit und Schönheit im Licht, und liebte die Bilder und Stimmungen von Tim Burton, J.D. Salinger, Maurice Sendak, Paul Auster, den Gebrüdern Grimm, Chet Baker, Tom Waits und Raymond Carver. Und er war mit dem Talent gesegnet, der Welt seine Schmerzen und Vorlieben in süßen Serenaden darbringen zu können. Natürlich gehört noch eini...

Steckbrief
Name:
Ed Harcourt
Musikrichtung:
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Homepage:
Ed Harcourt Lyrics
If i could only see straight I wouldn t be lonley these days I d drag my body...
Something In My Eye Spider has eight legs you know Spins its web the patterns...
Birds Fly Backwards Sad blue the world is upside down And birds fly backwards...
Biografie Ed Harcourt

Es war einmal ein Mann, der verbrachte sein Leben mit Träumen, er malte Songs in Technicolor-Farben, sang von der Liebe und anderen Dämonen, fand Trost in der Dunkelheit und Schönheit im Licht, und liebte die Bilder und Stimmungen von Tim Burton, J.D. Salinger, Maurice Sendak, Paul Auster, den Gebrüdern Grimm, Chet Baker, Tom Waits und Raymond Carver. Und er war mit dem Talent gesegnet, der Welt seine Schmerzen und Vorlieben in süßen Serenaden darbringen zu können. Natürlich gehört noch einiges mehr zu Ed Harcourt als gruselige Krabbeltiere, Spinnen, Grabsteine, Käfer, staubige Bücher und gekritzelte Liebesbriefe. Er ist zunächst mal ein Romantiker, ein Geschichtenerzähler, vielleicht sogar ein Laienprediger und, was das wichtigste ist, ein Performer allererster Sahne. Gleich mit dem Solodebüt "Maplewood", das sechs ungeschliffene und raffinierte Stücke enthielt, erregte Ed Harcourt Ende 2000 die öffentliche Aufmerksamkeit. Dieses halbe Dutzend Demos markierte die Ankunft eines neuen kraftvollen Talents in der Welt der Singer-Songwriter: Die hymnisch geschmetterten "Apple Of My Eye" und "I've Become Misguided" ließen direkte Parallelen zu Randy Newman, Tom Waits und Harry Nilsson ziehen. Nur wenige Monate später, mit dem Erscheinen des ersten regulären Albums "Here Be Monsters", vermochte es der junge Harcourt, vielen die Augen zu öffnen, die Zweifler zum Verstummen zu bringen, den Kritikern entgegenzustehen und sich zeitgleich als eine der aufregendsten und individuellsten neuen musikalischen Kräfte Großbritanniens zu etablieren. "Here Be Monsters" brachte dem Publikum einen Geschmack vom richtigen Ed Harcourt: reich an neuen Sound-Experimenten, die Ed mit Hilfe des Co-Produzenten Tim Holmes (Death In Vegas) ausgetüftelt hatte, eine sich stetig weiter entwickelnde Schreibfeder und ein unermüdlicher Drang nach Innovation und Entdeckungen. Sein Songwriting macht abhängig, die Geschichten die er erzählt sind fürstlich und sein Durst nach mehr scheint unstillbar zu sein. Vom brütenden Bombast-Piano-Stück "God Protect Your Soul" über das blendende psychedelische Pop-Blitz "Shanghai" bis hin zu "Beneath The Heart Of Darkness", das seinen Höhepunkt mit einem bösartigen Trash-Ende erklimmt, niemals schien der Künstler von seinem eigentlichen Plan abzuweichen. "Here Be Monsters" ist nach wie vor eine wunderbare Songkollektion und ein ganz außergewöhnliches Debüt. Zu Recht wurde das Album für den Mercury Music Prize nominiert, und zu Recht wurde es national und international ein großer Erfolg. Ed Harcourt war seitdem Headliner unzähliger explosiver Konzerte, spielte auf großen Festivals ebenso wie als special guest für Künstler wie Sparklehorse, Neil Finn und Beth Orton in Europa, Australien und den USA. Doch nun wartet der gerade mal 25-jährige mit etwas ganz Neuem auf. Mit "From Every Sphere" präsentiert Ed Harcourt seine Seele auf dem Silbertablett. Die Musik ist grobkörnig, suchterregend, blendend und mächtig. Bewegend, unterkühlt und wild zugleich. Ein Soundtrack für urbane Irrgärten, verlorene Liebe, geharnischte Seelen, verstaubte Schätze und tagträumerische Fluchten. Geformt und aufgenommen mit Tchad Blake (Tom Waits, Low, American Music Club), hat "From Every Sphere" sich einen bedeutenden Schritt von der großartigen Verrücktheit des Debüts entfernt. "Mir fiel auf, dass ich eine Menge von Tchads alten Arbeiten toll fand. Er hat diese Aufnahme mit unglaublich innovativer Kraft beeinflusst. Seine Gedankengänge sind einzigartig, und wir kamen gut miteinander klar. Manchmal schafften wir drei Songs an einem Tag, es gefiel mir, dass er mit meinem Tempo so gut mitkam. Bei dem letzten Album hatte ich das Gefühl, mehr Musik zu hören als zu machen, und ich wurde immer wieder durch eine Krankheit unterbrochen. Diesmal wollte ich mich konzentrieren und ein großartiges Album machen." Mit jedem Song webt er an einer Ecke eines gewaltigen Netzes, das die Neugierigen sofort gefangen nehmen und verblüffen wird. Und jene, die seiner plötzlichen Berühmtheit als Songwriter misstrauisch gegenüber standen, werden sich ebenfalls in seinen Fangstricken verlieren. "Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Ich war viel konzentrierter, viel ehrgeiziger. Ich wusste, da war noch so viel mehr zu tun um es wirklich gut hinzukriegen", seufzt Harcourt. Eigentlich hatte er ein Konzept-Doppelalbum geplant mit dem Titel "The Ghosts Parade", aber als die Lullabies Form gewannen, zersplitterte die Idee in immer mehr Teile. Von den abgespeckten Harmonien und der sehnsuchtsvollen, sonnigen Perkussion in "Jetsetter" bis zur sich immer weiter zuspitzenden symphonischen Opulenz von "Metaphorically Yours", überall spiegeln die sehr persönlich gehaltenen Lyrics Eds Leben, den Zusammenbruch seiner langjährigen Beziehung und den tagtäglichen Irrsinn im Leben eines Pianisten. "Vom Sound her ist dieses Album heller, die Texte sind wichtiger geworden, und es hat etwas Tröstliches. Meine Lieblingssongs sind immer die hoffnungsvollen. Ich will mich nicht in Selbstmitleid suhlen. ‚Here Be Monsters' war mein Übergang aus der Adoleszenz, ‚From Every Sphere' zeigt mich mit Mitte zwanzig, ein bisschen weiser, ein bisschen selbstsicherer in allem. Ich habe gelernt, dass das, was man instinktiv empfindet, sich meistens als richtig entpuppt. Wenn man ein Lächeln auf ein Bild von Francis Bacon malt, wird es immer noch nicht glücklich aussehen. Es besteht eben aus Schönheit und Dunkelheit, Gewalt, Licht und allem, was dazwischen liegt." "From Every Sphere" führt uns in jede Ecke von Harcourts Psyche. Teilweise inspiriert von der langen Krankheit, mit der er während der Aufnahmen zu "Here Be Monsters" zu kämpfen hatte, und den monatelangen Tourneen des letzten Jahres, vereint es Delirium und Phantasie zu einem perfekten, nahezu magischen Gemisch wie in "Fireflies Take Flight". "Ich schreibe eigentlich ständig, oft sind es meine eigenen Träume. Ich mag Geschichten, die den Zuhörer hineinziehen, also versuche ich, sehr visuell zu denken, was Orte, Landschaften, Situationen und Charaktere betrifft." Ed Harcourt behauptet, er habe keine Ahnung, wovon "Ghostwriter" handelt, aber "The Birds Will Sing For Us" handele von Paranoia, ein Song über den Tod und die Hoffnung. "Das Glück lauert irgendwo um die Ecke, also muss man es verdammt nochmal suchen gehen", mahnt er. Es gibt Songs über Seelensucher ("Bleed A River Deep"), Hommagen ("Bittersweetheart"), sowie einen Song über die Pest, wo ein düsterer Typ die Seelen der Kinder mit einem Schmetterlingsnetz fängt ("Undertaker Strut"). Keine Frage, es handelt sich um das bewegendste und dramatischste Album des Jahres. Ganz nebenbei, kürzlich erst hat er eine limitierte Edition von Brian Wilsons "Still I Dream Of It" herausgegeben. "Ich liebe diesen Song. Er ist so schön, so ehrlich und verzweifelt. Er spricht einen sofort an. Mir wurde klar, dass ich diesen Song nicht neu erfinden kann, also habe ich eine ganz zuckersüße Version als Tribut gemacht. Ich bin jetzt viel sicherer geworden, ich brauche keinen Zuspruch von außen mehr, ich glaube an das, was ich mache. Man merkt, dass man im Laufe der Zeit immer weiter dazu lernt. Ich muss mein eigenes Umfeld erschaffen, denn ich passe nirgendwo richtig hin. Ich will mit meinen Songs neue Wege ausprobieren, ich will die Leute immer wieder überraschen und auf keinen Fall in eine bestimmte Schublade gesteckt werden." Wie also sieht Ed Harcourt sich selbst? "Der Oliver Reed des Indie Rock, der Donnie Dark des Piano? Pfui! Ich will an die Leute herankommen. Ich gebe alles was ich habe. Ich bin am glücklichsten, wenn ich am Klavier sitzen und mir die Seele aus dem Leib singen kann. Ich habe nichts dagegen, mich zu offenbaren, denn ich will das Leben in vollen Zügen ausschöpfen. Ich bin ja kein Übermensch, obwohl man mich schon einen übermenschlichen Renaissancemenschen nennen kann" lacht er. Ed Harcourt bereitet sich nun also vor, mit dem zweiten Album im Gepäck die Welt zu erobern. Man wird ihn finden, wo die wilden Kerle wohnen. Wo Phantasie und Realität nahtlos zueinander finden, wo Träume Wirklichkeit werden und Lieder immer noch magische Fähigkeiten besitzen.

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    Discografie
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    2006
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    2006
    "Visit from the Dead Dog"
    2006
    "The Beautiful Lie"
    2006
    "Beautiful Lie [Vinyl LP]"
    2006
    "Beautiful Lie [UKImport]"
    2006
    "Visit From the Dead... [Vinyl LP]"
    2006
    "Visit From the Dead... [Vinyl LP]"
    2006
    "Visit From the Dead Dog [UKImport]"
    2005
    "Strangers (+2 Bonus)"
    2005
    "Strangers"
    2005
    "Loneliness [Vinyl LP]"
    2005
    "Loneliness [UKImport]"
    2005
    "Strangers"
    2004
    "Strangers [Vinyl LP]"
    2004
    "Born in the '70s [Vinyl LP]"
    2004
    "Born in the 70's [UKImport]"
    2004
    "Strangers [UKImport]"
    2004
    "This One's for You [Vinyl LP]"
    2004
    "This One's for You [UKImport]"
    2004
    "Strangers"
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    Songtexte Ed Harcourt
    Bittersweetheart, something in my eye, birds fly backwards, Loneliness, Strangers, Shanghai, From...
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