Diese Worte sind nicht nur ein gutes Beispiel für die Emotionen, die sich hinter dem neuen Album The Dead & Dreaming von Dry Kill Logic befinden, sondern gleichzeitig die Art von Worten, auf denen der fabelhafte Ruf der Band basiert. Seit 1993 existiert die Gruppe, die sich vordem Hinge nannte. Dry Kill Logic haben mit der Musik, die sie konsequent leben, alle üblichen Höhen und Tiefen erlebt. Die Band veröffentlichte zwei Independent-Werke (das ´98er Cause Moshing is Good Fun! und das ´99er...
Diese Worte sind nicht nur ein gutes Beispiel für die Emotionen, die sich hinter dem neuen Album The Dead & Dreaming von Dry Kill Logic befinden, sondern gleichzeitig die Art von Worten, auf denen der fabelhafte Ruf der Band basiert. Seit 1993 existiert die Gruppe, die sich vordem Hinge nannte. Dry Kill Logic haben mit der Musik, die sie konsequent leben, alle üblichen Höhen und Tiefen erlebt. Die Band veröffentlichte zwei Independent-Werke (das ´98er Cause Moshing is Good Fun! und das ´99er Elemental Evil) auf ihrem eigenen Indie-Label ´Psychodrama`, bevor sie sich im Jahre 2000 mit ´Scrap 60 Productions` zusammenschloss und das hoch gelobte The Darker Side Of Nonsense produzierte, das 2001 durch ´Roadrunner/Island Def Jam Records` veröffentlicht wurde. Im Anschluss an die Veröffentlichung folgten Tourneen, bei denen Dry Kill Logic mit Fear Factory, Kittie, Primer 55, Spineshank und anderen Acts vor Tausenden von Fans in Amerika und Übersee spielten. Nach zehn Jahren in der lokalen Szene war für Dry Kill Logic die Zeit reif zu zeigen, dass sie es mit der Musik, die sie machen, und dem Lebensstil, den sie führen, ernst meinen. Aber wie alles im Leben gibt es keine Höhepunkte ohne Niederlagen. Im Jahre 2002 verließ Gitarrist Scott Thompson die Band. Zudem trennten sich Dry Kill Logic im gleichen Jahr von Roadrunner, um auch weiterhin ihre Musik machen zu können. „Wir betrachten dies als Job, den wir lieben“, erklärt Cliff. „Wenn man Druck von außen spürt, der einen in eine Richtung drängt, in die man nicht gedrängt werden möchte, lässt einen das urplötzlich nicht mehr uneingeschränkt kreativ sein. Und was soll man in einer Band, wenn man nicht mehr seine eigene Kreativität ausleben kann?“ Mit diesen Gedanken im Kopf benötigte die Band einige Monate, um sich neu zu positionieren. Dann verpflichtete sie den langjährigen Metal-Veteranen Hason Bozzi als neues Mitglied. „Vom ersten Moment, als wir Jason trafen, wussten wir, dass wir mit ihm einen Schritt nach vorne machen würden“, sagt Phil. „Er schreibt fabelhafte Riffs, ist ein toller Entertainer und besitzt den festen Willen sowie die Gabe, auf einer Leiter bis ganz nach oben zu klettern.“ Mit diesem neuen Mittelpunkt verschanzte sich die Band im Februar 2003 in ihrem Proberaum-Studio in Mt. Vernon, New York, um mit den Arbeiten daran zu beginnen, was jetzt als The Dead & Dreaming veröffentlicht wird. „Wir hatten die Möglichkeit, das neue Album an ganz unterschiedlichen Orten zu schreiben. Aber wir entschieden uns, in dem gleichen Raum und am gleichen Ort zu arbeiten, an dem wir auch alle vorherigen Scheiben geschrieben haben”, erklärt Rigano. „Es gibt dort ganz bestimmte Vibes und ein angenehmes Gefühl, das sich nur an einem vertrauten Ort einstellt. Wir wussten, dass dies der beste Ort ist, um das richtige Gefühl zu den Songs zu bekommen.“ Das Songschreiben war der reinste Kreativschub und umfasste schnell 35 Songs, inklusive der 11 Stücke, die jetzt auf dem Album zu finden sind. Nach einem Besetzungswechsel, bei dem Bassist Danny Horboychuk zur Band stießen, verbrachten Dry Kill Logic die überwiegende Zeit des Jahres 2003 und des Frühjahres 2004 im Studio mit Eddie Wohl und Rob Caggiano von ´Scrap 60`, um das neue Album einzuspielen. Die Band nahm lediglich einige wenige Auszeiten zwischen den Studiosessions, um eine gesunde Dosis an Konzerten zu spielen, darunter ihre allererste Arena-Show in Anchorage, Alaska und einige ausgesuchte Gigs der 2003er ´Jägermeister Music Tour` mit den Metal-Ikonen Slayer und Hatebreed. Die Zeit war also gekommen, um das neue Material genau dorthin zu bringen, wo es hingehört: auf die Bühne. „Sämtliche Konzerte waren restlos ausverkauft und wir spielten in Städten, in denen wir seit 2001 nicht mehr gewesen waren. Die Kids erinnerten sich an die Klamotten, die wir damals anhatten, sie kannten noch die Setliste und sie alle waren total begeistert vom neuen Material und von der Richtung des aktuellen Albums. Es war einfach grandios, um es mal vorsichtig auszudrücken“, erklärt Cliff. „Jeder bescheinigte uns, dass wir es mit den Songs des Albums, mit unserem Team und unseren Möglichkeiten für die Zukunft nicht besser hätten treffen könnten”, ergänzt Jason. „Diese frühen Rückmeldungen waren nichts anderes als unbeschreiblich. Die Zukunft sieht also rosig für uns aus.” Mit ihren neuen Plänen und der aktuellen Richtung zeigen Dry Kill Logic der Welt, dass es keine Rolle spielt, wie oft man eins zwischen die Zähne bekommen hat. Man kann immer noch wieder lächeln.

