Dredg

Falls Du zu lang überlegst, in welche Riege Du eine Gruppe wie Dredg einordnest, könntest du ihre zwischenzeitliche musikalische Weiterentwicklung glatt versäumen. Auf diese Truppe passt keine Art von Terminus. Sie stammen zwar aus der Bay Area, jedoch gibt es für ihre Formation keine wirkliche Szene oder Ort. Was soll man also mit einer Band anfangen, die hart, wunderschön, experimentell und melodiös zugleich ist- manchmal alles in einem Song? Du magst also frustriert darüber sein, daß Dred...

Steckbrief
Name:
Dredg
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Dredg Lyrics
Es ging vom Hellen in s Graue aber ich werde diese grauen Wolken wegschieben ...
I m the addict on the corner I m the lawyer in the tower I m the body with th...
Ich bin nicht dein Star nicht der Lichtstrahl der hier ist um dein Leben zu r...
Biografie Dredg

Falls Du zu lang überlegst, in welche Riege Du eine Gruppe wie Dredg einordnest, könntest du ihre zwischenzeitliche musikalische Weiterentwicklung glatt versäumen. Auf diese Truppe passt keine Art von Terminus. Sie stammen zwar aus der Bay Area, jedoch gibt es für ihre Formation keine wirkliche Szene oder Ort. Was soll man also mit einer Band anfangen, die hart, wunderschön, experimentell und melodiös zugleich ist- manchmal alles in einem Song? Du magst also frustriert darüber sein, daß Dredg nicht mit einem Schlagwort kategorisiert werden kann. Aber mit offenem Ohr und offenem Verstand kannst du Catch Without Arms grenzenlos genießen. Im Gegensatz zum eher mysteriösen, oft experimentierfreudigen Vorgänger El Cielo (2002) ist der neue Longplayer Catch Without Arms wahrhaftig geradlinig und einfach zu verdauen. Lieder wie “Matroshka”, “Bug Eyes” und “Spitshine” scheuen nicht vor einer mitreißenden Melodie zurück, sie stecken voller Ideen, die jedoch viel direkter vermittelt werden. “Es war sicherlich keine bewußte Entscheidung, zugänglicher zu werden, “ erzählt Gitarrist Mark Engles. “Wir haben uns nur gedacht, warum eigentlich nicht? Wenn es nun mal einfach zu ergreifen ist, sollte das kein schlechtes Zeichen sein.” “Ich sehe es so, dass unser Songwriting ist etwas ausgereifter geworden ist”, fügt Sänger Gavin Hayes hinzu. Seit der Schulzeit ist es diesen 4 Herren gelungen, ständig zu wachsen. 1998 wurde ihr Debüt Leitmotif in gerade mal 10 Tagen eingespielt. 2001 nahm Interscope sie unter Vertrag und veröffentlichte das Erstwerk ein weiteres Mal. Währenddessen nisteten sich Dredg in George Lucas Skywalker Ranch Studio ein und fingen mit den Aufnahmen zu El Cielo an. Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, weiterhin quer durch die Weltgeschichte zu touren. “Wir haben unseren Van buchstäblich in Grund und Boden gefahren”, sagt Schlagzeuger Dino Campanella. “Die Kiste war damals brandneu und jetzt stinkt sie, ist ekelhaft und ratteninfiziert. 170.000 Meilen haben wir mit dem Wagen hinter uns gebracht. Dann sind wir noch durch ganz Europa gereist, verrückt. Selbst eine kleine Maus lebte eine Zeitlang in dem Van. Wir entdeckten sie eines Tages vor einem Gig beim Ausladen des Equipments.” Die gemeinsame Vergangenheit ihrer Mitglieder gibt Dredg einen Fundus des Vertrauens, der es jedem Mitglied ermöglicht, sich komplett zu entfalten und damit die Musik einen Schritt weiter voranzutreiben. Diese Impulse sollten beim inzwischen dritten Output unter Dach und Fach gehalten werden. “Bei Catch Without Arms haben wir uns mehr auf den Fluß des Albums konzentriert. Es ging nicht darum, seltsam zu sein. Was nicht heißen soll, daß wir es in Zukunft nicht wieder sind.” Das Endergebnis fokussiert sich hauptsächlich auf die hochtrabende Stimme des Sängers Gavin Hayes. Schau dir nur mal “Bug Eyes” an: Der Song fängt mit einer schneidenden Slidegitarre an, wechselt dann schlagartig in eine liebliche Melodie über, die glatt Campanellas erotische High-Hat-Künste übertönt. Die wilden Ausbrüche des Schlagzeugers und Gitarristen auf “Tanbark” passen sich geschmeidig dem Tenor Hayes an. “Zebraskin” dagegen klingt wie eine geglückte Mixtur aus Faith No More und Boz Scaggs. “Matroshka” ist ihre bis dato schönste Nummer, die auf einer akustischen Gitarre, Campanellas Klavier (auf der Bühne spielt er manchmal simultan Schlagzeug und Piano) und Drew Roulettes Bass Groove basiert. “Matroshka” klingt vielleicht wie ein sonniger Frühlingstag, dieses Stück ist aber weitaus verkopfter als man denkt. Der Titel spielt auf die russischen Puppen an, die als beliebtes Souvenirstück gelten. “Ich dachte mir, daß diese Figuren akkurat das gesamte Weltbild widerspiegeln”, erzählt Hayes über den Song. “Eigentlich waren wir mit den Aufnahmen fertig, doch gingen wir nochmals ins Studio, um diese Nummer aufzunehmen. Das Lied setzte den Schlußstrich, darauf hatten wir noch gewartet.” Es war nun mal essentiell, einen passenden letzten Track zu finden, schließlich hat diese Platte ein Thema. “Eigentlich geht es um Kontraste. Ich hatte Textzeilen geschrieben, die aus Gesprächen und Diskursen stammen. Also dachten wir uns, machen wir einfach eine Scheibe, die sich aus zwei Hälften zusammensetzt. Das Fundament des Albums hat mit der Ablehnung bestimmter Prinzipien zu tun. Bei “Planting Seeds” geht es im ersten Vers um die Perspektive einer Person, im zweiten um die einer weiteren. Der Hauptteil ist quasi das Arrangement dieser zwei unterschiedlichen Meinungen.” Diese Herangehensweise an die Kunst ist bei einer Band wie Dredg keineswegs überraschend, schließlich setzten sich alle Mitglieder mit Filmen, Büchern und Malerei auseinander. Hayes und Roulette gestalteten das gesamte Artwork für den kommenden Longplayer; selbst live stellen sie ab und zu ihre Kunst aus (siehe www.dredg.com/art). Für den Streifen Waterbourne schrieben sie den kompletten Soundtrack. that’s what happen when you compromise your art” was, according to Hayes, “The expectation, what I feel I need to do to make people care about a song, rather than just writing for what makes me happy. You always have this underlying worry in your head – are people going to enjoy this? We want to make ourselves happy, but it’s not only about writing a good song, it’s being able to connect with people in some manner. That one was probably the most literal thing I’ve written in a long time.” Es ist gleichermaßen nicht überraschend, daß der Track “Catch Without Arms” dies alles auf den Punkt bringt. “Texte, die sich um die Liebe und Gefühle drehen, spielen nur mit dem Gedanken, alle zufriedenstellen zu wollen und schränkt somit deine Kunst ein,” behauptet Hayes. “Die Erwartung andere Menschen glücklich machen zu wollen, sollten sekundär sein. Was macht mich eigentlich glücklich? Du denkst oft darüber nach- wird das Leuten gefallen? Wir wollen uns befriedigen, aber nicht nur einen guten Song schreiben. Die Hörer sollten doch eine persönliche Bindung finden können. So etwas autobiographisches habe ich schon lange nicht mehr geschrieben.” Mit dem neuen Album ist es Dredg gelungen, die Bresche zwischen kommerzieller Zugänglichkeit und Undergroundattitüde zu schließen. “Wir sind irgendwo dazwischen gelandet”, erklärt Engles. Aber statt beiden Seiten zu genügen, hat sich diese Formation einfach selbst zufriedengestellt und ist mithin als Band gewachsen. “Ein Wort, das dieses Album passend zusammenfaßt ist ‚reinigend’“, sagt Hayes. “Die Musik hat das für diese Band erreicht. Nicht nur die Thematik, sondern auch unser musikalischer Einsatz. Ich bin stolz auf das Album und auf uns. Egal, wie andere es sehen werden, für uns war Catch Without Arms ein Schritt nach vorne.”

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    Discografie
    ""
    2005
    "Catch Without Arms"
    2005
    "Catch Without Arms"
    2003
    "El Cielo"
    2002
    "El Cielo"
    2002
    "EpExtended Play for the Easte"
    2001
    "Leitmotif"
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    Songtexte Dredg
    Ode To The Sun, Sang Real, Catch without arms, Bug eyes, Jamais Vu, Tanbark, Ode To The Sun, Info...
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