Die Geschichte von Dorothee Pesch, geboren am 3. Juni 1964 in Düsseldorf, ist die Geschichte der erfolgreichsten deutschen Hardrocksängerin. Die 1,54 kleine, ausgebildete Grafikdesignerin (Jahrgangsbeste) steigt 1980 bei der Düsseldorfer Metalband "Snakebite" ein und sammelt dort erste Erfahrungen als Sängerin. 1983 verlässt sie Snakebite, um sich einer aufstrebenden Combo namens "Warlock" anzuschließen. Im selben Jahr nimmt man zusammen ein erstes Demo auf und wird promp...
Die Geschichte von Dorothee Pesch, geboren am 3. Juni 1964 in Düsseldorf, ist die Geschichte der erfolgreichsten deutschen Hardrocksängerin. Die 1,54 kleine, ausgebildete Grafikdesignerin (Jahrgangsbeste) steigt 1980 bei der Düsseldorfer Metalband "Snakebite" ein und sammelt dort erste Erfahrungen als Sängerin. 1983 verlässt sie Snakebite, um sich einer aufstrebenden Combo namens "Warlock" anzuschließen. Im selben Jahr nimmt man zusammen ein erstes Demo auf und wird prompt vom Indielabel Mausoleum unter Vertrag genommen. Im Orwell'schen Jahr veröffentlichen die Düsseldorfer ihr Debut "Burning The Witches", welches sehr wohlwollend von Kritikern und Hörern aufgenommen wird. Im Mai 1985 folgt "Hellbound" und kann den Status Warlocks als energetische Powerkapelle weiter festigen. Alleine Doros Bühnenpräsenz lässt keinen Raum für die Frage, ob Frauen rocken können. 1986 gelingt mit "True As Steel" der bislang größte kommerzielle Erfolg und ein Auftritt beim "Monsters Of Rock"-Festival in Donnington. Für Statistiker sei erwähnt, dass Doro damit die erste Frau ist, die bei diesem Festival auf der Bühne steht. Nachdem zuvor schon Rudy Graf durch ex-Stormwitch Gitarrist Niko Arvanitis ersetzt wurde, dreht sich das Personalkarussell vor den Aufnahmen von "Triumph And Agony" um ein weiteres Mal. Peter Szigeti (Gitarre) und Bassist Frank Rittel weichen Tommy Bolan und Tommy Henriksen. Nach der überaus erfolgreich verlaufenden Tour zum Album machen sich die Bandmitglieder ans Werk für die kommende Scheibe "Force Majeure". Rechtliche Querelen um den Namen "Warlock" münden in einer Namensänderun in "Doro" und aus dem Bandgefüge wird auf einmal mehr oder weniger ein Soloprojekt. Dem Erfolg tut dies keinen Abbruch, im Gegenteil, seit dieser Zeit kann Doro eine stattliche Anzahl prominenter Namen für die Aufnahmen ihrer Platten an Land ziehen. Mit dem 90er Album "Doro" erfüllt sich für den Kiss die-hard-Fan Doro ein Traum, denn niemand anderes als "Zunge" Gene Simmons produziert ihre neue Scheibe. Bis heute ist weit und breit keine andere Frau in Sicht, die ihr den Status der weiblichen Hardrock-Röhre-Nummer 1 streitig machen könnte, so gibt sie dem Affen weiterhin Zucker und beschert den treuen Fans weiterhin ein erfolgreiches Album nach dem anderen. 2002 Fight 2000 Calling The Wild 1998 Best Of 1998 The Ballads (Best Of) 1998 Love Me In Black 1995 A Whiter Shade Of Pale (Best Of) 1995 Mashine II Mashine 1993 Doro - Live 1993 Angels Never Die 1991 True At Heart

