Im Hause Dew-Scented ist man von der ganz schnellen Sorte. Schon ein Jahr nach der Gründung 1992 prügeln die Norddeutschen ihr erstes 6-Track Demo ein, welches erstens exzellente Reviews bekommt und zweitens einiges Interesse bei diversen Labels hervor ruft. Der Bandname, der einer Strophe eines Gedichts von E. A. Poe entliehen ist, mag vielleicht einen anderen Eindruck erwecken, aber musikalisch bewegen sich die Jungs irgendwo zwischen Death und Thrash Metal, wobei ersterer anfangs eine deut...
Im Hause Dew-Scented ist man von der ganz schnellen Sorte. Schon ein Jahr nach der Gründung 1992 prügeln die Norddeutschen ihr erstes 6-Track Demo ein, welches erstens exzellente Reviews bekommt und zweitens einiges Interesse bei diversen Labels hervor ruft. Der Bandname, der einer Strophe eines Gedichts von E. A. Poe entliehen ist, mag vielleicht einen anderen Eindruck erwecken, aber musikalisch bewegen sich die Jungs irgendwo zwischen Death und Thrash Metal, wobei ersterer anfangs eine deutlich größere Rolle spielt. Steamhammer/SPV machen schließlich den Deal und bringen 1996 "Immortelle" raus. Dieses wird live zusammen mit Edge Of Sanity, Lake Of Tears und Sadist vorgestellt. Auch mit Morbid Angel kann man sich die Bühne teilen und diverse Einzelgigs sind ebenfalls angesagt. Diese Belastung scheint nicht für alle in der Band erträglich zu sein, weswegen sich das Besetzungskarussell das ein oder andere Mal kräftig dreht. Auch das Label hat zur nächsten Scheibe "Innoscent" gewechselt. Diese erscheint, wie alle weiteren, bei Nuclear Blast. Für den Mix kann man sich die Hilfe von Dan Swanö sichern, der wieder einen sehr guten Job abliefert. "Innoscent" präsentieren sie mit den großen der Death Metal Szene, unter anderem mit Death, Deicide und Six Feet Under. Auch auf dem Wacken Open Air hinterlassen Dew-Scented eine Duftmarke und machen sich im Anschluss ohne Ruhepause an die Arbeiten zu "Ill-Natured". Der CD hört man deutlich stärkere Thrash Tendenzen an, weswegen die Band mit Acts wie Overkill oder Annihilator auf den Touren bestens harmoniert. Erstmals schafft sie es auch nach Japan und tritt dort mit Defleshed und Night-In-Gales auf. Mit endlich mal stabilem Line-Up, bestehend aus Leffe Jensen (voc), Patrick Heims (b), Floryan Müller (g), und Uwe Werning (dr), begibt Dew-Scented sich mit Andy Classen in dessen Stage One Studio (u.a. Holy Moses und Krisiun), um "Inwards" zu verewiglichen. Die Thrash Komponente nimmt noch einmal etwas zu, die Scheibe dürfte deswegen nicht nur in der Death Fraktion, sondern auch bei Slayer Fans für Begeisterung sorgen. 2002 Inwards 1999 Ill-Natured 1998 Innoscent 1996 Immortelle

