Del Amitri sind zweifellos einer der Geheimtipps der schottischen Musikszene. Entfernt von Trends der damaligen Zeit begann die Band, 1981 von Justin Currie und Ian Harvie in Glasgow gegründet, von der ersten Platte an einen eigenen Stil zwischen Rock, Folk und Pop zu kreieren. Eine interessante Mischung fernab der seichten Popmusik. Kaum eine Band schafft es wie Del Amitri mit feinen, nie seicht klingenden Stücken auf solch gekonnte Weise ihre Botschaften zu vermitteln. Wenn man Del Amitri ...
Del Amitri sind zweifellos einer der Geheimtipps der schottischen Musikszene. Entfernt von Trends der damaligen Zeit begann die Band, 1981 von Justin Currie und Ian Harvie in Glasgow gegründet, von der ersten Platte an einen eigenen Stil zwischen Rock, Folk und Pop zu kreieren. Eine interessante Mischung fernab der seichten Popmusik. Kaum eine Band schafft es wie Del Amitri mit feinen, nie seicht klingenden Stücken auf solch gekonnte Weise ihre Botschaften zu vermitteln. Wenn man Del Amitri das erste Mal hört, entsteht schnell der Eindruck von kleinen Pop Songs. Die wahre Tiefe der Songs entpuppt sich erst beim näheren Hinhören. Gerade das ist die Kunst der schottischen Jungs. Einige Tracks entwickeln sich schnell zu einem Ohrwurm. Die Themen sind breit gefächert, hauptsächlich jedoch ist der melancholische Unterton der Lieder im wahrsten Sinne des Wortes nicht zu überhören. Lieder über das Leben, die Liebe und die damit verbundenen Enttäuschungen und Freuden. Auf dem ersten Album von 1985 "Del Amitri" lässt sich schon wage erahnen, welch unglaubliches Potential in der Band steckt. Obwohl die Tracks sehr folklastig daher kommen, sind die Qualitäten der Songwriter Currie und Harvie nicht zu verleugnen. 1989 folgte "Waking Hours" eine sehr ausgereifte Platte mit netten und eingängigen Arrangements, eingespielt, ohne den Stil der Band zu vernachlässigen. Auf dem 1995 erschienen "Twisted", dem bisher erfolgreichsten Album der Band, finden sich Stücke wie "Driving With The Brakes On" oder der Ohrwurm "Roll to me", der dem einen oder anderen Radiohörer bekannt sein wird. Der Bandname ist eines der Mysterien der Band. Gefragt nach der Bedeutung von "Del Amitri" bekommt man von der Band und auch in den Songbooks nur eine Antwort: "Don't Ask What The Name Means - Or You Will Expect Violence". Del Amitri ist eine Band, die jedem, der Musik der Marke Travis mag und sich auch fernab der Charts mit guter Musik beschäftigt, nur wärmstens zu empfehlen ist. 2002 Can You Do Me Good? 1999 Hatful Of Rain – Best Of Del Amitri 1997 Some Other Sucker's Parade 1995 Twisted 1992 Change Everything 1989 Waking Hours 1985 Del Amitri

